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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 18.03.2018

Zwei Jahre Familienpapier "Amoris laetitia"Ein Papst erklärt uns die Liebe

Von Martina Kreidler-Kos, Osnabrück

Papst Franziskus erinnert im Vatikan an Terroropfer in Frankreich. (picture alliance / dpa / MAXPPP  / Jean-François Ottonelloue)
Papst Franziskus im Vatikan. (picture alliance / dpa / MAXPPP / Jean-François Ottonelloue)

Vor genau zwei Jahren unterzeichnete Papst Franziskus sein mit Spannung erwartetes Schreiben über die Liebe in der Familie. Es folgten engagiert geführte Debatten: Die einen sagen, das Schreiben helfe, die "christliche Ehe" neu zu entdecken. Für die anderen steht die katholische Morallehre auf dem Spiel. 

"Der Papst ändert keine einzige Lehre - und doch ändert er alles." (1)

Diesen - zugegeben - etwas rätselhaften Satz hat Kardinal Walter Kasper gesagt, in einem Interview unmittelbar nach Erscheinen des Familienpapiers von Papst Franziskus. Dieses Schreiben trägt den fröhlichen lateinischen Titel: Amoris laetitia, auf Deutsch: die Freude der Liebe. Es war mit großer Spannung erwartet worden: Zwei Bischofssynoden hatten rund um die Themen Ehe und Familie - und ja auch die Themen Liebe, Lust und Leidenschaft - getagt und der Papst hatte die Konsequenzen dieser Beratungen samt eigener Idee in seinem Schreiben festgehalten.

Ich zitiere diesen Satz von Kardinal Kasper sehr gerne - und werde meist sofort gefragt: "Und was soll das heißen? Wie kann man das verstehen: 'Der Papst ändert keine einzige Lehre und doch ändert er alles‘?" Als Antwort auf diese berechtigte Frage zitiere ich dann gerne einen weiteren Kardinal: Louis Antonio Tagle von den Philippinen.

Er war als Sondersekretär bei der Familiensynode eingesetzt. Dieser Kirchenmann scheint das Leben wirklich zu kennen, zumindest erzählt er eindrucksvoll von der wirtschaftlich schwierigen Situation vieler Familien in seinem Inselstaat, aber auch von ihrer Treue, ihrem Einfallsreichtum und ihrem Glück. Und bringt dann auf den Punkt, was sich mit dem päpstlichen Papier so radikal verändert:

"Die Familien sind nicht dazu da der Kirche zu gefallen. Sondern die Kirche ist für die Familien da." (2)

Laden wir schließlich einen dritten Kardinal in unsere Runde, Christoph Schönborn aus Wien. Er war mit der Präsentation des Schreibens beauftragt worden. Sichtlich bewegt und zugleich mit einem Augenzwinkern stellte er Amoris laetitia der Weltöffentlichkeit mit diesen Worten vor:

"Am Abend des 13. März 2013 waren die ersten Worte des neugewählten Papstes zu den Menschen am Petersplatz und in der ganzen Welt: Buona sera! Guten Abend! So einfach wie dieser Gruß sind Sprache und Stil des neuen Schreibens... Nicht ganz so kurz [ ... ], aber genauso lebensnah. Papst Franziskus spricht auf 200 Seiten Über die Liebe in der Familie, und er tut es so konkret, so schlicht, so herzerwärmend wie dieses Buona sera." (3)

Ein tiefer Graben zwischen Lehre und Leben

Seit genau fünf Jahren ist dieser Papst nun im Amt und seit genau zwei Jahren liegt sein Familienpapier vor. Er hatte sich also gleich zu Anfang ein wirklich heikles Thema vorgenommen. Wenn er es hätte bequem haben wollen, dann hätte er die Finger von diesen Familienfragen gelassen. Aber Papst Franziskus spürte: Wo es um die Liebe geht, da klafft ein tiefer Graben zwischen der Lehre der Kirche und dem Leben der Menschen. Das darf nicht sein, beschloss er, gehen doch gerade diese Themen allen Menschen buchstäblich zu Herzen. Und die meisten wissen gut: Das Leben spielt immer anders, als man denkt. Endlich ist also in einem päpstlichen Lehrschreiben auch von "Realismus" die Rede und von "Begrenzung":

"Ich danke Gott, denn viele Familien, die sich bei weitem nicht für vollkommen halten, leben in der Liebe, verwirklichen ihre Berufung und gehen voran, auch wenn sie unterwegs viele Male fallen. Das Ergebnis der Überlegungen der Synode ist nicht ein Stereotyp der Idealfamilie, sondern eine herausfordernde Collage aus vielen unterschiedlichen Wirklichkeiten, voller Freude, Dramen und Träume." (4)

Die Realitäten, so heißt es weiter, sind Herausforderungen. Und von denen gibt es rund um Ehe und Familie tatsächlich eine ganze Menge. Auf allen Kontinenten drängen ganz unterschiedliche Fragen: Hier geht es vor allem um Wiederverheiratet Geschiedene, um Ehen ohne Trauschein oder gleichgeschlechtliche Partnerschaften, woanders dagegen um Polygamie oder arrangierte Ehen. Die Liste ist lang und je nach kulturellem Kontext wird ganz unterschiedlich damit umgegangen.

Aber nicht nur die Weltkirche bietet Konfliktpotential. Die Fragen, die am meisten drängen, liegen direkt vor oder besser - hinter der Haustür: Wie können Beziehungen friedlich und fröhlich gestaltet werden - zwischen Liebespaaren, zwischen Eltern und Kindern, innerhalb von Großfamilien. Und das auch noch nach vielen Jahren. Da gibt der Papst erstaunlich konkrete und erstaunlich hilfreiche Ratschläge. Einer davon ist schon so etwas wie ein Bonmot geworden:

"In der Familie ist es nötig, drei Worte zu gebrauchen. Drei Worte: Bitte! Danke! Und: Entschuldige! Drei Schlüsselworte! Wenn man in einer Familie nicht aufdringlich ist und 'Bitte - Darf ich?‘ fragt, wenn man in einer Familie nicht egoistisch ist und lernt 'Danke!‘ zu sagen, und wenn in einer Familie einer merkt, dass er etwas Hässliches getan hat, und es versteht 'Entschuldige!‘ zu sagen, dann herrschen in jener Familie Frieden und Freude. Seien wir nicht kleinlich mit dem Gebrauch dieser Worte." (5)

Wie wichtig Zärtlichkeit in den Familien ist und wie wohl sie der Liebe tut, sogar das weiß dieser Papst zu benennen. Einer der überraschendsten Tipps, die er Liebenden mit auf ihren Lebensweg gibt, ist: dass sie jeden Morgen mit einem Kuss beginnen sollten. Er beschreibt die Liebe poetisch als einen Tanz, voller Energie, Farbe und Hoffnung. Und das nicht nur in jungen Jahren. Menschen leben nicht zusammen, um immer weniger glücklich miteinander zu sein, schreibt er. Im Gegenteil: Mit der Liebe ist es wie mit dem Wein. Sie wird mit den Jahren immer besser und soll immer dankbarer verkostet werden.

Dass in der Liebe Konflikte nicht ausbleiben, ist ihm klar. Und die verlaufen nicht immer nur innerhalb der Paarbeziehungen. Familie, das ist schließlich mehr als nur Vater, Mutter, Kind. Das sind auch die Verwandten, die Nachbarn - und mit dem ihm eigenen Augenzwinkern fügt der Papst hinzu: Familie, das sind sogar die Schwiegereltern!

