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Kompressor | Beitrag vom 07.08.2014

Zehn Jahre Berghain"Der Club ist Kunst"

Wie in Berlin Clubkultur und Kunst zusammenfanden

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Club mit Anspruch: Auch das Ensemble des Staatsballetts Berlin trat bereits im Berghain auf. Hier in einer Inszenierung des Stücks "Masse". (dpa / picture alliance / Kay Nietfeld)
Club mit Anspruch: Auch das Ensemble des Staatsballetts Berlin trat bereits im Berghain auf. (dpa / picture alliance / Kay Nietfeld)

Seit zehn Jahren gibt es den Berliner Techno-Club Berghain. Dort könne man feiern, wie es sonst nur unter den Urvölkern Brauch ist, meint der Künstler Piotr Nathan: mit Rausch, Tanz und Ektase.

Es sei vor allem die Gemeinschaft, die das Wesen des Berghain ausmache: "Gemeinsam zu feiern, die Enge, die Menschen zu spüren und auch die Menschen zu riechen", sagte Nathan am Donnerstag im Deutschlandradio Kultur. "Für die Zeit, die man da verbringt, schaltet man einfach ab. Und das Außerhalb existiert dann nicht mehr."

Das Berghain zeichne sich zudem durch seine Verbindung mit der Kunst aus. Immer wieder fanden dort auch Ausstellungen, Performances oder Aufführungen statt. "Der Club ist Kunst", sagte Nathan. "Es ist nicht voneinander zu trennen".

Aus Anlass des Jubiläums stellen ab dem 7. August 2014 zehn Künstler in der Halle am Berghain aus, die den Club mit ihren Arbeiten geprägt haben. Unter ihnen ist auch Piotr Nathan, der dort "Die Rituale des Verschwindens" auf 175 Aluminiumplatten zeigt.

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