Seit 20:03 Uhr Konzert

Freitag, 17.01.2020
 
Seit 20:03 Uhr Konzert

Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 03.06.2018

WM-Blog "Buterbrod und Spiele""Ein differenziertes Bild von Russland zeichnen"

Moritz Gathmann im Gespräch mit Mathias Lieben

Podcast abonnieren
Onkel Goscha vor seiner Hütte in Jakutien: Dort beginnt die WM-Reise von Journalist Moritz Gathmann und Fotografen Christian Frey. (Christian Frey)
Onkel Goscha vor seiner Hütte in Jakutien: Dort beginnt die WM-Reise von Journalist Moritz Gathmann und Fotograf Christian Frey. (Christian Frey)

Die WM finde nur im europäischen Teil Russlands statt – "der aber nur ein Drittel des Landes ausmacht", heißt es auf dem Blog "Buterbrod und Spiele" von Journalist Moritz Gathmann und Fotografen Christian Frey. Die beiden begeben sich auf eine Russlandreise abseits der Sportberichterstattung.

"Während der Zirkus in Moskau und anderswo tobt, schauen wir uns die Eröffnung des Turniers in einer Fischerhütte im äußersten Nordosten des Landes an", schreiben der Journalist Moritz Gathmann und Fotografen Christian Frey auf ihrem Blog "Buterbrod und Spiele".

Während der Fußball-Weltmeisterschaft möchten die beiden durch Russland reisen – und abseits der Sportberichterstattung in den WM-Städten einen anderen Blick auf das Gastgeberland werfen. Jeden Tag werden sie in Texten, Tönen, Bildern und Videos von ihren Begegnungen mit Menschen in Russland berichten.

Von Jakutien bis Moskau

Beispielsweise in Jakutien, im Nordosten Russlands: "Dort", so Gathmann, "wird nämlich Mammutelfenbein gefördert. Das gilt als sogenanntes ethisches Elfenbein, weil dafür muss man keine Tiere mehr umbringen."  

Der Fußball ist auf allen Stationen nur der Türöffner. "Buterbrod und Spiele", in Anlehnung an Brot und Spiele, sagt Moritz Gathmann, ist auch der Versuch, ein differenzierteres Bild von Russland zu zeichnen. Weg von den üblichen politischen Themen über die russische Regierung und Präsident Wladimir Putin und weg von der zentralistischen Perspektive Moskaus.

Nachspiel

Die Geschichte der SkierKurven kratzen
Historische Skier und Schneeschuhe vor einer Hütte in den französischen Alpen, aufgenommen am 13.7.2010  (imago / blickwinkel)

Über 4000 Jahre sind die frühesten Funde alt: Diese Skier waren allerdings noch sehr kurz. Richtig lang waren die hölzernen Exemplare kanadischer Goldgräber im 19. Jahrhundert. Mit derartigen "Brettern" haben die Hightech-Skier von heute aber nichts mehr gemein.Mehr

weitere Beiträge

Entdecken Sie Deutschlandfunk Kultur