Hörspiel, vom 23.10.2018

Wolfgang KohlhaaseDie Grünstein-Variante.

Eine Pariser Gefängniszelle im Jahr 1939. Drei Männer in Abschiebehaft. Aus Langeweile bringt der deutsche Seemann Lodek seinem Mitinsassen Grünstein das Schachspielen bei. Der entwickelt bald seine eigene Strategie.

Eines von 550 Schachbrettern steht am 10.11.2008 kurz vor Beginn der 38. Schacholympiade im Dresdner Kongresszentrum. Helfer haben für den vom 12.-25. November 2008 stattfindenden Wettbewerb 17.600 Schachfiguren auf die Bretter gestellt. 2160 Aktive aus 152 Nationen werden an der Schacholympiade 2008 teilnehmen. (picture alliance / dpa / Ralf Hirschberger)
Ein Schachbrett (picture alliance / dpa / Ralf Hirschberger)

Paris 1939. In der Zelle eines Untersuchungsgefängnisses sitzen drei Männer in Abschiebehaft. Der deutsche Seemann Lodek, ein begeisterter Schachspieler, ein Grieche von der Insel Korfu, der zu dem ehemaligen deutschen Kaiser nach Doorn will, um den einst versprochenen Posten des Hofkochs einzunehmen und der jüdische Schlächter Grünstein aus Polen, der wegen einer Erbschaft nach Paris gefahren ist. Man hat ihnen mit einem Trick ihre Pässe abgenommen, um sie ausweisen zu können. Jeder der drei har seine eigenen Geschichte. Grünstein träumt von den Ochsen in seinem Dorf, der Grieche übt deutsche Sprache und Kochrezepte, Lodek möchte beide das königliche Schachspiel lehre.

Die Grünstein-Variante.
Hörspiel von Wolfgang Kohlhaase
Komposition: Wolfgang Bayer
Regie: Günther Rücker und Barbara Plensat
Mit: Kurt Böwe, Wolfgang Greese, Horst Hiemer, Harald Hauser, Rudolf Christoph

Produktion: DDR 1976
Länge: ca. 49'