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Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 12.02.2014

Zeitgeschichte"Wir haben keine Freude daran und spätere Historiker auch nicht"

Der Kampf um die Stasi-Akten

Von Gerald Endres

15. Januar 1990: Menschen stürmen die Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit. (dpa / picture-alliance / Peter Zimmermann)
15. Januar 1990: Menschen stürmen die Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit. (dpa / picture-alliance / Peter Zimmermann)

Wie lange wird es die Stasi-Unterlagenbehörde noch geben? Diese Frage beschäftigt den Deutschen Bundestag, in dieser Legislaturperiode soll über die Zukunft der Behörde entschieden werden.

Vor diesem Hintergrund rückt die Entstehungsgeschichte der Behörde wieder in den Blickpunkt des Interesses. Nach dem Mauerfall 1989 wurde heftig über den Umgang mit den Spitzelberichten gestritten. Die Offenlegung der Akten war ein revolutionärer Akt, mit dem viele in Ost und West ihre Schwierigkeiten hatten. In den Zeitreisen berichtet Gerald Endres über den Kampf um die Stasi-Akten damals - und heute. 

Interview über die Entstehung der Sendung mit dem Redakteur der Sendung Winfried Sträter

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

 

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