Seit 10:05 Uhr Lesart

Donnerstag, 14.11.2019
 
Seit 10:05 Uhr Lesart

Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 31.05.2015

Zur Heiligsprechung von Thomas MorusDas Recht auf Widerstand

Von Gunnar Lammert-Türk

Humanist Thomas Morus (picture alliance / dpa / Foto: Bifab)
Zeitgenössisches Porträt des englischen Humanisten Thomas Morus (1477−1535) (picture alliance / dpa / Foto: Bifab)

Der englische Humanist Thomas Morus ist 1535 in London hingerichtet worden. Der Autor von "Utopia" ist bis heute ein Vorbild für Glaubens- und Gewissensfreiheit gegenüber staatlicher Vermessenheit und Willkür. Am 19. Mai 1935 ist er heilig gesprochen worden.

"Der damalige Bischof von Eichstätt, Preysing, der dann später nach Berlin gekommen ist, um hier Bischof zu werden, hat damals einen Artikel im ´Hochland` geschrieben, das war damals die beste, intellektuell hoch stehendste katholische Zeitschrift gewesen. Er preist diesen Thomas Morus über den grünen Klee."

Als Konrad Graf von Preysing seinen Artikel, von dem der Kirchenhistoriker Stefan Samerski erzählt, gegen Ende 1934 schrieb, war er Bischof im oberbayerischen Eichstätt, fern ab von der Reichshauptstadt Berlin, wo die Nationalsozialisten regierten, die er "Verbrecher und Narren" nannte. Preysing wusste, dass die Kirche unter den neuen Machthabern um ihre Rechte würde ringen müssen. Ob die Auseinandersetzung so blutig verlaufen würde, wie sie für Thomas Morus unter Heinrich VIII. verlaufen war, blieb abzuwarten.

Der englische König, der seine Ehe mit Katharina von Aragón zugunsten einer neuen Verbindung mit Anne Boleyn auflösen wollte, hatte, weil sich der Papst dem verweigerte, die Priester, Bischöfe und Ordensleute seines Landes gezwungen, ihn als Oberhaupt der Kirche anzuerkennen und sich von Rom loszusagen. Dem widerstand Thomas Morus und starb unter dem Henkerbeil. Preysing äußerte in seinem Artikel den Wunsch, dass er bald heilig gesprochen würde. Es ist denkbar, dass er in dem englischen Glaubens- und Gewissensmärtyrer ein Vorbild sah, dass der katholischen Kirche helfen könnte, der Willkürherrschaft der Nationalsozialisten zu trotzen. Bereits zum Zeitpunkt der Seligsprechung von Thomas Morus 1886 war es um die Unabhängigkeit der Kirche gegangen. Wie der Historiker Thomas Brechenmacher sagt, gab es damals eine gewisse...

"...Gefährdung des Heiligen Stuhls durch das Ende des Kirchenstaates, die  tatsächlich eine Fundamentalfrage dieses letzten Drittels des 19. Jahrhunderts gewesen ist, und nicht nur das Problem eines päpstlichen Staates intensiv diskutiert hat, sondern darüber hinaus auch die Frage, ob das Papsttum als solches weiter existieren kann und unter welchen Bedingungen. Und da ist gerade Thomas Morus eine Figur, anhand derer man deutlich machen kann: Die Kirche beansprucht ihre Sphäre als eine gegenüber staatlichen Übergriffen selbständige Sphäre, und sie verlangt vom Staat, dass der Staat diese Sphäre respektiert."

Aufgrund eigener Überzeugungen sich zu Wort zu melden 

Das bedeutete nicht nur, vor gewaltsamen Eingriffen des Staates geschützt zu sein, es hieß auch, sich aufgrund eigener Überzeugungen und Grundsätze, wo es sinnvoll und nötig schien, zum Weltgeschehen zu Wort zu melden. Das Papsttum am Ende des 19. Jahrhunderts musste seine diesbezügliche Rolle neu definieren und es kam zu folgendem Schluss:

"Wir können die Position eines neutralen, über den Parteien stehenden Beobachters spielen und können über diese Brücke auch eine neue weltpolitische Funktion wahrnehmen, was im Übrigen dann schon in internationalen Konflikten gegen Ende des 19. Jahrhunderts auch wahrgenommen wird. Sehr oft wird der Papst dann wirklich zum Schiedssprecher herangezogen bei internationalen Konflikten."

