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Dienstag, 17.07.2018
 
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Feature | Sendung am 12.09.2018 um 00:05 Uhr

Zum 5. Todestag von Erich LoestErich Loest die Probleme

Der Schriftsteller und seine "fast zweite Heimat" Osnabrück

Von Jan Decker

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Der Leipziger Schriftsteller Erich Loest (1926-2013) (Rainer Jensen dpa)
Der Leipziger Schriftsteller Erich Loest (1926-2013) (Rainer Jensen dpa)
Die barocke Fülle deutscher Abendbrottische hat wohl keiner so schön beschrieben wie Erich Loest. Jenseits von Knackern und Brot konnte er aber durchaus ungenießbar sein. Bärbeißig. Schonungslos direkt. Wie kam der bekennende Sachse in Osnabrück zurecht, seinem ersten Wohnsitz nach der Ausreise 1981 aus der DDR? Was trieb ihn überhaupt dorthin? Und in welchem Licht erscheint der Ur-Leipziger, wenn man seinen Transit-Ort in Westniedersachsen in den Mittelpunkt der Betrachtungen rückt? Erich Loest starb vor fünf Jahren am 12. September 2013. 

Regie: Giuseppe Maio
Mit: Trystan Pütter, Martin Seifert
Ton: Martin Eichberg
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015

Länge: 53'58
Eine Wiederholung vom 31.10.2015

Jan Decker, geboren 1977 in Kassel, lebt als Autor in Osnabrück. Schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Features: "Hotel California" (RBB 2010), "Jaco Pastorius’ Gang durch den Schnee von Reidt nach Havona" (DKultur 2011), "Morgenland und Abendland" (DKultur 2013). Zuletzt für Dlf Kultur: "Texas Pattis Karnevalsparty" (2017), "Was weißt du schon über Junikäfer?" (SWR 2017).

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