Das Feature, vom 08.02.2019, 20:10 Uhr

Coburg und der Nationalsozialismus Eine Stadt als Experimentier-Kammer für das Dritte Reich

Coburg war die erste Stadt in Deutschland, die nationalsozialistisch regiert wurde - und das schon vor 1933. Hier erprobten NSDAP und SA die Strategien, die später im Dritten Reich erfolgreich sein sollten: Herrschaft durch Gewalt, Ausgrenzung der Juden, Übergriffe gegen Andersdenkende.

Der Coburger Marktplatz in einer Aufnahme von 1943. (imago / Arkivi)
Coburg durfte im Dritten Reich ab 1939 den Ehrentitel „Erste nationalsozialistische Stadt Deutschlands“ führen. Im Bild: Marktplatz von Coburg im Jahr 1943. (imago / Arkivi)

"Mit Coburg habe ich Politik gemacht", erklärte Reichskanzler Hitler zum 15. Jahrestag seines ersten Besuches in der kleinen Stadt in Oberfranken. "Nach diesem Rezept haben wir im ganzen Reich der nationalsozialistischen Idee die Bahn frei gemacht und damit Deutschland erobert." Die Weimarer Republik ließ es geschehen.

Warum das rechte Gedankengut gerade in Coburg auf fruchtbaren Boden fiel und wie die Geschichte der Stadt auch heute noch ihre Spuren in der Enkelgeneration hinterlassen hat, erzählt Brigitte Baetz.



Mit Coburg hab ich Politik gemacht
Eine Stadt als Experimentierkammer des Dritten Reiches
Von Brigitte Baetz

Regie: Hüseyin Michael Cirpici
Es sprachen: Brigitte Baetz, Glenn Goltz, Bruno Winzen
Redaktion: Tina Klopp

Produktion: Dlf 2019

Mit Coburg hab ich Politik gemacht (PDF)

Mit Coburg hab ich Politik gemacht (Textversion)

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