Die Rolle als Schiedssprecher in internationalen Konflikten konnte der Papst nur begrenzt spielen. Oftmals zeigten ihm die daran Beteiligten, dass sie seine Vermittlertätigkeit nicht wünschten. Oder sie ließen seine Bemühungen ins Leere laufen, wie 1915 beim Versuch Benedikts XV., auf die Beendigung des ersten Weltkriegs hinzuwirken. 1935, zwanzig Jahre darauf, ist kaum noch vom Befrieden politischer Auseinandersetzungen durch die katholische Kirche die Rede. Es geht nicht mehr ums Vermitteln, sondern eher ums Überleben und um Widerstand gegen staatliche Gewalt. Daran ändern auch Verträge kaum etwas, wie der, den der Vatikan zum Schutz der deutschen Katholiken mit dem NS-Staat abgeschlossen hat, erklärt der Historiker Thomas Brechenmacher. Das Konkordat…

"... diese bilaterale Vereinbarung, die im Grunde dazu dienen sollte, in diesem nun veränderten deutschen Staat, der diktatorisch von einem Einparteiensystem jetzt regiert war, hier sollten die Rechte der Kirche in Deutschland gesichert werden. Die Erfahrung ist gewesen, dass sich die Konkordatsbrüche, die Übergriffe gegen die katholischen Organisationen, mehr und mehr häufen."

Es geht gegen die katholische Presse, gegen katholische Schulen und Vereine. Es geht um Auseinandersetzungen über die Rassenlehre der Nationalsozialisten. Vor diesem Hintergrund wird am 19. Mai 1935 Thomas Morus heilig gesprochen. Konrad von Preysings Wunsch ist damit in Erfüllung gegangen. Kurz darauf wird er im Juli Bischof der Diözese Berlin mit Sitz in der Reichshauptstadt. In den Auseinandersetzungen, die das für ihn bedeuten sollte, konnte der englische Märtyrer nun tatsächlich ein Vorbild für den kirchlichen und christlichen Widerstand gegen die Nationalsozialisten sein. Aber Christen waren 1935 nicht nur in Deutschland in einer schwierigen Lage. Dramatisch sah es für sie in Mexiko aus, wo seit 1910 eine Revolution gegen das Übergewicht der Großgrundbesitzer das Land in Atem hielt. Dort kam es...

"…zu erheblichen schwersten Übergriffen nicht nur gegen katholische oder kirchliche Hierarchen, die als Handlanger der Großgrundbesitzermagnaten galten, sondern auch gegen jede Art von kirchlicher Einrichtung. Besonders betroffen gewesen sind die Klöster und Ordensgemeinschaften. Und diese sozialrevolutionäre Bewegung führt also Massaker sondergleichen durch gegen eben vor allem Ordensangehörige, so dass für den Heiligen Stuhl, die römische ´Zentrale`, Mexiko eigentlich zwischen 1910 und über die 1930er-Jahre hinweg einer der großen Problembrennpunkte gewesen ist."

Katholiken und die Christen waren in der Sowjetunion der Gewalt ausgeliefert

Auch in Spanien kam es im Vorfeld des Bürgerkrieges zu antikirchlichen Aktionen. Und in besonderer Weise waren die Katholiken und die Christen allgemein in der Sowjetunion Drangsal und Gewalt ausgeliefert. Einer der Gründe war gewiss eine zu enge Verbindung kirchlicher Organisationen und Verantwortlicher mit sozial ungerechten Herrschaftsformen. Dennoch waren auch diese Ausfälle gegen Christen von bedrohlichem Ausmaß und konnten von kirchlicher Seite nicht ohne Sorge gesehen werden.