Aber nicht nur die einzelnen Menschen sollen sich auf die Liebe und Zärtlichkeit zueinander besinnen. Das hat sogar die kirchliche Lehre zu tun:

"Unsere Lehre über Ehe und Familie darf nicht aufhören, aus dem Licht der Verkündigung von Liebe und Zärtlichkeit Anregung zu schöpfen und sich dadurch zu verwandeln, um nicht zu einer bloßen Verteidigung einer kalten und leblosen Doktrin zu werden." (6)

Der Papst spricht Klartext - und gibt konkrete Tipps

Der Papst spricht also Klartext - in alle Richtungen - und außerdem eine Sprache, die mühelos verstanden werden kann. Sein realistischer Blick auf das ganz normale Leben mit all seiner Schönheit und all seinen Turbulenzen findet nicht nur seinen Wiederhall im ganzen Familienpapier, er entlastet zugleich all diejenigen, die darin nach Orientierung suchen. Schützenhilfe bekommt Franziskus mit dieser Haltung direkt aus dem Evangelium: Die Familiengeschichte Jesu zeigt ja so manches, was den familiären Turbulenzen überall auf der ganzen Welt verblüffend ähnlich ist: Alles beginnt mit einer ungeplanten Schwangerschaft.

Das göttliche Kind muss auf der Durchreise in einer provisorischen Notunterkunft geboren werden. Die kleine Familie teilt ein Flüchtlingsschicksal, weil man dem Neugeborenen nach dem Leben trachtet. Auch erfahren wir, dass der heranwachsende Jesus seinen Eltern davonläuft und lieber im Tempel bleibt. Was ihnen einen Riesenschrecken einjagt. Und einmal lässt Jesus seine eigene Mutter sogar ratlos vor der Tür stehen, weil Familie für ihn nicht automatisch die Verwandten sind, sondern all diejenigen, die an den einen Vater im Himmel glauben. "Jesus selbst wird in einer einfachen Familie geboren", resümiert Franziskus so schlicht wie ergreifend.

Bei aller Freude über seine Lebensnähe, der Text von Amoris laetitia, behagt längst nicht allen. Manche sprechen ungeniert von einem "katastrophalen Dokument" und bestimmte Kardinäle sehen sich genötigt, kritisch nachzufragen. Wie soll die Kirche vorgehen? Mit klaren Vorschriften wie bisher oder soll in Zukunft jeder machen dürfen, was er will? Franziskus kennt diese Position, die einen Gegensatz aufbaut und ihn scheinbar vor eine Wahl stellt. Doch er hinterfragt dieses Denken. Kann der Blick auf das Leben nur rigoros oder nur relativierend sein? In einem Interview, das er schon in seiner Zeit als Erzbischof von Buenos Aires gegeben hat, sagte er:

"Ein Rigorist ist jemand, der die Norm ohne Wenn und Aber anwendet: 'Das Gesetz lautet so. Punktum.‘ Derjenige, der zu weitherzig ist, lässt das Gesetz ganz beiseite: 'Das macht alles nichts, es passiert gar nichts, das Leben ist nun einmal so, und jetzt weiter.‘ Das Problem ist, dass keiner dieser beiden Typen sich um den Menschen, den er vor sich hat, wirklich kümmert." (7)

Was Franziskus vorschlägt, ist der sehr genaue, aufmerksame und vor allem liebevolle Blick auf den Einzelfall. Denn es muss in der Seelsorge immer um das das Heilsame gehen, das Lebensfördernde. Gott möchte das Glück und nicht das Unglück seiner Menschen. Am Ende von Amoris laetitia stellt er deshalb verblüffend deutlich klar:

"Ich verstehe diejenigen, die eine unerbittliche Pastoral vorziehen, die keinen Anlass zu irgendeiner Verwirrung gibt. Doch ich glaube ehrlich, dass Jesus Christus eine Kirche möchte, die achtsam ist gegenüber dem Guten, das der Heilige Geist inmitten der Schwachheit und Hinfälligkeit verbreitet." (8)

Ja, auch die erotische Liebe!

