Freistil, vom 29.11.2020, 20:05 Uhr

Zur Renaissance des ReparierensDie Heilemacher

Alles neu? Nein! Immer mehr Menschen stemmen sich gegen Einmalnutzung, Wegwerfartikel und zu viele Neukäufe. Sie setzen Gebrauchtes instand und wirken dem Trend entgegen, dass elektronische Geräte nach wenigen Jahren zu Elektroschrott werden.

Im Repair-Café in Berlin repariert eine junge Frau ihren CD-Player (picture alliance / dpa Themendienst)
In Repair Cafés reparieren meist Ehrenamtliche die defekten Dinge ihrer Mitmenschen. (picture alliance / dpa Themendienst)

Denjenigen, die es nicht lassen können, selbst Hand anzulegen und irgendein Teil wieder funktionsfähig zu machen, wird oft das Handwerk gelegt: vom Hersteller. Wer einmal versucht hat, die Bremsbeläge eines Fahrrads zu wechseln, lässt in Zukunft die Finger davon. Und daran, das Austauschen einer Glühbirne im Auto zu verhindern, wird hart gearbeitet, von windigen Ingenieuren. Es scheint, als schade das Reparieren der Wirtschaft.

Dabei hat eine längere Nutzungsdauer von Elektrogeräten positive Auswirkungen auf die Umwelt: Viele Rohstoffe, die darin verbaut werden, sind knapp, die Entsorgung ist schwierig. Mit dem Nachhaltigkeitstrend kommen auch Secondhand und Reparieren wieder in Mode. Aber: Wer kann heute überhaupt noch reparieren? Was lässt sich überhaupt noch flicken?

Die Heilemacher
Zur Renaissance des Reparierens
Von Dieter Jandt und Ulrich Land

Regie: Uta Reitz
Es sprachen: Steffen Laube, Tatjana Clasing, Justus Maier und Katharina Dalichau
Ton und Technik: Michael Morawitz und Anton Blank
Redaktion: Klaus Pilger
Produktion: Deutschlandfunk 2020

Die Heilemacher. Zur Renaissance des Reparierens (PDF)

Die Heilemacher. Zur Renaissance des Reparierens (Textversion)

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