Die Gewalt, die Christen weltweit im Jahr der Heiligsprechung betraf, war insbesondere in den autoritär und faschistisch dominierten Staaten Europas zugleich auch eine Bedrohung der Rechte, der Freiheiten und des Lebens vieler anderer Menschen, ganz unabhängig von religiöser Bindung. Dass die Heiligsprechung von Thomas Morus 1935 auch als Protest gegen diese Tendenzen aufgefasst werden sollte, wurde in der Predigt deutlich, die Papst Pius XI. aus ihrem Anlass im Petersdom hielt. Wenn er die Staaten und Ideologien auch nicht direkt benannte, so fand er doch Formulierungen und Stichworte, die diesen Bezug erkennen ließen:

"Das erste Stichwort ist die Häresie, das öfter fällt in der Ansprache. Das heißt: Wir sind mit Häresien konfrontiert, denen gegenüber wir engagiert Stellung beziehen müssen. Jedem, der die Situation damals ein bisschen verfolgt hat, wird es gelingen, den Bogen zur Gegenwart zu ziehen. Gerade im Zusammenhang mit Nationalsozialismus ist immer von Häresie die Rede."

Als zweites Stichwort, das die Predigt des Papstes bestimmte, nennt Thomas Brechenmacher das des Martyriums, unter Bezug auf die Art, wie Thomas Morus und der mit ihm am selben Tag heilig gesprochene Bischof von Rochester, John Fisher, zu Tode gekommen waren. Ein Hinweis darauf, dass der Widerstand gegen die Totalitätsansprüche der gemeinten Staaten und das Eintreten für die Freiheit der Kirche, des Glaubens und des Gewissens auch das eigene Leben kosten konnte. Pius XI. brachte damit zum Ausdruck:

"Diese beiden Gestalten weisen uns daraufhin, dass es die Pflicht jedes Katholiken ist, die katholischen Werte zu verteidigen und für sie einzustehen. Auch dann, wenn es so weit kommt, dass gefordert wird, das eigene Leben dafür zu lassen.Natürlich weiß der Papst, dass nicht jeder dazu geboren ist, ein Märtyrer zu werden oder ein Märtyrer zu sein. Aber es muss trotzdem für uns etwas sein, was sozusagen diese innere Glut, es ist von einem Märtyrertum des Begehrens die Rede, also in unserem Inneren sollten wir jederzeit bereit sein,  gegebenenfalls das Märtyrertum anzutreten."

Die Predigt des Papstes machte bald die Runde. Am Tag nach der Heiligsprechung wurde sie in der vatikanischen Tageszeitung  L’Osservatore Romano im lateinischen Original abgedruckt und in einer englischen Übersetzung mit Blick auf die Katholiken in England. Es folgten Übersetzungen und auszugsweise Abdrucke in der Presse anderer Länder. Auch in Deutschland fand sie Einzug in katholische Zeitungen.

"Unter anderem wurde diese Papstansprache abgedruckt in der wichtigen Wochenzeitung des katholischen Jungmännerverbandes, was eine große Organisation war, diese Zeitung hieß ´Junge Front`.Das war eine Zeitschrift, die immerhin eine Auflage hatte von 300.000 und ist von den Nationalsozialisten schon immer als starke Konkurrenz wahrgenommen worden. Die haben diese Papstansprache zur Heiligsprechung von Thomas Morus hierhin geschrieben. Und es war klar mit dem Hintergrund: Hier ist euer Vorbild jetzt gefragt, und da müsst ihr auch aufrecht stehen."

Ein Vorbild, das den Ernst der Lage andeutete

Durch den Abdruck der Heiligsprechungspredigt von Pius XI. in der deutschen katholischen Presse war Thomas Morus den deutschen Katholiken, ausdrücklich auch den jungen unter ihnen, als Vorbild nahe gelegt worden. Ein Vorbild, das mit der harten Konsequenz des Martyriums den Ernst der Lage andeutete, die sich für die Katholiken in Deutschland ergeben konnte. Für Thomas Morus und John Fisher war es nicht nur ein gewaltsamer Tod, sondern auch ein einsames Zeugnis. Denn bis auf wenige Kartäusermönche war nahezu die gesamte Geistlichkeit Englands samt Ordensleuten und Bischöfen dem Druck König Heinrichs VIII. erlegen. Auf dieses einsame und schwer zu tragende Zeugnis hatte sich Thomas Morus, wie der Kirchenhistoriker Stefan Samerski sagt, länger schon vorbereitet.

"In sehr frühen Schriften von Thomas Morus kann man lesen, dass er sich mit dem Tod beschäftigt. Dass er sehr früh begriffen hatte, dass er für seine Überzeugungen auch den Tod erleiden könnte. Das war für ihn ziemlich deutlich. So äußert er sich auch gegenüber seinen Kindern, seinen Vertrauten, und er hat das auch sehr früh, bevor er hohe politische Ämter angenommen hatte, schriftlich niedergelegt."

Thomas Morus war durchaus ein Verfechter eines Staates, der Einzelinteressen von Gruppen und Personen einschränkt zugunsten des Gemeinwohls. Aber die Gewalt des Staates hatte für ihn ihre Grenze, wo er in die Rechte der Kirche eingriff und die Freiheit des Glaubens und des Gewissens beeinträchtigte. Um diese Freiheit zu sichern, durfte das Staatsoberhaupt nicht Kirchenoberhaupt sein. Deshalb nahm Morus, als Heinrich VIII. von ihm verlangte, als Oberhaupt der Kirche von England anerkannt zu werden, die Konsequenz des Märtyrertodes auf sich, nachdem er bereits drei Jahre zuvor sein Amt als Lordkanzler niedergelegt und einige Monate in einer Zelle des Towers zugebracht hatte. Wenn sich auch die Situation im England des 16. Jahrhunderts von der 1935 in Deutschland unterschied, so gab es doch deutliche Parallelen: Wie Heinrich VIII. die Bedrohung, die sein Vorgehen für die Freiheit der Kirche bedeutete, umdrehte und behauptete, die Gegner seines Vorgehens wären Feinde der öffentlichen Ordnung, so, erläutert Brechenmacher, argumentierten auch die Nationalsozialisten in ihrer Presse:

"Dort findet man eine umgedrehte Argumentation. Zum Beispiel im ´Schwarzen Corps`, der Zeitschrift der SS, wurde die Heiligsprechung von Thomas Morus interpretiert als Indiz dafür, dass die Katholische Kirche staatsfeindlich sei."

Die Nationalsozialisten hatten den Finger in die Wunde gelegt

Diese Behauptung brachte einige katholische Würdenträger in Deutschland in Verlegenheit. Ihr Unbehagen war verständlich, zeigte aber auch, dass sie den Ernst der Lage nicht erkannt hatten. Die Nationalsozialisten hatten durchaus den Finger in die Wunde gelegt. Denn ihrem Staat gegenüber war es eher geboten, feindlich eingestellt zu sein. Für Bischof Preysing stand das außer Zweifel. Wie Morus Jurist, sah er wie dieser einen engen Zusammenhang zwischen Glaubens- und Gewissensfreiheit und Recht. Angesichts des nationalsozialistischen Unrechts

setzte er sich nicht nur für die Rechte der Kirche, sondern für die aller Menschen ein. In seinem Hirtenwort über das Recht vom 13. Dezember 1942 wird er schreiben: "Wer immer Menschenantlitz trägt, hat Rechte, die ihm keine irdische Gewalt nehmen darf." Dafür einzutreten müsste auch geschehen, wenn man dafür als Staatsfeind deklariert wurde, erklärt Samerski:

"Thomas Morus ist verurteilt worden in Westminster Hall mit der Anklage des Hochverrats. Und genau dieses Argument, das eigentlich alle totalitären Regime für sich in Anspruch nehmen, um Staatsfeinde beziehungsweise um missliebige Kritiker mundtot zu machen, genau dieses Argument hat dann auch das Hitlerregime benutzt, um die katholische Presse zugunsten der Heiligsprechung von Thomas Morus mundtot zu machen, indem er sagte: Ihr sprecht ja den Thomas Morus nur heilig, weil er eben gegen den Staat gearbeitet hatte und damit seid ihr, Katholische Kirche, Staatsfeinde."

