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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 08.06.2017

Wirtschaft in ArgentinienVon der Schwierigkeit mit Zitronen zu handeln

Von Victoria Eglau

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Argentinien ist der größte Zitronenproduzent der Welt. (picture alliance / Klaus Rose)
Argentinien ist der größte Zitronenproduzent der Welt. (picture alliance / Klaus Rose)

Argentinien ist der weltweit größte Exporteur von Zitronen. Das Land macht sich nicht nur das attraktive Klima zunutze, sondern auch neueste Technologien. Bei den Erntearbeitern kommt davon jedoch wenig an: Sie fordern bessere Arbeitsbedingungen.

Sechs Uhr abends in Los Nogales, einer kleinen Ortschaft in der nordwestargentinischen Provinz Tucumán. Lastwagen rollen auf den Hof der Firma Vicente Trapani, vollbeladen mit Zitronen. Sie kommen von den Plantagen, die das Unternehmen in einem Umkreis von 15 Kilometern besitzt.

Die Zitronenhaine ziehen sich zum Aconquija-Gebirge hinauf: Lange Reihen von etwa vier Meter hohen Bäumen, in deren dichtem Laubwerk es zu dieser Jahreszeit gelb leuchtet. Dazwischen schmale Wege, über die Erntearbeiter ihre Leitern und schwere Säcke mit Zitronen schleppen. Vicente Trapani ist eine Finca, zu der auch eine Fabrik für Zitronensaft und –öl gehört.

"Vicente, mein Großvater, war ein Pionier der Zitronenwirtschaft. Er hatte nicht einmal einen Volksschulabschluss, aber baute mit großem Ehrgeiz und Zukunftsvisionen dieses Unternehmen auf. Damals, in den sechziger Jahren, gab es hier in Tucumán schon andere, die Zitronen anbauten. Aber Vicente Trapani war einer der ersten, die daraus Industrieprodukte wie Saft und Öl machten."

Eine lateinamerikanische Erfolgsgeschichte

Andrés Gonzalez ist der Enkel von Vicente Trapani, einem Sohn armer Einwanderer aus Sizilien, der 1965 in Los Nogales seinen Zitronenbetrieb gründete. In dem halben Jahrhundert, das seitdem vergangen ist, ist Argentinien zum weltgrößten Produzenten dieser Zitrusfrucht aufgestiegen. Die Zitronen in den Supermärkten Europas und in anderen Teilen der Welt stammen zum großen Teil aus Argentinien, genauer aus der Provinz Tucumán, wo es heute rund zweihundert Produzenten und eine Anbaufläche von vierzigtausend Hektar gibt. Die klimatischen Bedingungen sind hier optimal, wie Gründer-Enkel Andrés Gonzalez erklärt, Direktor der Firma Vicente Trapani:

"Günstig ist, dass es im Winter nachts kälter ist als tagsüber. Im Sommer scheint nicht nur die Sonne, sondern es regnet auch. Und der Frühlingsregen trägt dazu bei, dass der Zitronenbaum blüht. Weil die Anbaubedingungen so gut sind, produzieren wir Zitronen von hervorragender Qualität."

Andrés Gonzales, Direktor der argentinischen Firma Vicente Trapani (Victoria Eglau)Andrés Gonzales, Direktor der argentinischen Firma Vicente Trapani (Victoria Eglau)

Die argentinische Zitronenwirtschaft ist eine lateinamerikanische Erfolgsgeschichte. Das liegt auch daran, dass im südamerikanischen Herbst und Winter, von April bis August, geerntet wird. Das heißt, wenn in Spanien und der Türkei keine Zitronen produziert werden. Die EU und Osteuropa sind die größten Absatzmärkte für die Frischfrucht aus Argentinien.

Die USA hat ihr Einfuhrboykott aufgehoben

Die USA hingegen boykottierten anderthalb Jahrzehnte lang die Zitronen aus Argentinien. Der offizielle Grund: die kalifornischen Farmer fürchteten Risiken beim Pflanzenschutz für ihre eigenen Zitronen. Tatsächlich war das Einfuhrverbot vor allem eine protektionistische Maßnahme: Es schützte die kalifornische Zitronenproduktion und schadete Argentiniens Wirtschaftsbilanz.

