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Donnerstag, 09.04.2020
 
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Zeitfragen

Sendung am 09.04.2020 um 19:10 UhrSendung vom 08.04.2020Sendung vom 07.04.2020

LangeweileDie kleinste Schwester des Todes

Ein Mann langweilt sich hinter einer Glasscheibe (imago / Photocase)

Sie ist zerstörerisch, polemisch und manchmal schöpferisch - was wäre das Leben ohne Langeweile? Unser Autor hat sich mit der Philosophie und Psychologie der Langeweile befasst. Er erklärt, wie man ihrer am besten Herr wird.

Kassiererinnen mit Schutzmasken in einem Supermarkt in Jena. (imago images/Kevin Voigt/Xinhua)

Verkäuferin und alleinerziehendPlötzlich systemrelevant

Menschen, die in Lebensmittelgeschäften arbeiten, gelten in der Coronakrise als unentbehrlich. Viele von ihnen haben aber auch kleine Kinder zu betreuen. Wie schwer die Situation vor allem für Alleinziehende ist, berichtet unsre Autor aus Leipzig.

Sendung vom 06.04.2020

Lob der Dissidenz? Vom Widerständigen in unserer Gesellschaft

Edward Snowden ist im September 2019 auf einer Video-Leinwand in der Urania in Berlin zu sehen, während er bei einer Liveübertragung über sein Buch "Permanent Record: Meine Geschichte" spricht.  (picture alliance/dpa/Jörg Carstensen)

Dissidenten, das sind oft Helden in Diktaturen. Mit Pathos geladen richtet sich unser Blick meist in die Vergangenheit. In der Demokratie, wo Pluralismus und Meinungsfreiheit gelten, muss man nicht aufbegehren. Oder gibt es Gründe, radikaler zu werden?

Die Rentner Siglinde und Norbert Neumann benutzen ein Tablet für die Kommunikation mit ihrem Hausarzt. (picture alliance/Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa)

Arztpraxen in der Coronakrise Boom der Videosprechstunden

In der Coronakrise bieten immer mehr Ärzte Videosprechstunden an. Die Technik für die Ferndiagnose ist weit vorangeschritten, viele berichten von positiven Erfahrungen. Alles kann das Gespräch über Smartphone oder PC aber nicht wettmachen.

Sendung vom 03.04.2020Sendung vom 02.04.2020

ExistenzangstVor Corona sind eben doch nicht alle gleich

Illustrartion einer ä€ngstlichen Frau, die in der Nacht aus dem Fenster schaut.  (imago / Ikon Images / Oivind Hovland )

"An Schlafen ist gar nicht mehr zu denken": Viele Menschen werden derzeit von Existenzängsten gequält. Wie sie diese bewältigen können, hängt nicht nur von ihren psychischen Ressourcen ab, sondern genauso von ihrem sozialen und wirtschaftlichen Status.

Illustration: eine große Hand löscht einen Teil des Gehirns mit einem Radiergummi am Ende eines Bleistifts. (imago / Ikon Images / Gary Waters)

Alzheimer-ForschungZwei Schritte vor, einen zurück

Auf Hochtouren läuft weltweit die Suche nach einer Alzheimer-Therapie. Derzeit suchen viele Forscher ihr Heil in nicht-medikamentösen Therapien - bis hin zur Operation. Doch deren Nutzen könnte sich als begrenzt erweisen.

Illustration eines Geschäftmanns, der die Weltkugel unter dem Arm hält. Auf der Welt ist die eins und null in unendlicher Abfolge zu sehen. (imago / stop images / Ralf Hiemisch)

Modelle zur CoronaprognoseEine Gleichung mit vielen Unbekannten

Allen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus liegen letztlich mathematische Modelle zugrunde: Etwa wie viele Menschen sich infizieren werden und wie viele sterben. Doch wie aussagekräftig sind solche Modelle bei einem neuen Erreger, über den man nur wenig weiß?

Sendung vom 01.04.2020

LynchjustizTödlicher Mob

Illustration von Ku Klux Klan Mitgliedern in Masken und Gewändern mit zwei Opfern. Zwei Menschen mit Tüchern über dem Gesicht hängen tot von der Decke. (imago / Leemage / Alessandro Lonati)

Mehr als 4400 Menschen sollen in den USA zwischen 1877 und 1955 Lynchmorden zum Opfer gefallen sein, vor allem in den Südstaaten. Aber Lynchjustiz durch wütende Mobs gibt es überall und immer noch. Ob in Indien - oder auch in Deutschland.

Sendung vom 31.03.2020
Bauarbeiter arbeiten bei Sonnenaufgang auf einem Gebäudegerüst in Hannover. (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

CoronakriseWie Niedersachsen seinen Unternehmen helfen will

4,5 Milliarden Euro hat allein Niedersachsen an Nothilfe versprochen - für Unternehmen, die durch die Coronakrise in Schieflage geraten sind. Alle Probleme wird das nicht lösen. Denn was nützt ein Kredit, wenn man ihn mangels Einnahmen nicht bedienen kann?

Sendung vom 30.03.2020

Permakultur Kann uns naturnahe Landwirtschaft ernähren?

Auf einer aus Steinen geschichteten Mauer wachsen unterschiedlichste Pflanzen.  (Imago / UIG)

Mischkulturen, Artenvielfalt, die Eigenkräfte der Umwelt nutzen: Naturnäher als mit Permakultur geht Landwirtschaft nicht. Im Garten funktioniert dieses Konzept gut. Doch taugt es auch für die kommerzielle Landwirtschaft?

Screenshot eines Computerbildschirms: Die Musiker des "Orchestre National de Lyon"treffen sich bei einer Videokonferenz am 28. März 2020.  (imago / Masha Mosconi)

CoronakriseWie Frankreich Kulturschaffenden hilft

22 Millionen Euro: So viel hat Frankreichs Kulturminister Franck Riester als Erste Hilfe für die Kultur in der Coronakrise versprochen. 200.000 Kulturschaffende bekommen eine Art staatliches Überbrückungsgeld. Macht Frankreich es besser als Deutschland?

Sendung vom 27.03.2020

Pieke Biermann hat "Oreo" übersetzt"Ich liebe Chuzpe"

Lieselotte '' Pieke '' Biermann, deutsche Journalistin, Autorin und Uebersetzerin, rauft sich lachend die Haare vor einer blauen Hauswand. (laif / Isolde Ohlbaum)

Für die Übersetzung von "Oreo" erhielt Pieke Biermann den Preis der Leipziger Buchmesse. Der Roman war wegen seiner verschiedenen Slangs, Anspielungen und satirischen Elemente eine besondere Herausforderung, erzählt sie - gerade das hat sie gereizt.

Sendung vom 26.03.2020

Antisemitismus in DeutschlandDas schleichende Gift

Rückansicht eines jüdischen Mannes mit Kippa, auf der sich ein blauer Judenstern auf weißem Grund befindet. Im Hintergrund zu sehen ist eine Fassadeninschrift. (imago/snapshot-photography/M.Czapski)

Nicht erst seit Halle steigt die Sorge unter der jüdischen Bevölkerung in Deutschland. Die Statistik gibt ihnen Recht: Insbesondere antisemitische Gewalttaten nehmen zu. Die Echokammern des Netzes dienen als ideologische Verstärker.

Großaufnahme einer Gesundheits-App mit chinesischen Schriftzeichen. (imago/Xinhua/Cheng Min)

Big Data und die CoronakriseChina überwacht per App

Im Kampf gegen die Corona-Epidemie mobilisiert China den digitalen Überwachungsapparat und erstellt per App massenhaft Bewegungs- und Gesundheitsprofile. Der Zugriff auf persönliche Dtaen ist enorm. Datenschutzrechtliche Bedenken gibt es kaum.

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Studio 9

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