Für Bischof Konrad von Preysing war die Bezugnahme auf den Märtyrer und neuen Heiligen Thomas Morus mit dem Ende der nationalsozialistischen Zeit nicht erledigt. Kirchenhistoriker Samerski nennt ein Beispiel:   

"Als der Krieg und der Nationalsozialismus vorbei war, versuchte Preysing, hier in Berlin Aufbauarbeit zu leisten und ein neues Bistumsblatt herauszugeben, diesmal aber im Eigenverlag. Er wollte also einen eigenen Verlag gründen und fragte zuerst einmal die Russen, denn seine Kathedrale und sein Amtssitz lagen ja eigentlich, wenn auch größtenteils zerstört, im Osten. Die Russen haben ihm das sofort abgeschlagen; einen Verlag gibt’s nicht. Dann hat er die Amerikaner gefragt, und die haben Freude strahlend zugestimmt. Und wie benennt er diesen Verlag, ohne irgendwelchen Lokalhintergrund hier in Berlin? Er nennt ihn – Morus-Verlag."

Der Verlag brachte nicht nur das Petrusblatt heraus, das als Bistumszeitung an die Stelle der vorigen, 1938 von den Nationalsozialisten verbotenen, trat. Mit seinem Pressemann Walter Adolph, der ihm schon während der NS-Herrschaft zur Seite gestanden hatte, sorgte Bischof Preysing auch für die Publikation vieler Schriften, die die Katholiken des Bistums Berlin stärken sollten im Umgang mit neuen staatlichen Übergriffen, vor allem von Seiten der DDR-Regierung. Der Tonfall war durchaus kämpferisch, manches Mal auch ideologisch etwas überspitzt. Der Bezug auf Thomas Morus war dennoch gerechtfertigt, ist der Historiker Brechenmacher überzeugt:

"Vielleicht könnte man sogar so sagen, dass diese ´Spur Morus`, dieser Keim, der da gepflanzt wurde 1935, so richtig erst für Deutschland und für diese Situation in Deutschland nach 1945 aufging. Denn die totalitäre Bedrohung war ja mit 1945 keineswegs beendet für einen großen Teil Deutschlands und auch für die Katholische Kirche. Und deshalb eben diese wichtige, ja fast schon eine Art ideologische Aufrüstung durch Walter Adolph in dieser Zeit unter dem Fähnchen Morus."

Thomas Morus ist bis heute ein Vorbild für Glaubens- und Gewissensfreiheit gegenüber staatlicher Vermessenheit und Willkür. 65 Jahre nach seiner Heiligsprechung 1935 wurde er am 31. Oktober 2000 von Johannes Paul II. zum Patron der Regierenden und Politiker ernannt. Zur Begründung sagte der Papst: Die Verteidigung der Freiheit der Kirche gegen unrechtmäßige Einmischungen seitens des Staates ist nämlich gleichzeitig Verteidigung – im Namen des Primats des Gewissens – der Freiheit der Person gegenüber der politischen Macht. Darauf beruht das Grundprinzip jeder zivilen Ordnung, die der Natur des Menschen entspricht.

Mehr zum Thema:

Toleranz - Lizenz zum zivilisierten Streiten
(Deutschlandradio Kultur, Zeitfragen, 21.01.2015)

Feiertag

ÜbersichtKirchensendungen im Deutschlandfunk Kultur
Ein Paar Kopfhöhrer liegt auf einer Bibel (imago / fotoimedia)

Beiträge aus den katholischen und evangelischen Kirchensendungen finden Sie in unserer Mediathek zum Nachhören. Zusätzliche Informationen gibt es im Internet auf den Seiten des Medienbeauftragten der evangelischen Kirche in Deutschland sowie den Seiten der Hörfunkbeauftragten der Katholischen Kirche.Mehr

Organspende, eine Herzenssache?Wenn der Tod Leben rettet
Portemonnaie mit Organspendeausweis (imago/Steinach)

Organspenden gehen zurück, gleichzeitig steigt der Bedarf. Das Thema wird nicht nur aufgrund des Skandals manipulierter Wartelisten schärfer diskutiert. Stefan Förner spricht im Feiertag über die Erfahrung mit einer Organspende im Freundeskreis.Mehr

weitere Beiträge

Religionen

Pogromnacht 1938Der Lehrer wirft den ersten Stein
Familienfoto mit Vater, Mutter und drei Kindern in schwarz-weiß (privat)

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fallen Nationalsozialisten über jüdische Geschäfte und Wohnungen, Schulen und Synagogen her – und ermorden hunderte Juden. Mirjam Pollin war damals 13, heute gehört sie zu den letzten lebenden Zeugen.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur