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Literatur / Archiv | Beitrag vom 27.07.2008

Wo die Pilcher mit dem Pynchon

100 Jahre Rowohlt

Von Sven Ahnert

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Rowohlt-Verlagschef Alexander Fest (AP)
Rowohlt-Verlagschef Alexander Fest (AP)

Jeder kennt sie, die berühmten Rororo-Taschenbücher, mit denen Ernst Rowohlt den Lesehunger der Deutschen nach 1945 stillen konnte. Rowohlts Rotations-Romane boten vieles zugleich: Texte der Klassiker, leichte Kost von Eric Malpass und die Bücher von Tucholsky, Hemingway, Faulkner und Musil.

Das schnelle Buch zum kleinen Preis machte Rowohlt zum Synonym für volksnahe Bücher, aber auch für Bücher, die schnell unters Volk sollen. Lektoren, Verleger, Autoren, aber auch die legendären Gründerfiguren Ernst Rowohlt und Heinrich Maria Ledig-Rowohlt kommen zu Wort und erzählen die Geschichte vom Verlag, der nach Ernst Rowohlts Credo kein Gesicht hatte, aber dafür tausend Augen.

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