Klangkunst, vom 25.10.2013

Frühling und Vogelzwitschern, Sommer und Freibad, Herbst und Laubbläser: Wir wissen genau, wie sich ein Park zu verschiedenen Jahreszeiten anhört und können uns seinem Klang nicht entziehen.

Die Blumenbeete im Sizilianischen Garten im Park von Sanssouci in Potsdam leuchten in der Sonne. (picture alliance / dpa - Bernd Settnik)
Die Blumenbeete im Sizilianischen Garten im Park von Sanssouci in Potsdam leuchten in der Sonne. (picture alliance / dpa - Bernd Settnik)

Neben typischen Geräuschmustern sind künstlerisch komponierte Klänge ein wichtiger Teil der Gartengestaltung.Das Ensemble aus Pflanzen und Tieren, Brunnen und Kieswegen, Musik und Stimmen klingt immer anders: von Epoche zu Epoche, im Sommer und im Winter, tagsüber oder nachts.

Bettina Oppermann und Sam Auinger durchstreifen Geschichte und Gegenwart der Gartenakustik in einem radiophonen Essay.

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Produktion:DKultur 2013
Länge: 55‘24


Bettina Oppermann, Professorin für Freiraumpolitik und Planungskommunikation an der Universität Hannover. Aktuell befasst sie sich mit Klangkunst und Hörkultur in Garten und Landschaft.

Sam Auinger, geboren 1956 in Linz, Klangkünstler und "Sonic Thinker". Von 2008–2012 Professor für experimentelle Klangkunst an der Universität der Künste, Berlin. 2002 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Linz. 2010 war er Stadtklangkünstler in Bonn.