Seit 17:05 Uhr Studio 9

Dienstag, 11.08.2020
 
Seit 17:05 Uhr Studio 9

Wortewandel – Sprache ohne Rassismus

Menschen nehmen an einer Demonstration gegen Rassismus und zur Solidaritaet fuer den von der Polizei getoeteten Afroamerikaner George Floyd am Alexanderplatz in Berlin am 6. Juni 2020. Anti Rassismus Demo in Berlin *** People take part in a demonstration against racism and in solidarity for the African American George Floyd killed by police at Alexanderplatz in Berlin on June 6, 2020 Anti Racism Demo in Berlin (www.imago-images.de)

Wie wir reden, zeigt auch, wie wir denken. Aber wie dekolonisieren wir Sprache? Wie wollen wir selbst genannt werden, wie nennen wir andere? In unserer Serie erklären Menschen, wie sie sich selbst bezeichnen und warum.

PoC ist ein umfassender Begriff - und wird genau deswegen geschätzt oder nicht geschätzt. (Imago / Donna Grethen)

Serie "Wortewandel"PoC, BPoC, Brown People

In der Rassismusdebatte kommt man inzwischen kaum noch an Abkürzungen vorbei: PoC für Person/People of Color und BPoC für Black and People of Color. Doch auch hier gilt: Nicht alle verwenden diese Selbstbezeichnungen.

Menschen, die höher in der Hierarchie stehen, lächeln auf unglücklichere Menschen hinunter. (Imago / Ikon Images / Eva Bee)

Serie "Wortewandel"Intersektional

Eine Frau kann rassistisch diskriminiert werden, und zugleich auch noch wegen ihres Geschlechts: Intersektionalität beschreibt die Überschneidung und Gleichzeitigkeit von verschiedenen Diskriminierungsformen. Der Begriff wird viel verwandt - aber auch kritisch gesehen.

Illustration von Menschen in einer Schlange, die das Zeichen für Unendlichkeit bildet. (Imago / Ikon Images / Mitch Blunt)

Serie "Wortewandel"Migrationshintergrund

Der Begriff "Migrationshintergrund" war mal in aller Munde, doch das hat sich geändert. Für manche klingt er heuchlerisch, denn Belgier oder Franzosen würden nie so beschrieben werden. Für andere verweist er auf ein positives Alleinstellungsmerkmal.

Illustration von Köpfen im Profil vor verschiedenen wissenschaftlichen Symbolen. (Imago / Ikon Images )

Serie "Wortewandel"Ausländer, Kanake, Kanak

Feridun Zaimoğlu hat das K-Wort mit seinem Buch "Kanak Sprak" in die deutsche Hochkultur eingeführt, davor war es lange ein Tabu-Begriff. Doch nun taucht das K-Wort wieder öfter auch - zum Beispiel bei der Rapperin Ebow.

Illustration von Menschen vor und in einem Labyrinth aus Treppen und Gängen. (Imago / Ikon Images / Jamie Jones)

Serie "Wortewandel"Weiß

Über Rassismus und Sprache zu reflektieren heißt auch, über das Weißsein nachzudenken. Kann eine privilegierte Position eine Art Verpflichtung sein, sich besonders nachhaltig zu engagieren im Kampf gegen Diskriminierungen?

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur