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Deutschlandrundfahrt | Beitrag vom 17.03.2019

Zerrissen zwischen Ost und WestDer Westen beginnt am Ostufer der Elbe

Von Elmar Krämer

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Eine Fähre auf der Elbe (Philipp Schulze/dpa)
Verbindet Amt Neuhaus mit dem westlichen Flussufer: Eine Fähre auf der Elbe (Philipp Schulze/dpa)

Ein halbes Jahrhundert war Amt Neuhaus am Ostufer der Elbe eine ostdeutsche Kommune. Doch dann wollten die Menschen zum Westen, zum Landkreis Lüneburg gehören. Das klappte. Doch bis heute trennt beide die Elbe. Noch immer fehlt eine Brücke.

Amt Neuhaus im Landkreis Lüneburg gehörte fast 50 Jahre lang zum Verwaltungsbezirk Schwerin. 1993, nach einem hartnäckigen Kampf, entschloss sich die Gemeinde, westdeutsch zu werden und wieder – wie vor 1945 – zu Niedersachsen zu gehören. Es war eine Wiedervereinigung im Mikrokosmos, einmalig in der Historie der Bundesrepublik. Die einen sind bis heute stolz darauf, die anderen sehen nur Nachteile.

Ein Weg führt in die Ferne rechts von ihm liegt ein backsteinerner Hof, den die Abendsonne anleuchtet (Deutschlandradio / Elmar Krämer)Malerisch: Die Landschaft im Amt Neuhaus (Deutschlandradio / Elmar Krämer)

Den jungen Leuten in der Region ist es meist egal, oder aber sie wissen gar nicht, wo sie sich zu Hause fühlen sollen. Symptomatisch: Eine Brücke sollte den frisch in den Westen übergesiedelten Ort mit dem Rest von Niedersachsen verbinden – bereits vor 25 Jahren. Doch die Elbe trennt die beiden immer noch.

Hier können Sie das vollständige Manuskript zur Sendung herunterladen.

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