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Mittwoch, 20.11.2019
 
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Zeitfragen

Sendung vom 06.11.2019

Nicht-weißer Blick auf die WendeDas neue "Wir" ohne uns

Eine Grafik zeigt weiße und schwarze Figuren, die durch eine gestrichelte Linie getrennt werden. (imago images / fStop Images / Malte Mueller)

Fremde Menschen liegen sich freudestrahlend in den Armen. In diesem Klischee-Bild zum Mauerfall geht eine Perspektive meist unter: Wie Angehörige von Minderheiten und Menschen mit Migrationsbiografie vor 30 Jahren das Ende der DDR erlebt haben.

Sendung vom 05.11.2019
Blick auf den Dorfanger im Ökodorf Brodowin (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Landwirtschaft in BrandenburgBio-Boom im Osten

Schon kurz nach der Wende entschied man sich hier für biologische Landwirtschaft: Inzwischen ist aus der Ex-LPG im brandenburgischen Brodowin ein Vorzeige-Ökobetrieb von beachtlicher Größe geworden – dank der Weitsicht seiner Gründer.

Sendung vom 04.11.2019
Eine Illustration zeigt vier verschiedenfarbige Figuren, die einen Pfeil tragen. (imago images / fStop Images / Malte Mueller)

Geboren 1989Ein Leben ohne DDR und trotzdem "Ossi"

Ich bin wenige Tage vor dem Mauerfall in Ostberlin geboren, ähnlich wie viele meiner Freunde. Wir haben die DDR nicht erlebt, werden trotzdem bis heute als "Ossis" gesehen. Wir erfahren Abwertung und teilen ein Gruppengefühl. Wann endet das?

Sendung vom 01.11.2019Sendung vom 31.10.2019

Diagnose SepsisDie unterschätzte Gefahr

Fotomontage: Alena Ehlers im Krankenhausbett - und mit Sportprothesen (privat)

Sepsis – Blutvergiftung – ist die häufigste vermeidbare Todesursache im Krankenhaus. In Deutschland wird die Infektion oft nicht schnell genug erkannt und behandelt. Und so sterben daran täglich hierzulande mindestens 200 Krankenhauspatienten.

Sendung vom 30.10.2019

Kindheit in Ost und West"So verschieden waren wir nicht"

Die Sandmänner aus Ost- und Westdeutschland schauen sich tief in die Augen. (picture alliance / dpa / ZB Fotoreport / Matthias Hiekel)

Christine Watty ist in der Bundesrepublik aufgewachsen, im Odenwald, Lydia Heller in Mecklenburg, in der DDR. Beide haben Kindheit und Jugend auf dem Land erlebt und fragen sich heute: Waren unsere Kindheiten wirklich so verschieden?

Ein Junge blickt hinter eine Ausgabe der FAZ hervor. (imago / Kristin Schnell)

70 Jahre FAZFlaggschiff im Sturm

Kurz nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR erschien die erste Ausgabe der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung": am 1. November 1949, vor 70 Jahren. Heute kämpft die Zeitung um ihre Zukunft in der digitalisierten Welt.

Sendung vom 29.10.2019
Blick auf die Skyline von Frankfurt am Main (picture alliance / dpa / Frank Rumpenhorst)

Finanzstandort FrankfurtBoom dank Brexit

Frankfurt hofft, vom Brexit-Drama zu profitieren. Das Ausscheiden könnte den deutschen Finanzplatz stärken. Die Mieten explodieren jedenfalls schon jetzt. Am Englischen Theater in Frankfurt blickt man mittlerweile mit Galgenhumor auf das Brexit-Chaos.

Sendung vom 28.10.2019
Eine Illustration zeigt eine Hand auf der eine Frau in Geschäftskleidung steht, während über eine zweite mit dem Finger eine Schnipsbewegung andeutet. (imago / ikon images / Mark Airs)

Verlängerte ProbezeitBoom bei befristeten Verträgen

Etwa 45 Prozent aller Neueinstellungen sind laut dem Deutschen Gewerkschaftsbund befristet. Über drei Millionen Menschen haben einen befristeten Job. Die Große Koalition hat angekündigt, die Befristung einzuschränken. Bisher ist nichts geschehen.

Sendung vom 25.10.2019Sendung vom 24.10.2019

GendatenbankenDas Geschäft mit menschlichen Genen

Zwei helle Gesichtshälfen sin im Anschnitt bis zur Nase zu sehen. Je ein blaues Auge blickt direkt in die Kamera. (Unsplash / Sharon McCutcheon)

Gentests können Informationen über Herkunft, Aussehen – und Krankheiten geben. Immer mehr Menschen nutzen diese Tests, und immer mehr Firmen wollen mit dem gesammelten Genmaterial Profit machen. Ein Geschäft mit ungeahnten Risiken.

Konzeptuelle 3D-Darstellung von Gehirnzellen. (imago/imagebroker/Oleksiy Maksymenko)

Gehirngewebe aus dem LaborKönnen Zellklumpen fühlen?

Wenn man menschliche Stammzellen mit Nährstoffen versorgt, entwickeln sich Nervenzellen, die unter einander Kontakt aufnehmen und elektrische Signale austauschen. Über sogenannte Hirnorganoide und ein mögliches Bewusstsein gibt es aus ethischer Sicht Streit.

Sendung vom 23.10.2019

KünstlerkolonienAuf der Suche nach dem Rhythmus des Lebens

Historisches Foto vom einstigen zentralen Gebäude der Aussteiger-Kolonie auf dem Monte Verità am Lago Maggiore. (Picture Alliance / Ticino Turismo)

Sich bewegen, Körper und Geist weiterentwickeln – am besten im Einklang mit der Natur. Immer wieder ziehen Menschen aufs Land, um in Künstlerkolonien zusammen zu leben, wie der Schweizer Monte Verità. Der Wunsch nach Selbstverwirklichung hat aber auch Tücken.

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Studio 9

Markus Lüpertz in ChinaDer verschwundene Kunstschatz
Der Künstler Markus Lüpertz (picture alliance / AP / Matthias Schrader)

342 Werke von deutschen Künstlern im Wert von 300 Millionen Euro sind in China verschollen. Der Maler, Grafiker und Bildhauer Markus Lüpertz ist derzeit in Peking − weil er sich Sorgen um seine Arbeiten macht. Er prangert "kriminelle Methoden" an.Mehr

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