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Mittwoch, 19.02.2020
 
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Zeitreisen

Sendung vom 18.12.2013Sendung vom 11.12.2013
Das Colosseum in Rom diente einst als Waffenlager. (AP)

LeerstandVom Raum zwischen den Zeiten

Fabriken werden zu Partyorten, leere Ladengeschosse zu Ateliers. Wo Leerstand herrscht, entsteht oft etwas Neues. Wobei: Ganz neu ist das nicht. "Zwischennutzungen" sind so alt wie die Welt.

Sendung vom 04.12.2013Sendung vom 27.11.2013

ÜberwachungPolitik als Architektur

Mit dem "Panoptikum" legte der britische Philosoph und Ökonom Jeremy Bentham Ende des 18. Jahrhunderts den Grundstein für eine permanente, geheime Überwachung. Dieses architektonische Prinzip ist noch heute aktuell.

Sendung vom 20.11.2013
Das Künstlerpaar Christo und Jeanne Claude in New York (AP)

KünstlerpaareGenialität im Duett

Manchmal brauchen kreative Menschen einfach einen Partner, um ihre Vorstellungen zum Leben zu erwecken. Während Künstlerpaare früher die Symbiose angestrebt haben, riskieren sie heute den Konflikt.

Sendung vom 13.11.2013
Garry Davis, Weltbürger Nummer Eins, am 30.5.1955 an Bord eines französischen Schiffes im Hafen von New York. Die US-Behörden verweigerten ihm die Einreise. (picture alliance / dpa)

Schafft den Nationalstaat ab!

Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sagt der ehemalige Bomberpilot den Nationalstaaten den Kampf an, denn nur diese seien Schuld am Krieg, glaubt er. Er erklärt sich zum Weltbürger und gibt für alle Gleichgesinnten Weltbürgerpässe heraus.

Sendung vom 06.11.2013
In den Tiefen des Amazonas verbrachte Wallace Jahre auf sich allein gestellt. (AP Archiv)

Die Evolutionstheorie und der unbekannte Zweite

Alfred Russel Wallace war im 19. Jahrhundert ein berühmter Naturforscher. Er bereiste die abgelegensten Regionen der Welt, um unter abenteuerlichen Bedingungen exotische Tiere und Pflanzen zu sammeln. Wallace entwickelte parallel zu Charles Darwin erste Ideen zur Evolutionstheorie.

Sendung vom 30.10.2013
Achtzig Cent vom Verkaufspreis von 1,20 Euro darf der Verteiler behalten. (picture alliance / dpa / Marc Tirl)

Das Heft in der Hand

Vor 20 Jahren tauchten in mehreren deutschen Städten erstmals Straßenzeitungen auf. Heute gehören sie zum Alltag vor allem in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Straßenzeitung sollte Obdachlosen helfen, aus ihrer Lage herauszukommen und wieder ein normales Leben führen zu können.

Sendung vom 23.10.2013
Eine historische Aufnahme zeigt einen Suk in Marrakesch 1943. Fotos wie dieses haben unser Bild vom Orient geprägt. (AP Archiv)

Wahrheit aus Licht

Die Geburtsstunde der arabischen Fotografie ist die Ägyptenreise des Schriftstellers Gustave Flaubert und des Fotografen Maxime du Camps im Jahr 1849. Erst viel später begannen arabische Künstler - seit 1980 verstärkt - das Leben in ihren Ländern mit der Kamera zu dokumentieren.

Sendung vom 16.10.2013
Umstritten und doch viel besucht: das Völkerschlachtdenkmal von 1913. (dpa / picture alliance / Waltraud Grubitzsch)

Das Völkerschluchzdenkmal

Kaum ein Jubiläum in diesem Jahr wird medial so umfassend beleuchtet wie die Völkerschlacht von 1813. Doch mit der Schlacht, die Leipzig erschütterte, verbindet sich ein zweites Ereignis: der Bau des umstrittenen Denkmals, das an sie erinnert.

Sendung vom 09.10.2013
Die Handtasche der niederländischen Königin Maxima, aufgenommen am 3.6.2013 in Wiesbaden. (picture alliance / dpa / Fredrik von Erichsen)

Die Dritte im Bunde

Kaum ein Alltagsobjekt ist emotional so stark besetzt wie die Handtasche. Mag sie auch noch so viel Banales enthalten, sie spielt mit der Magie von innen und außen, von Geheimnis und Offenbarung, Intimität und Öffentlichkeit.

Sendung vom 02.10.2013
Louis-Michel van Loo: Bildnis Denis Diderots aus dem Jahr 1767 (Sammlung Diderot)

Gefühltes Wissen

Denis Diderot war einer der vielseitigsten Köpfe der abendländischen Geistesgeschichte. Berühmt wurde er als Herausgeber der "Encyclopédie", die den Anspruch hatte, das gesamte Wissen der damaligen Zeit darzustellen. Wir erinnern anlässlich seines 300. Geburtstages an den Denker.

Sendung vom 25.09.2013
Tunis - Zeuge der Arabellion (picture alliance / dpa / Mundil Stanislav)

Orientalismus und Orchestermusik

In den Straßen von Tunis finden sich Graffiti mit seinem Bild, im arabischen Frühling griffen politische Slogans sein Gedankengut auf: Edward Said. Literaturwissenschaftler und politischer Aktivist, Kulturtheoretiker und Musikkritiker: Das alles und noch viel mehr war dieser Edward Said.

Sendung vom 18.09.2013
Roboter - Bedrohung oder Hilfsmittel? (Melanie Hofmann)

Technik als Bedrohung?

In den Jahren 1811 bis 1812 drangen englische Arbeiter in Fabriken ein und zerschlugen Papier-, Web- und Spinnmaschinen. Die Zerstörung der Maschinen war ein Aufbegehren im Kampf gegen drohende Arbeitslosigkeit, gegen Lohnkürzungen und für die eigene Standesehre. Denn Handarbeit wurde durch Maschinenarbeit ersetzt - vor allem in der Textilbranche.

Sendung vom 11.09.2013
Die Ausgrabungsstätte von Troja im Nordwesten der Türkei (picture-alliance / dpa - Frank Baumgart)

Troja als Touristenpark

Heinrich Schliemann machte den Anfang. Seitdem haben deutsche Archäologen 140 Jahre lang in Troja gegraben - nun endet diese Epoche. Immer vehementer fordert die Türkei die Rückgabe ausgegrabener Kunstgegenstände. Und sie verweigert ausländischen Forschern Grabungslizenzen.

Sendung vom 04.09.2013
Die Stimmungen wandeln sich zunehmend schneller (hier Wahlplakate).  (picture alliance / dpa)

Die Sonntagsfrage

Politische Meinungsforschung soll die Einstellungen der Bürger ermitteln. Die Stimmungen wandeln sich schneller als früher, werden zunehmend von sozialen Medien beeinflusst. Welche Rolle spielt die Meinungsforschung noch? Kann man überhaupt noch von einer Öffentlichkeit ausgehen?

Sendung vom 28.08.2013
 Martin Luther King hält seine berühmte Rede  "I Have a Dream" in Washington. (AP)

Kings Traum und Claibornes Wirklichkeit

Erst 1963, 100 Jahre nachdem Abraham Lincoln die Sklaverei offiziell abgeschafft hatte, konnte sich der erste afroamerikanische Student an der renommierten Duke Universität in North Carolina einschreiben: C.B. Claiborne wurde trotz des offenen Rassismus, der ihm dort entgegenschlug, Marketingprofessor.

Sendung vom 21.08.2013
Margarethe von Trotta auf dem Filmfestival von Venedig (AP Archiv)

"Wie haben Sie das gemacht?"

Seit 40 Jahren fordern Filmemacherinnen ihre Chancen ein. Sie reklamieren die gleiche Förderung, angemessene Verleihchancen und Sendeplätze für ihre Themen. In den 70er-Jahren verstanden sich diese Avantgardistinnen als Teil der neuen Frauenbewegung und drehten eminent politische Filme: Doch seitdem ist es um diese Frauen still geworden.

Sendung vom 14.08.2013
Die japanische Gesellschaft ist übersexualisiert: Hier die Auslagen eines Kiosks im Tokioer Stadtteil Akihabara mit Illustrierten und Mangas. (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)

Fetisch versus reale Gefühle

In kaum einem Land boomt die Sexindustrie so sehr wie in Japan: Sexvideos, Sextools und pornografische Porno-Apps für Handys überschwemmen den Markt. Tatsächlich aber findet Geschlechtsverkehr zwischen Paaren in Japan immer weniger statt. Die Fantasie scheint besser als die Realität.

Sendung vom 07.08.2013
Schönheitsoperationen gelten heute als Modephänomen.  (dpa / picture alliance / Ales Kartal)

Der Körper als Kunstwerk

Bodymodifications - gezielte Veränderungen des Körpers - sind kein neues Phänomen. Der Trend geht dabei zu immer extremeren Formen. Was steckt hinter der Sehnsucht, den eigenen Körper nach Belieben zu gestalten?

Sendung vom 31.07.2013
Adolf Hitlers Buch "Mein Kampf" erschien 1925. (AP)

Hitlers Bestseller

Am Institut für Zeitgeschichte arbeiten Historiker an einer kommentierten Ausgabe von "Mein Kampf", die das Buch entmystifizieren soll. Denn Ende 2015 verliert der Freistaat Bayern die Urheberrechte an diesem hasserfüllten Pamphlet.

Sendung vom 24.07.2013
Sonnenblume im Kleingarten (picture alliance / Robert B. Fishman)

Die Welt im Kleinen retten

Vom Landschaftsarchitekten bis hin zum Guerilla-Gärtner in den Großstadt - im vergangenen Jahr haben die Deutschen 15 Milliarden Euro für Pflanzen und Gartenaccessoires ausgegeben. Doch woher kommt die kollektive Obsession? Ist es die Sehnsucht nach einer neuen Utopie?

Sendung vom 17.07.2013
Würfel werden in Spielen als Zufallsgeneratoren benutzt. (Stock.XCHNG / Gabriel Doyle)

Entscheidet der Zufall mein Leben?

Zufall oder Schicksal? Die Frage ist mindestens so alt wie die Geschichte der Philosophie. Und sie lässt uns bis heute nicht los. Schwere Krankheiten, Naturkatastrophen, Terroranschläge: Sind wir ihnen ausgeliefert, oder lassen sie sich vorhersagen?

Sendung vom 10.07.2013
Geste der Demut und Entschuldigung: Willy Brandts berühmter Kniefall vor dem Denkmal für die ermordeten Juden in Warschau, 6.12.1970 (AP-Archiv)

Wandel durch Annäherung

Vor 50 Jahren, am 15. Juli 1963, erzielte eine kleine Rede große Wirkung: Egon Bahr, damals Senatspressesprecher in West-Berlin, machte Anmerkungen zum Umdenken in der Ostpolitik und erfand dafür den Begriff "Wandel durch Annäherung". Zum 50. Jahrestag reflektierte kürzlich eine Tagung in der Evangelischen Akademie Tutzing die Wirkung dieses Wortes.

Sendung vom 03.07.2013
Der Ägyptologe, Religionswissenschaftler und Autor Jan Assmann (picture alliance / dpa / ZB / Thomas Schulze)

Der Preis der Götter

Jan Assmann hat die Grenzen seines Faches längst überschritten: Ist der Glaube an den einen Gott schuld an der religiösen Gewalt unserer Tage? Das Werk des Religionswissenschaftlers und Ägyptologen hat nachhaltigen Einfluss auf die aktuelle politische Debatte.

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