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Samstag, 06.06.2020
 
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Zeitfragen

Sendung vom 05.06.2020Sendung vom 04.06.2020
Vater und Tochter sitzen in den Bergen, die Tochter schmiegt sich an ihren Vater und nuckelt am Daumen. (privat)

Eine persönliche SpurensucheWie Väter ihre Töchter prägen

Mein Vater hat mich sehr geprägt, sagt unsere Autorin Anke Schaefer. Sie fühlte sich geborgen, er unternahm viel mit ihr – der perfekte Vater. Eigentlich. Denn irgendwann wurde klar: So ideal wie sie dachte, war er nicht. Und das hatte Folgen.

Extreme Nahaufnahme einer Fluchtfliege. (imago images/blickwinkel)

Gene und ihre NamenDie Fruchtfliege macht Karriere

Sie heißen „Miranda“, „Toll“ oder „white“ – gemeint sind Gene. Ausgerechnet die Fruchtfliege hat es in die Genforschung geschafft. Warum und welche Bedeutung das auch für den Menschen hat, diesen Fragen ist unsere Autorin nachgegangen.

Sendung vom 03.06.2020
Schwarzweißfoto von Rudolf Mosse. Ein Mann mit grauen Haaren, Vollbart und im Amzug schaut in die Kamera. (picture-alliance/dpa/akg)

Rudolf MosseDie Geschichte eines deutschen Verlegers

Rudolf Mosse gründete das Berliner Tageblatt, war Pazifist und Kunstsammler. Berlin hat dem Verleger und Mäzen sehr viel zu verdanken. Doch die Geschichte der jüdischen Familie ist heute kaum noch bekannt.

Ein Kaninchen sitzt auf einer Wiese. (imago images/imagebroker/Kevin Prönnecke)

Tierischer FlughafenWas wird aus den Kaninchen in Tegel?

Das Ende naht. Bald wird der Himmel über dem Norden Berlins verstummen. Ein Problem muss aber gelöst werden: Die Karnickel. Ja, es gibt sie – klein, flauschig und mit Kerosin zugedröhnt. Hans von Trotha sorgt sich um ihre Zukunft.

Sendung vom 02.06.2020
Ein Stoppschild zeichnet sich in der Abenddämmerung vor dem Kohlekraftwerk Boxberg ab. (Imago / photothek.net / Florian Gärtner)

Bergleute ohne KohleDie Lausitz muss sich auch selbst retten

Über Generationen prägte der Kohlebergbau die Lausitz. Nach 1990 kam für die Menschen die erste Zäsur, jetzt muss die Region mit dem Kohleausstieg klarkommen. Für einen erfolgreichen Wandel braucht es aber wohl mehr als nur schönen Naturtourismus.

Alter Bahnhof Zernsdorf bei Königs Wusterhausen bei Berlin. Ein rotes Backsteingebäude. Daneben Schienen. (Christoph Richter)

Bahnhof aus der KaiserzeitRettung mit Hindernissen

Die Deutsche Bahn verkauft alte Bahnhöfe in ländlichen Regionen. Menschen wie Richard Vogel kaufen diese historischen Gebäude und retten sie vor dem Verfall. In einer Gemeinde in Brandenburg wird dieses Engagement von den Behörden nicht immer unterstützt.

Ausstellungsstücke in einem Raum, drum herum laufen Menschen. (imago images/ZUMA Press/Sonia Moskowitz)

Der Kunstmarkt in der CoronazeitKunst, kaufen, Krise

60 Milliarden Dollar werden jährlich auf dem internationalen Kunstmarkt umgesetzt. Die Einschränkungen wegen der Coronakrise treffen auch diesen Bereich hart. Nun könnten Onlineauktionen für so manche Galerie eine Alternative werden.

Sendung vom 01.06.2020Sendung vom 29.05.2020
Seuchenmasken aus Papier sind an einer Wand befestigt. Eine Sonderausstellung in Herne zeigte die Geschichte der Pest und ihre globalen Auswirkungen Ende 2019.  (dpa/Fabian Strauch)

Literatur in Zeiten der KrisePest Reset

Der Klassiker "Die Pest" von Albert Camus erfährt mit der Corona-Pandemie eine Renaissance. Denn es steckt offenbar vieles drin von dem, was wir zur Zeit erleben. Auch Dystopien wie "1984" von George Orwell erzählen von Ohnmacht und Katastrophen.

Sendung vom 28.05.2020
Unscharfe Silhouetten eines Karussels verschwimmen mit den Umrissen der mitfahrenden Menschen. (Eyeem/ Rick Engdahl)

ADHS bei ErwachsenenWenn der Kopf ein Rummelplatz ist

Das Gefühl von Getriebensein, nicht abschalten können, fehlende Impulskontrolle: Nicht nur bei Kindern sind das mögliche Anzeichen von AD(H)S. Auch 2 Millionen Erwachsene sind betroffen - oft ohne es zu wissen, schätzt das Portal "adhs-deutschland".

Eine Frau hält sich mit verschwischtem Makeup ein Smileymund vor das Gesicht. (Unsplash/ Sidney Sims)

GeschlechterklischeesComeback der Mädchenstimme?

Männerstimme = tief, Frauenstimme = hoch. Das war einmal. In den letzten 50 Jahren haben sich die Stimmen von Frauen und Männern angenähert. Außer in der Werbung oder bei Instagram: Dort feiern akustische Stereotype ein fröhliches Revival.

Sendung vom 27.05.2020Sendung vom 26.05.2020
Eine Auszubildende zur Einzelhandelskauffrau im 3. Lehrjahr räumt am Morgen vor Beginn der Ladenöffnung in einem Supermarkt Waren ein und trägt dabei eine Schutzmaske.  (picture alliance/Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa)

AuszubildendeDie vergessenen Opfer der Coronakrise

Viel wird über Probleme von Schülern, Kitakindern oder Studierenden in der Coronakrise geredet, aber nur wenig über die Lage der Auszubildenden. Dabei sind viele von der Krise hart getroffen. Dies hat Folgen für die ganze Gesellschaft, warnt der Sozialwissenschaftler Stefan Sell.

Sendung vom 25.05.2020
Das Baseball Stadion Tokyo Dome vor dem zwei Menschen mit Mundschutz laufen.  (imago / Kyodo News)

Die Welt und das CoronavirusKeine Normalität, nirgends

Japan, Italien, Österreich: In der Coronakrise versuchen inzwischen viele Länder den schrittweisen Exit aus dem Corona-Shutdown. Doch nach der anfänglichen Freude wird vielen Menschen klar: Bis zur Rückkehr in die Normalität ist es noch ein weiter Weg.

Ein Züchter hält ein Ferkel in der Hand, was in die Kamera schaut. (picture alliance / dpa / Rolf Vennenbernd)

Ansteckungsgefahr bei NutztierenCorona und das liebe Vieh

Katzen und Hunde können sich mit dem Coronavirus infizieren. Doch gilt das auch für Nutztiere wie Hühner, Puten oder Schweine? Diese Frage untersucht das Friedrich-Loeffler-Institut bei Greifswald. Erste Ergebnisse liegen bereits vor.

Sendung vom 22.05.2020
Ein Mönch und sein Schüler auf einer Buchmesse in Bangkok (picture alliance / dpa / Rungroj Yongrit)

Literatur made in ThailandMönche, Militär und Monarchie

Die Verbindung von Literatur und Politik ist in Thailand selten. Vielmehr stehen Kinderbücher von Jane Vejjajiva auf dem Programm. Oder unterhaltsame Kurzgeschichten, etwa von Prabda Yoon, der längere Zeit in den USA gelebt hat.

Sendung vom 20.05.2020
Die Wedel-Fabrik in der Zamoyski-Straße, im Warschauer Stadtteil Praga, Ansicht vom Kamionkowskie-See (Narodowe Archiwum Cyfrowe NAC)

Schiele, Weigle, WedelDeutsche Familiengeschichten aus Warschau

Gehörten lange selbstverständlich zum polnischen Alltag: deutsche Familien, die in Warschau lebten und Unternehmen aufbauten. Wie ein Kaufmann namens Fugger im Jahr 1530. Oder die Schieles, Weigles und Wedels. Im 20. Jahrhundert ging diese Offenheit verloren.

Sklaven, die bei der Zuckerrohrernte arbeiten, chinesische Tintenwäsche, c. 1800, im Musee d'Aquitaine, Bordeaux, Frankreich.  (akg-images / Manuel Cohen )

SklavenhandelWas hatte Deutschland damit zu tun?

Bei Sklaverei denken wir an Frankreich, an Amerika. Als der deutsche Nationalstaat entstand, war das Zeitalter der Sklaverei schon vorbei. Gab es für Deutschland also eine „Gnade der späten Geburt“? Eine Spurensuche.

Sendung vom 19.05.2020
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Studio 9

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