Seit 10:05 Uhr Lesart
Freitag, 23.10.2020
 
Seit 10:05 Uhr Lesart

Fazit / Archiv | Beitrag vom 24.03.2020

Zum Tod von Albert UderzoAlle liebten seine Comics

Gerhard Seyfried im Gespräch mit Britta Bürger

Beitrag hören Podcast abonnieren
Albert Uderzo mit seinen Figuren Asterix und Obelix. (dpa/Photopqr/Le Parisien/Maxppp De Poulpiquet)
Lebendige, kraftvolle und sympathische Figuren - das ist einer der Gründe, warum viele die Axterix-Bände so lieben. (dpa/Photopqr/Le Parisien/Maxppp De Poulpiquet)

Normalerweise sind bei Comics die Geschmäcker verschieden. Doch beim verstorbenen Asterix-Erfinder Uderzo seien sich alle einig gewesen, "dass er super ist und lustig", sagt Zeichner Gerhard Seyfried. "Ich kenne fast niemanden, der die Comics nicht mag."

92 Jahre alt wurde der Franzose Albert Uderzo, der zeichnerische Erfinder von Asterix und Obelix, der am Mittwoch in Neuilly bei Paris starb. Gemeinsam mit dem Autor René Goscinny entwickelte er ab 1959 die Comicserie um ein Dorf voller unbeugsamer Gallier, die den römischen Besatzern die Stirn bieten.

Mehr als 30 Asterix-Bände hat der Franzose insgesamt gezeichnet – mit einzigartigem Strich, ungemein lebendig und voller Details. Uderzo habe sich sehr von der amerikanischen oder deutschen Comic-Kultur abgehoben, sagt Zeichner Gerhard Seyfried. 

Lebendige, kraftvolle Figuren

Seine Comics seien detailreich und voll mit Running Gags, so Seyfried: "Das liebe ich auf jeden Fall. Die Figuren sind sehr kraftvoll und sehr lebendig und sympathisch. Es sind Comics, die mir sehr, sehr gut gefallen haben."

Das Besondere an Uderzo sei, dass jeder seine Comics gemocht habe. "Ich kenne fast niemanden, der die Comics nicht mag, was sehr selten ist. Normalerweise sind die Geschmäcker verschieden, aber bei dem sind sich alle einig, dass er super ist und lustig", sagt Seyfried. Das läge wohl auch daran, dass Uderzo viel mit Klischees gearbeitet habe: "Er trifft die Leute immer so gut, dass man lachen muss".

(nho)

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsFrauen an die Macht!
Die US-Demokratin Kamala Harris sitzt vor US-Flaggen. (/picture alliance / US Senate Television via CNP)

Frauen spielen im US-Wahlkampf eine wichtige Rolle, schreibt die TAZ - als Wählerinnen und als Präsidentschaftsanwärterinnen. Und die US-Wahl sei nur ein Anfang - Politikerinnen in den Regierungen gehöre die Zukunft.Mehr

weitere Beiträge

Der Theaterpodcast

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur