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Sonntag, 18.11.2018
 
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Kulturnachrichten

Dienstag, 19. Juni 2018

ZLB auf Gelände der Amerika-Gedenkbibliothek

"Wohnzimmer der Stadtgesellschaft"

Der geplante Neubau der Zentral- und Landesbibliothek in Berlin soll auf dem Gelände der Amerika-Gedenkbibliothek in Kreuzberg entstehen. Das beschloss der Senat heute nach jahrelangem Ringen um den Standort. Die bisherige Amerika-Gedenkbibliothek, ein Geschenk der USA an West-Berlin zum Wiederaufbau nach dem Krieg, soll in den Erweiterungsbau einbezogen werden. Mit einem Baubeginn rechnet Kultursenator Lederer allerdings frühestens im Jahr 2025. Grund sind die langen Beteiligungs- und Planungsverfahren. Bisher ist die größte öffentliche Bibliothek Deutschlands auf drei Standorte verteilt. Neben der Amerika-Gedenkbibliothek am Halleschen Tor gibt es die Stadtbibliothek in Mitte und das Außenmagazin im Westhafen. Vor allem der Hauptsitz, die Amerika-Gedenkbibliothek, platzt seit Jahren aus allen Nähten. Gegenüber einem 270-Millionen-Euro-Projekt, das 2014 an einem Volksentscheid scheiterte, soll es jetzt eine abgespeckte Variante geben. Statt einer Nutzfläche von 42 000 Quadratmetern sind nur noch 37 000 Quadratmeter geplant. Die Kosten werden auf 360 Millionen Euro veranschlagt.

Medien: Locarno-Chef Chatrian wird Berlinale-Direktor

Offiziell wird die Kosslick-Nachfolge am Freitag verkündet

Am Freitag soll die Nachfolge von Berlinale-Direktor Dieter Kosslick offiziell vorgestellt werden. Doch bereits heute verkündeten mehrere Medien einen Namen: Carlo Chatrian, der Leiter des Filmfests von Locarno soll die Leitung des Berliner Filmfestivals übernehmen, wie der rbb und die Zeitungen "B.Z." und "Bild" melden. Kosslick ist seit 2001 Chef der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Sein Vertrag läuft bis Mai 2019. Für die Nachfolge Kosslicks war vom zuständigen "Aufsichtsrat der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin" eine Findungskommission eingerichtet worden. Sie hatte nach eigenen Angaben zahlreiche Gespräche mit Produzenten, Regisseuren, Schauspielern, Festivalkennern und auch Beschäftigten der Berlinale geführt. Die Berlinale ist neben Cannes und Venedig eines der wichtigsten Filmfestivals weltweit.

Michael-Jackson-Musical für 2020 angekündigt

Christopher Wheeldon ist als Regisseur engagiert

Ein Musical über das Leben des verstorbenen Popstars Michael Jackson soll im Jahr 2020 an den Broadway kommen. Das kündigten die Produktionsfirma Columbia Live Stage und Jacksons Nachlassverwalter am Dienstag an. Das Drehbuch soll von der New Yorker Dramatikerin und Pulitzer-Preisträgerin Lynn Nottage kommen. Als Regisseur und Choreograf wurde der Brite Christopher Wheeldon mit ins Boot geholt, der 2015 für sein Musical "An American in Paris" mit einem Tony-Theaterpreis ausgezeichnet wurde. Ein Titel für das geplante Michael Jackson-Musical steht noch nicht fest.

Kölner Museum gibt Maori-Schädel zurück

Rückgabe nach über 100 Jahren

Nach mehr als 100 Jahren in seinem Bestand gibt das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln einen Maori-Schädel an die Ureinwohner Neuseelands zurück. Für den 26. Juni wird eine Maori-Delegation im Museum erwartet, wo sie den tätowierten und mumifizierten Schädel in Empfang nehmen wird, heißt es von der Stadtverwaltun. Die Übergabe mit Oberbürgermeisterin Reker folgt nach einem strengen Zeremoniell. Der Maori-Schädel, der seit 1908 im Bestand des Kölner Museums war, soll künftig im Museum of New Zealand Ta Papa Tongarewa in Wellington zu sehen sein. Grundlage für die Übergabe der menschlichen Überreste der Maori ist das seit 2003 laufende weltweite "Karanga Aotearoa Repatriation Programme" des neuseeländischen Museums, das die Rückgabe menschlicher Überreste aus weltweiten Sammlungen an die indigene Bevölkerung zum Ziel hat. Der Kulturausschuss des Kölner Stadtrates hatte mit einem Beschluss im März die Voraussetzung für die Rückgabe geschaffen.

Rapper Jimmy Wopo in Pittsburgh erschossen

Er war das zweite prominente Rap-Opfer in 24 Stunden

Der US-Rapper Jimmy Wopo ist in Pittsburgh erschossen worden. Nach Polizeiangaben hatte ein Unbekannter das Feuer auf das Auto des Musikers eröffnet und ihn tötlich verletzt. Wopos Manager Taylor Maglin bestätigte den Tod des Rappers via Facebook. Der 21-jährige Musiker mit dem Geburtsnamen Travon Smart war mit zahlreichen Videos auf YouTube vertreten, die jeweils mehr als eine Million Mal aufgerufen wurden. Dazu zählten die Titel "Elm Street" und "First Day Out". Am Montag war auch bekannt geworden, dass in Florida der aufstrebende US-Rapper XXXTentacion erschossen wurde. Auf den 20-Jährigen war vor einem Motorradladen geschossen worden. Im März war XXXTentacion, mit bürgerlichem Namen Jahseh Dwayne Onfroy, mit dem Werk "?" auf Nummer eins der Billboard-Albumcharts gelandet.

15 000 mittelalterliche Gegenstände in Tallinn entdeckt

Größter Einzelfund mittelalterlicher Gegenständen

Gebrauchsgegenstände, Schmuck, Münzen und noch vieles mehr: Archäologen haben bei Ausgrabungen in Estlands Hauptstadt Tallinn etwa 15 000 mittelalterliche Gegenstände gefunden. Die gut erhaltenen Objekte wurden in einem Stadtbezirk nahe der Altstadt freigelegt, berichtete der estnische Rundfunk. Sie stammen größtenteils vom Ende des 15. Jahrhunderts - der Blütezeit des mittelalterlichen Tallinn. Diese Funde böten einen Einblick in die materielle Kultur einer Epoche, sagte der Archäologe Erki Russow von der Universität Tallinn. Den Angaben zufolge ist es der bislang größte Einzelfund an mittelalterlichen Gegenständen in Estland.

Hrůša bleibt Chefdirigent der Bamberger Symphoniker

Vertragsverlängerung bis 2026

Die Bamberger Symphoniker haben ihren Chefdirigenten Jakub Hrůša langfristig an sich gebunden. Am Dienstag verlängerte der 36-Jährige seinen Vertrag für weitere fünf Spielzeiten und bleibt damit bis 2026 Chefdirigent, wie das bayerische Kunstministerium mitteilte. Der aus Tschechien stammende Hrůša hatte im Herbst 2016 die Nachfolge von Jonathan Nott als Chefdirigent in Bamberg angetreten. Mit ihm habe die Bayerische Staatsphilharmonie ihren künstlerischen Weg enorm erfolgreich fortgesetzt und zähle zu den international bedeutsamsten Symphonieorchestern Bayerns, sagte Kulturministerin Ministerin Kiechle.

Sanierung der Bonner Beethovenhalle wird teurer

Gründe sind Kostensteigerungen bei den Lüftungsschächten

Die Sanierung der Beethovenhalle in Bonn wird wahrscheinlich nochmals teurer. Die aktuelle Kostenprognose belaufe sich auf rund 84 Millionen Euro, teilte die Stadt mit. In einer Hochrechnung aus dem Februar hatte man rund 79 Millionen Euro veranschlagt. Gründe seien Kostensteigerungen bei der Sanierung der Lüftungsschächte, der Restaurierung der historischen Türen und bei zusätzlichen Rohbauarbeiten. Der Umbau der 1959 eröffneten Konzerthalle soll das Gebäude als Spielstätte für Konzerte und als Multifunktionshalle erhalten. Die Akustik soll verbessert werden und das Beethovenorchester einen Probensaal erhalten. Als problematisch erweisen sich aber der Baugrund und die Statik. Die Inbetriebnahme ist für die zweite Jahreshälfte 2020 geplant. Der Neubau eines Festspielhauses zu Beethovens 250. Geburtstag in diesem Jahr war 2015 abgesagt worden, nachdem die Beteiligten sich nicht einigen konnten.

Wiener Festwochen-Intendant geht nach zwei Jahren

Tomas Zierhofer-Kin nimmt seinen Hut

Nach nur zwei Jahren Amtszeit nimmt der Intendant der Wiener Festwochen, Tomas Zierhofer-Kin, seinen Hut. "Ich habe diesen Vorschlag der Kulturstadträtin unterbreitet, da ich trotz vieler künstlerischer Erfolge und der gelungenen Bemühungen, ein für die Festwochen neues Publikum zu gewinnen, auf keine breitere Resonanz gestoßen bin", erklärte Zierhofer-Kin. Ursprünglich sollte der Vertrag noch weitere drei Jahre laufen. Nach Angaben der Wiener Kulturstadträtin Veronica-Kaup-Hasler handelt es sich um eine "einvernehmliche Vertragsauflösung" zum 30. Juni. Zierhofer-Kin war 2017 für die Neuausrichtung des Kulturfestivals von Presse und Publikum scharf kritisiert worden. Das breite Programm aus Opern, Konzerten und Theatervorführungen sei unter seiner Leitung zu performancelastig und diskursorientiert und enthalte zu wenig klassisches Theater, so die Vorwürfe. Die diesjährigen Festwochen endeten am Sonntag - dieses Mal mit durchwachsenen Kritiken.

"Anti-israelischer Aufruf fördert Judenfeindlichkeit"

Berlins Kultursenator kritisiert Boykottaufrufe

Berlins Kultursenator Lederer hat anti-israelische Aufrufe gegen das Festival Pop-Kultur (15. bis 17. August) kritisiert. Der Boykott von Kunst und kulturellem Austausch sei kein sinnvolles Mittel, um in einem "komplexen Konflikt" Veränderung und Annäherung zu erreichen, hieß es in einer Mitteilung des vom Senat geförderten Festivals. "Boykottaufrufe gegen Israel sind von Dämonisierung und Doppelstandards geprägt, sie bedienen und befördern antisemitische Denkmuster", erklärte Lederer. Auch in diesem Jahr sieht sich das Festival mit Boykott-Aufrufen konfrontiert. Der US-Musiker John Maus sowie die Briten Shopping, Richard Dawson & Band und Gwenno hatten ihre Teilnahme abgesagt. Das Festival bekräftigte, dass es sich von solchen Aktionen nicht einschüchtern lasse. Anlass für den Boykott ist die Unterstützung des Festivals durch die Botschaft Israels, die 1200 Euro für Unterkunft und Reisekosten für drei Künstler beisteuert.

Prozess um Attacke auf Kippa-Träger gestartet

Gericht verhandelt über mutmaßlich antisemitische Attacke

Rund zwei Monate nach der Attacke auf einen Israeli mit Kippa in Berlin muss sich seit heute ein 19-Jähriger vor dem Amtsgericht verantworten. Dem Angeklagten, der aus Syrien stammt wird gefährliche Körperverletzung und Beleidigung vorgeworfen. Er soll am 17. April zwei junge Männer, die eine Kippa trugen, antisemitisch beschimpft und angegriffen haben. Der junge Mann aus Israel wurde laut Anklage mindestens zehn Mal mit einem Gürtel geschlagen und verletzt. Der Angriff war gefilmt und danach ins Internet gestellt worden. Der Angeklagte sitzt in Untersuchungshaft. Das Urteil wird noch heute erwartet.

Zweimal Gold für Deutschlandfunk Kultur

Radio-Oscars für zwei Produktionen

Deutschlandfunk Kultur ist beim Festival Radio Award in New York zwei mal mit Gold ausgezeichnet worden. Der Gold Radio Award ging an die Produktionen „Illuminations von der Künstlergruppe Soundwalk Collective und „Palimpsest – a sound biography von Götz Naleppa. Beide Produktionen wurden in der Kategorie Entertainment/ Soundart ausgezeichnet. „Illuminations ist eine Koproduktion mit France Culture entstanden und knüpft an die Zeit des französischen Dichters Arthur Rimbaud an als dieser in jungen Jahren kein einziges Gedicht mehr schrieb. Der Gruppe „Soundwalk Collective gehören unter anderem die Sängerin Patti Smith und die Schauspielerin Charlotte Rampling an. Bei der Autoren-Produktion „Palimpsest schafft es Naleppa mit Klängen und Bildern Situationen aus längst vergangenen Jahren wieder lebendig zu machen und greift dabei auf sein Soundarchiv aus 40 Jahren zurück. Naleppa war bis 2008 Redakteur bei Deutschlandradio Kultur. Die Radio Program Awards werden jährlich von einer internationalen Fachjury verliehen. Sie gelten als Oscars des Radios.

US-Autor Diaz darf an Hochschule MIT zurückkehren

Keine Hinweise auf sexuelles Fehlverhalten

Der US-Schriftsteller und Pulitzer-Preisträger Junot Diaz darf trotz Vorwürfen des sexuellen Fehlverhaltens zur Lehre an das Massachusetts Institute of Technology (MIT) zurückkehren. Es seien keine Hinweise gefunden worden, die Anlass gäben, Diaz' Rolle als Mitglied der Fakultät für Vergleichende Medienwissenschaft und Schreiben einzugrenzen, teilte die Hochschule mit. Seine Rückkehr werde im Herbst zu Beginn des neuen akademischen Jahres erwartet. Die Autorin Zinzi Clemmons und andere Schreiberinnen waren zuletzt mit Berichten über Diaz' Verhalten an die Öffentlichkeit getreten. Clemmons erklärte, er habe sie gewaltsam in die Enge getrieben und geküsst. Anschließend schrieben auch die Autorinnen Carmen Maria Machado und Monica Byrne, sie seien Zielscheibe unangemessenen und aggressiven Verhaltens geworden. Diaz hatte gesagt, die Verantwortung für sein Verhalten in der Vergangenheit zu übernehmen.

"Black Panther" räumt bei MTV-Awards ab

Hauptpreis bei MTV Movie & TV Awards

Der schwarze Superhelden-Hit "Black Panther" hat den Hauptpreis bei den MTV Movie & TV Awards gewonnen und drei weitere Auszeichnungen abgeräumt. Schauspieler Chadwick Boseman, der in dem Film die Rolle des gleichnamigen Superhelden spielt, gewann die Trophäen als bester Held sowie für die beste schauspielerische Leistung in einem Film. Sein Kollege Michael B. Jorden, der in "Black Panther" die Figur Killmonger spielt, gewann den Preis als bester Bösewicht. Der Marvel-Hit war mit sieben Nominierungen als Favorit ins Rennen gegangen. Die Show im kalifornischen Santa Monica, bei der Fans die Gewinner per Abstimmung wählen, stand ganz im Zeichen von Vielfalt: Als erste schwarze Frau führte Komikerin Tiffany Haddish durch die Verleihung, die dieses Jahr zum 27. Mal stattfand.

Locarno Festival ehrt Paolo und Vittorio Taviani

Huldigung an Lebenswerk der beiden Regisseure

Das Filmfestival im schweizerischen Locarno würdigt in seiner 71. Ausgabe das Lebenswerk der italienischen Regisseure Paolo und Vittorio Taviani. Auf der Piazza Grande wird erstmals eine restaurierte Fassung des 1987 erschienenen Films "Good morning Babilonia" der Taviani-Brüder gezeigt, wie das Festival mitteilte. Dazu wird Paolo Taviani (86) in Locarno erwartet. Sein Bruder Vittorio Taviani war nach langer Krankheit im April mit 88 Jahren gestorben Mit ihrem poetischen, politischen und alles durchdringenden Werk hätten die Gebrüder Taviani einige der bedeutendsten Kapitel der italienischen Filmgeschichte geschrieben, heißt es von den Veranstaltern des Festivals. Mehr als 50 Jahre produzierten die Brüder gemeinsam Filme und erhielten dafür viele internationale Auszeichnungen wie die Goldene Palme von Cannes und den Goldenen Bären der Berlinale. Das Locarno Filmfestival findet vom 1. bis 11. August statt.

Kulturpolitiker und Publizist Hermann Glaser gestorben

Glaser wurde 89 Jahre alt

Der Kulturpolitiker und Publizist Hermann Glaser ist tot. Er starb nach Angaben seines Sohnes überraschend in der Nacht zum Montag. Der in Nürnberg geborene Glaser war 26 Jahre lang bis 1990 Kulturdezernent seiner Heimatstadt. 15 Jahre lang hatte er auch den Vorsitz des Kulturausschusses im Deutschen Städtetag inne. Glaser setzte sich für eine demokratische, um die Teilhabe möglichst vieler Menschen bemühte Kulturpolitik ein. 1973 war er Mitbegründer des selbst verwalteten Nürnberger Jugendzentrums KOMM, um den aus seiner Sicht gegängelten Jugendlichen mehr Freiraum zu geben. Das KOMM machte 1981 bundesweit Schlagzeilen, als nach einer Hausbesetzer-Demonstration 140 Jugendliche verhaftet wurden. Am Ende wurden sämtliche Verfahren eingestellt. In den vergangenen Jahrzehnten war Glaser vor allem als Publizist tätig. Er verfasste etwa die "Kulturgeschichte der Bundesrepublik Deutschland". 2009 erhielt er das Verdienstkreuz am Bande.

Steinmeier eröffnet Thomas-Mann-Haus in Los Angeles

Villa wird transatlantische Begegnungsstätte

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet in der kalifornischen Metropole Los Angeles das Thomas-Mann-Haus als transatlantische Begegnungsstätte. Die ehemalige Villa des Schriftstellers soll künftig als Ort der Debatte und Domizil für Stipendiaten genutzt werden. Die Bundesregierung hatte das Anwesen 2016 gekauft, um es vor dem Abriss zu bewahren. Bei der feierlichen Einweihung soll auch Frido Mann, ein Enkel des Dichters, zugegen sein. Thomas Mann hatte hier zwischen 1942 und 1952 gelebt. Das Anwesen war Treffpunkt Intellektueller wie Theodor Adorno, Albert Einstein oder Lion Feuchtwanger. Hier entstanden auch zahlreiche Rundfunkbeiträge für die BBC, in denen Thomas Mann die deutschen Hörer gegen die Nazi-Diktatur mobilisieren wollte.

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