Mit Amoris laetitia macht Franziskus sich die Mühe, verstanden zu werden. Er wirbt, er lockt, er wird konkret. So konkret, dass sich sein Schreiben über weite Strecken wie ein Ehe- oder sogar Erziehungsratgeber liest. Zugegeben: am Anfang war ich skeptisch: Da will uns jetzt ausgerechnet ein Papst die Liebe erklären? Nach der Lektüre kann ich nur sagen: Das macht er großartig. Sensibel und äußerst feinfühlig spricht von der Liebe - und das Wichtigste: er spricht gut von ihr.

Und ja, auch von der erotischen Liebe. Er dreht sich nicht verlegen weg, es wird an keiner Stelle peinlich. Dabei weiß Franziskus um das schwere Erbe, dass die katholische Kirche in Sachen Sexualität mit sich schleppt. Er blendet es nicht aus, sondern verdichtet in einem der wichtigsten, aber vielleicht unterschätzten Sätze, wo wir herkommen und - wo es hingehen muss:

"Wir dürfen die erotische Dimension der Liebe keineswegs als ein geduldetes Übel oder als eine Last verstehen, die zum Wohl der Familie toleriert werden muss, sondern wir müssen sie als Geschenk Gottes betrachten, das die Begegnung der Eheleute verschönert." (9)

Vielleicht ist das wirklich die entscheidende Stärke: Franziskus spricht gut von der Liebe. Das wird schon im allerersten Satz deutlich: "Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird, ist auch die Freude der Kirche", heißt es da. Was wie ein sanftes Präludium klingt, ist bei genauem Hinhören Programm des ganzen Schreibens: Liebe ist eine Freude und der Liebe gilt es zu vertrauen.

Sicher: Franziskus träumt von Menschen, die die Liebe glücklich macht. Die fair, treu und ein ganzes Leben lang zusammenbleiben. Und die auf diese Weise nicht nur in ihrer Liebe, sondern auch in ihrem Glauben wachsen. Sein Ideal ist und bleibt die sakramentale Ehe. Zwei Menschen, die einander ausschließlich und lebenslang die Treue versprechen. Und dabei über sich hinauswachsen, indem sie ihre Liebe fruchtbar werden lassen - durch eigene Kinder, durch aufgenommene Kinder, durch ein Engagement im Dienst der Gesellschaft. Fruchtbarkeit, auch das betont der Papst immer wieder, kennt viele Facetten. Wichtig ist, dass eine Liebe nicht zum "Egoismus zu zweit" führt.

Aber Franziskus hütet sich davor, dieses Ideal allein mit moralischen Gesetzen zu verteidigen. Er warnt sogar die Priester ausdrücklich davor, solche Gesetze nicht "wie Felsblöcke auf das Leben von Menschen zu werfen". Für ihn ist ein Priester ist nicht jemand, der Vollkommenheit verlangt, sondern einer, der jedem hilft, das Beste zu geben.

Der Papst vertraut auf das Gewissen des Einzelnen

Deshalb macht sich der Papst - im Übrigen ganz so wie sein heiliger Namenspatron Franz von Assisi - für eine oft stiefmütterlich behandelte Instanz stark: Das Gewissen der einzelnen Gläubigen. Sie sind die Expertinnen und Experten des eigenen Lebens - gerade wenn es um ihre Beziehungen geht. Dem Gewissen gilt es zu vertrauen und ihm mit Respekt gegenüber zu treten. In Amoris laetitia steckt deshalb ein großer Vertrauensvorschuss:

"Die Kirche tut sich schwer, dem Gewissen der Gläubigen Raum zu geben, die oftmals inmitten ihrer Begrenzungen, so gut es ihnen möglich ist, dem Evangelium entsprechen und die ihr persönliches Unterscheidungsvermögen angesichts von Situationen entwickeln, in denen alle Schemata auseinanderbrechen. Wir sind berufen, die Gewissen zu bilden, nicht aber dazu, den Anspruch zu erheben, sie zu ersetzen." (10)

Was in den hitzigen Debatten um Amoris laetitia leicht untergeht: Dieses Schreiben ist von einem synodalen Prozess getragen. Es ist kein Geniestreich eines Papstes, sondern basiert auf den vorangegangenen Beratungen des Weltepiskopates. Die deutschen Bischöfe sprechen in ihrem gemeinsamen Hirtenwort vom Januar 2017 deshalb von einem "großen Geschenk", das Franziskus der Weltkirche gemacht hat. Aber sie wissen auch um die "große Herausforderung", die darin steckt - vor allem für die pastorale Praxis. Wenn niemand perfekt sein muss, aber jeder und jede sich entwickeln darf, dann baucht es viel Engagement, diese Entwicklung zu begleiten.

In dieser Haltung steckt tatsächlich eine Herausforderung auf allen Ebenen: Die Priester und Bischöfe sind gefordert mit großem Unterscheidungsvermögen das Liebesglück und Liebesleid der Gläubigen zu begleiten. Das ganze Volk Gottes ist herausgefordert, es ihnen mindestens gleich zu tun. All ihre Lebensweisheit, all ihre Erfahrungen, alle Barmherzigkeit, zu der sie fähig sind, denen zugutekommen zu lassen, die sich in ihren Beziehungen verheddert haben.

Und der einzelne Mensch? Hier liegt vielleicht die größte Anforderung von Amoris laetitia. Es geht darum vor sich selbst, vor den anderen und vor Gott das eigene Leben wirklich zu verantworten. Es geht darum, den inneren Faden wieder zu finden, im Gebet, im Gespräch und in der vertrauensvollen Begleitung der Kirche. Der Papst wünscht: Ganz normale Menschen sollen mit ihren Lebensfragen überall und einfach auf Seelsorger und - ausdrücklich auch auf Seelsorgerinnen - stoßen können, die ihnen weiterhelfen, die an sie glauben und die ihnen zutrauen, sich zu verändern.

Papst Franziskus macht für die Gesamtkirche als Hirte und Seelsorger schon mal den Aufschlag: Er vertraut den Herzen und der Sehnsucht der Menschen. Und was entscheidend ist: Er vertraut, dass Gott wirklich zu finden ist - im Hier und Jetzt und eben auch im ganz normalen Chaos der Liebe.

Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag liegt bei Martin Korden, Senderbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Deutschlandfunk Kultur.


Zitate:

(1) Walter Kardinal Kasper in DIE ZEIT, Interview in Ausgabe 17 vom 14.4.2016.
(2) Louis Antonio Kardinal Tagle in DIE ZEIT, Interview in Ausgabe 44 vom 29.10.2015.
(3) Christoph Kardinal Schönborn in: Papst Franziskus, Amoris laetitia. Freude der Liebe, Freiburg i. Br. 2016, 19.
(4) Papst Franziskus, Amoris laetitia. Freude der Liebe, Freiburg i. Br. 2016, 74f.
(5) Papst Franziskus, Amoris laetitia. Freude der Liebe, Freiburg i. Br. 2016, 126.
(6) Papst Franziskus, Amoris laetitia. Freude der Liebe, Freiburg i. Br. 2016, 77.
(7) Papst Franziskus, Mein Leben. Mein Weg. El Jesuita, Freiburg i. Br. 2013, 70f.
(8) Papst Franziskus, Amoris laetitia. Freude der Liebe, Freiburg i. Br. 2016, 260.
(9) Papst Franziskus, Amoris laetitia. Freude der Liebe, Freiburg i. Br. 2016, 138.
(10) Papst Franziskus, Amoris laetitia. Freude der Liebe, Freiburg i. Br. 2016, S.57.

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