Seit 14:30 Uhr Vollbild

Samstag, 21.07.2018
 
Seit 14:30 Uhr Vollbild

Fazit | Beitrag vom 24.01.2018

Zeitgenössische Kompositionen in RotterdamWie stellt man Musik aus?

Benjamin Meyers im Gespräch mit Sigrid Brinkmann

Beitrag hören Podcast abonnieren
Das Bild zeigt ein iPad auf einer Klavier-Tastatur. (picture-alliance / dpa / Maximilian Schönherr )
Das Witte de With Center in Rotterdam stellt Neue Musik aus. (picture-alliance / dpa / Maximilian Schönherr )

Ein Museum, aber die Wände bleiben weiß, keine Kunst ist zu sehen. Trotzdem sind die Räume gefüllt - mit Musik. Das ist das Konzept der „Kunsthalle for Music“, die im „Witte de With Center for Contemporary Art“ in Rotterdam eröffnet wird.

Ziel des Projektes sei es, ein neues Repertoire zeitgenössischer Musik zu finden. Wie eine Kunstsammlung habe er Musikstücke zusammengestellt, sagte Ari Benjamin Meyers.

"Wir haben ein Werk von Yoko Ono, wir haben Klassiker wie ‚In C‘ von Terry Riley, aber auch viele Werke von eher bildenden Künstlern, die aber doch in sehr verschiedener Weise Musik komponiert haben, zum Beispiel Anri Sala."

"Musik ist etwas Soziales, Mitmenschliches"

Die Musikstücke würden mehrere Stunden am Tag von insgesamt acht Musikern live vorgetragen. Dabei sei ihm vor allem die Interaktion mit dem Publikum wichtig, sagte der künstlerische Leiter. Deshalb säßen die Musiker nicht, sondern spielten ihre Instrumente beim Gehen und Stehen. Für ihn...

"... ist Musik etwas Soziales, etwas Mitmenschliches. Menschen musizieren ja zusammen."

Früher gab es nur Konzerte

Bevor die Schallplatte, die CD und der digitale Download erfunden worden seien, habe es nur zwei Arten von Musikrezeption gegeben: Selber machen oder ein Konzert besuchen.

"Das interessiert mich, dass wir Musik nicht behandeln wie etwas Fertiges, vorproduziert, auch nicht unbedingt etwas Perfektes, aber etwas Lebendiges."

Mehr zum Thema

Ultraschall-Festival in Berlin - Spielplatz zeitgenössischer Musik
(Deutschlandfunk, Musikjournal, 22.01.2018)

Terry Riley zum 80. Geburtstag - Der Pionier der Minimal Music
(Deutschlandfunk Kultur, Tonart, 24.06.2015)

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsDebatte über Debattenkultur
Zwei Streitende beschuldigen sich gegenseitig. (imago/Ikon Images)

Viel Kritik erntete "Die Zeit" dafür, dass sie die Diskussion über private Flüchtlingsretter aufmachte. Eine ungewöhnliche Allianz: Die "FAZ" sprang den Kollegen bei. Und auch in der "Welt" geht es um die Debattenkultur, die sie als "neuen Meinungskrieg" bezeichnet.Mehr

weitere Beiträge

Der Theaterpodcast

Folge 6Über Gräben
Die Schrift am Luckenwalder Stadttheater liegt im Schatten. (picture alliance / dpa / Sascha Steinach)

Wie halten sie's mit den Produktionsbedingungen? Im Juni-Podcast geht es um das Verhältnis von festen Häusern und Freier Szene. Außerdem Thema: eine strittige Inszenierung in Berlin und wie Theater sich gegen rechte Übergriffe wappnen können.Mehr

Folge 5Auf der Bühne und dahinter
Der Intendant des Schauspiels Köln, Stefan Bachmann, stellt am 21.05.2013 in Köln (Nordrhein-Westfalen) den Spielplan für die kommende Saison vor.  (picture-alliance / dpa / Oliver Berg)

Künstler oder Servicepersonal? Dulden oder Aufbegehren? Im Mai-Theaterpodcast geht es um die Rolle des Schauspielers im 21. Jahrhundert. Außerdem Thema: Die Proteste von Mitarbeitern der Bühnen in Cottbus und Köln.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur