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Studio 9 - Der Tag mit ... | Beitrag vom 25.02.2019

WohnungspolitikNächste Attacke auf die Makler

Silke van Dyk im Gespräch mit Anke Schaefer

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Familie kauft ein neues Haus (imago / BAEFO)
Makler lassen sich ihre Leistung in der Regel sehr gut bezahlen - doch wie schon bei Vermietungen könnte auch bei Verkäufen künftig deutlich weniger für die Vermittler drin sein. (imago / BAEFO)

Die SPD hat Ideen, die unter Maklern sehr unpopulär sind. Die Unternehmensberater haben zu viel Macht. Der neue Antisemitismus ist möglicherweise ein ganz alter Hut. Und, ebenfalls in unserer Mittagssendung: Wie wichtig sind der EU die Menschenrechte?

Den deutschen Maklern droht weiteres Ungemach. Schon seit geraumer Zeit müssen Vermieter zahlen, wenn sie einen Vermittler bei der Suche nach Interessenten einschalten. Nun soll das nach dem Willen der SPD auch für Verkäufer von Immobilien gelten. Getreu dem Motto: Wer eine Leistung in Anspruch nimmt, sollte auch derjenige sein, der sie honoriert. Über die Wohnungspolitik, steigende Mieten und Spekulationsblasen sprechen wir heute in der Mittagssendung mit der Direktorin des Instituts für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Silke van Dyk.

(Universität Jena)Unser Gast heute in der Mittagssendung: die Soziologin Silke van Dyk. (Universität Jena)

Weitere Themen: die Macht der Unternehmensberater. Sind wir selber an ihrem Einfluss Schuld? Ist der "neue" Antisemitismus wirklich neu oder nur der reanimierte alte? Und: Die EU-Staaten und die Arabische Liga tagen im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich, das Treffen wird vom ägyptischen Präsidenten al-Sisi und von EU-Ratspräsident Donald Tusk geleitet. Die Europäer haben vor allem ein Interesse daran, dass nicht mehr so viele Flüchtlinge kommen – wird deswegen die Menschenrechtslage in den arabischen Ländern ignoriert?

Silke van Dyk, geboren 1972 in Köln, studierte Soziologie in Göttingen und Helsinki. Sie ist Direktorin des Instituts für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Ihre Themenschwerpunkte sind Sozialpolitik und Wohlfahrtsstaat sowie die Soziologie des Alter(n)s und der Demografie.

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