Erst vor wenigen Wochen hob Donald Trump die Einfuhrsperre auf – der Zitronenexport in den Norden kann nun beginnen. Erfreulich, aber die Zitronenproduzenten in Argentinien hängen davon nicht ab. Denn, US-Boykott hin oder her, sie haben sich in den vergangenen Jahrzehnten immer breiter aufgestellt. Und sind heute der wichtigste Player im Zitronenbusiness. Das größte Geschäft macht Argentinien gar nicht mit frischen Zitronen: 75 Prozent der Ernte werden zu Industrieprodukten verarbeitet. Roberto Sanchez Loria, Präsident des Verbands der Citrusfrucht-Produzenten von Tucumán:

"Wir produzieren neben der Frischfrucht Zitronensaft, Öl und getrocknete Schale. Mit der Zitronenschale wird in Deutschland oder Dänemark das Geliermittel Pektin hergestellt. Saft und Öl kauft vor allem die Cola-Getränke-Industrie, ein großer Teil dieser Produktion geht seit langem in die USA. Das heißt, unsere Zitronenwirtschaft ist stark diversifiziert."

High-Tech in der Fabrikhalle

In einer der hochmodernen Fabrikhallen der Firma Vicente Trapani trennt eine Maschine die Zitronen, die als Frischfrucht exportiert werden sollen, von jenen, die in die Saft- und Ölproduktion gehen. Sergio Perez, der zuständige Mitarbeiter, erklärt den Prozess:

"Kameras in der Maschine fotografieren die Frucht von allen Seiten und registrieren mögliche Defekte in der Schale, sowie die Farbe und die Größe. Eine Software bestimmt, ob die Zitrone gut genug für den Export ist oder weiterverarbeitet wird. Alles automatisch."

Eine argentinische Zitronenfabrik (Victoria Eglau)Hier werden die Zitronen getrennt - die einen gehen als Frischobst in den Handel, die anderen werden weiterverarbeitet (Victoria Eglau)

An den Ausgängen der Maschine stehen Arbeiter und Arbeiterinnen mit Kopfbedeckung und kontrollieren die selektierten Früchte ein letztes Mal. Die schönsten Zitronen packen sie in flache Kartons, die nach einem Pflanzengesundheits-Check zum Hafen von Buenos Aires und von dort per Schiff nach Europa gebracht werden. Unternehmensdirektor Andrés Gonzalez erklärt, warum der Export frischer Zitronen rentabler ist als der von Saft, Öl und Schale.

"Die Gewinnspannen und der Preis, den wir erzielen können, sind höher. Aber auch das Risiko ist höher, denn die Frischfrucht ist ja verderblich. Zwischen der Ernte einer Zitrone und ihrer Ankunft in einem Supermarkt-Regal in Europa vergehen dreißig Tage."

Der Außenhandel floriert - zur Not auch ohne die USA

Dass argentinische Zitronen nun auch in US-amerikanische Supermärkte gelangen werden, ist für die Produzenten in Tucumán ein großer Erfolg. Seit 2002 gab es einen Importstopp bis Ende 2016, als die Regierung von Barack Obama grünes Licht gab. Donald Trump senkte den Daumen vorübergehend, nun hat er ihn wieder gehoben. Über dem ganzen Hin und Her hat Argentinien längst andere interessante Absatzmärkte gefunden. Gerade ist Brasilien dazugekommen, Mexiko wird voraussichtlich bald nachziehen.

Argentinische Zitronen im Handel (Victoria Eglau)Argentinische Zitronen, fertig für den Exporthandel (Victoria Eglau)

"Die Mengen, die wir jetzt in die USA exportieren werden, machen nur einen kleinen Teil dessen aus, was wir insgesamt produzieren. Bliebe der US-Markt weiter verschlossen, könnten wir diese Zitronen ohne weiteres woanders verkaufen. Aber wir betrachten die USA durchaus als wichtigen, ausbaufähigen Markt – wegen seiner riesigen Bevölkerung, die gerne Zitronen konsumiert. Mit unserer Frischfrucht wollen wir außerdem die Mega-Märkte China und Indien erobern."

…sagt selbstbewusst der Vorsitzende des Produzenten-Verbands, Roberto Sanchez Loria. Dass die argentinische Zitronenwirtschaft zum Global Player geworden ist, ist im Wesentlichen einem Forschungsinstitut zu verdanken, das vor mehr als hundert Jahren in der Provinzhauptstadt San Miguel de Tucumán gegründet wurde: der Agroindustriellen Experimentierstation. Sie wird von den Produzenten finanziert und hat entscheidend zum Aufbau sowohl der Zuckerrohr-Industrie als auch der Citrus-Produktion beigetragen. Beatríz Stein, Agraringenieurin, blickt zurück:

"Am Anfang wurden in Tucumán in erster Linie Orangen angebaut, für den heimischen Markt. Die Experimentierstation führte ausländische Sorten ein, versorgte die Bauern mit gesunden Pflanzen und half ihnen bei der Bekämpfung von Insektenplagen und Krankheiten. In den 1930er-Jahren dann griff in Argentinien und Brasilien eine Viruskrankheit um sich, die Tristeza, Traurigkeit, genannt wurde. Sie befiel Orangen-, nicht aber Zitronenbäume. Deshalb werden seitdem in Tucumán Zitronen angebaut."

In der Experimentierstation ist Beatríz Stein mitverantwortlich für das Zitrusfrucht-Programm. Sie züchtet verschiedene Sorten gesunder und möglichst resistenter Zitronenbäume. Die Pflanzen und Samen werden von den Pflanzenschutzbehörden zertifiziert und erst dann an die Zitronen-Fincas abgegeben.

Die Zitronen werden genau auf Pilze untersucht

Zur Experimentierstation gehört das Labor für Pflanzenkrankheiten. Dort werden in einer durchsichtigen Kunststoff-Trommel frisch geerntete Zitronen hin und her geschleudert. Sie schwimmen in einer Flüssigkeit, die anschließend daraufhin analysiert wird, ob sich in der Zitronenschale Pilze oder Bakterien befanden. Solche Untersuchungen waren in den Auseinandersetzungen mit den USA entscheidend - das Labor trug dazu bei, schließlich die Unschädlichkeit der argentinischen Zitronen zu beweisen.

Präventive Untersuchungen der Früchte sind aber generell unverzichtbar. Zitronen, die in einem subtropischen Klima wie dem von Tucumán wachsen, sind unter anderem anfällig für einen Pilz, der schwarze Flecken auf der Schale hinterlässt. Die USA zeigten sich besonders besorgt über diesen Pilz, aber auch Einfuhrländer wie Spanien stellen Fragen - und Argentinien muss Antworten liefern. Agraringenieurin Gabriela Fogliata ist die Koordinatorin des Labors.

"Die Anforderungen, die wegen dieser Krankheit an Argentinien gestellt werden, erhöhen sich von Jahr zu Jahr. Unsere Zitronen-Exporteure werden deshalb von der argentinischen Pflanzenschutzbehörde SENASA strikt überwacht. Auf den Plantagen, während des Verpackungsprozesses und im Hafen finden ständig Inspektionen statt. Wird eine Krankheit entdeckt, werden die Zitronen sofort aus dem Verkehr gezogen. Die Kontrollen werden immer schärfer."

Zitronen auf dem Weg zur Weiterverarbeitung in die Fabrik (Victoria Eglau)Zitronen auf dem Weg zur Weiterverarbeitung in die Fabrik (Victoria Eglau)

Die Agroindustrielle Experimentierstation von Tucumán züchtet nicht nur Pflanzen und hilft bei der Entdeckung und Bekämpfung von Krankheiten und Plagen – sie analysiert und misst auch die Rückstände von Herbiziden und Pestiziden in den Zitronen.  

"Dies ist eine wichtige Anforderung, vor allem der EU-Staaten. Sie wollen wissen, ob unsere Zitronen Reste von Agrochemikalien enthalten, um welche es sich handelt und wie groß die Mengen sind."

….sagt Beatríz Stein vom Zitrusfrucht-Programm. Sowohl die Getränkeindustrie als auch die Abnehmer der frischen Frucht zwingen Argentiniens Produzenten zu einem sparsamen Umgang mit Chemikalien. Deutsche Abnehmer verlangten Zitronen mit besonders wenig Chemie, berichtet Agraringenieurin Gabriela Fogliata:

"Früher wurde hier maßlos und unkontrolliert gespritzt. Wir unterstützen die Produzenten heute dabei, zu traditionellen landwirtschaftlichen Praktiken zurückzukehren und ihre Zitronenbäume regelmäßig zu beschneiden. Denn oft bilden sich auf den trockenen Zweigen Pilze, die die ganze Pflanze befallen können."

Löhne unterhalb der Armutsgrenze

Dennoch: Ohne Chemie geht es auf den Plantagen von Tucumán nicht. Und das weiß keiner so gut wie die Erntearbeiter. Wenn die 33-jährige Georgina Díaz auf die Leiter steigt und von den Ästen des Zitronenbaums die gelbe Frucht abschneidet, muss sie aufpassen, sich nicht an den harten Stacheln zu verletzen, die aus den Zweigen ragen. Selbst kleine Wunden können sich entzünden – weil die Stacheln Spritzmittel enthalten. Die Zitronenpflücker arbeiten daher mit Kopfbedeckung, sie brauchen Schutzkleidung aus festem Stoff und Handschuhe.

"Die Arbeitgeber müssten uns Handschuhe, Arbeitskleidung und Stiefel geben, aber das tun die meisten nicht. Ich trage also meine Alltagskleidung, die Handschuhe habe ich mir selbst gekauft. Und die Anschaffung der Schere, mit der wir die Zitronen vom Baum schneiden, ziehen sie uns Arbeitern vom Lohn ab!"

Argentinische Erntearbeiter einer Zitronenplantage (Victoria Eglau)Erntearbeiter einer argentinischen Zitronenplantage (Victoria Eglau)

Über die harte, schlecht bezahlte Arbeit der Zitronenpflücker erfährt man wenig, wenn man mit den Plantagen-Besitzern spricht. Dabei gäbe es ohne die Arbeiter keine Ernte, keinen Zitronensaft, keine Erfolgsgeschichte.

Georgina Díaz treffe ich im Lokal der Landarbeiter-Gewerkschaft im Dorf Alberdi, eineinhalb Busstunden von San Miguel de Tucumán entfernt. Wie die meisten der rund 50.000 Beschäftigten der Zitronenindustrie ist sie Saisonarbeiterin. Georgina verdingt sich seit ihrem 13. Lebensjahr in der Ernte von Zitronen, Blaubeeren und Tabak. Bezahlt wird sie pro Tag. Das heißt, wenn es regnet und keine Zitronen geerntet werden, verdient Georgina Díaz nichts. Zurzeit kommt sie auf einen Monatslohn von bestenfalls 440 Euro – 7.500 Pesos. Damit lebt die zierliche Frau, Mutter einer Tochter, weit unter der Armutsgrenze.

"Um nicht unter die Armutsgrenze zu fallen, muss man in Argentinien mindestens 13.000 Pesos verdienen. Aber ich habe keine Wahl, in dieser Gegend gibt es keine andere Arbeit als die Zitronenernte."

Gewerkschaften fordern bessere Arbeitsbedingungen

Dafür, dass die Löhne der Arbeiter auf das Doppelte erhöht werden, kämpft Dalinda Sanchez bei den Tarifverhandlungen mit den Zitronen-Produzenten. Einst war sie selbst Pflückerin – heute setzt sie sich als Gewerkschaftssekretärin für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen des Erntepersonals ein. Dalinda Sanchez wird nicht müde, Missstände anzuprangern:

"Die Arbeitgeber erfüllen die Gesetze nicht. Nicht nur, dass sie den Zitronenpflückern weder Schutzkleidung noch Schere zur Verfügung stellen. Sie bezahlen auch keine Feiertage und Krankheitstage, und wer wegen eines Arbeitsunfalls ausfällt, wird weit unter dem Tagessatz bezahlt."

Und dann würden die Erntearbeiter auch noch betrogen, schimpft die Gewerkschafterin: 28 Säcke à zwanzig Kilo müssten sie pro Tag mit Zitronen füllen. Aber in den Fincas würden Säcke verwendet, in die viel mehr als zwanzig Kilo hineinpassten.

"Welche Ironie: Argentinische Zitronen werden in Supermärkten der ganzen Welt zu saftigen Preisen verkauft – aber diejenigen, die sie ernten, erleiden Hungerlöhne und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen. Man kann das fast als Sklavenarbeit bezeichnen."

Die Billiglöhne sind Teil des Geschäftsmodells

In der Firma Vicente Trapani leugnet Direktor Andrés Gonzalez nicht, dass die Zitronenpflücker auf den Plantagen schlecht bezahlt werden. Die Produzenten bemühten sich, die Löhne der Inflation anzupassen, sagt er. Die ist in Argentinien extrem hoch, sie lag im vergangenen Jahr bei mehr als vierzig Prozent. Gonzalez klagt über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die der Zitronenindustrie zu schaffen machten:

"Wegen der anhaltenden Inflation steigen unsere Arbeitskosten jedes Jahr, aber das können wir nicht ausgleichen. Denn wir bekommen für unsere Zitronen US-Dollar, und weil der Dollarkurs nicht steigt, erhöhen sich unsere Einnahmen in Pesos nicht. Hinzu kommen die hohen Transportkosten: Einen Lastwagen mit Zitronen aus Tucumán zum Hafen von Buenos Aires zu schicken, kostet heute fast so viel wie die Fahrt mit dem Frachtschiff nach Europa."

Trotzdem: Auch wenn die argentinische Wirtschaft derzeit insgesamt schwächelt, ist die Zitronen-Industrie erfolgreich. Dass die Pflückerinnen und Pflücker nichts davon haben, ist Teil des Geschäftsmodells: hohe Nachfrage, moderne Anlagen, wissenschaftliche Begleitung. Und Billiglöhne.

Mit der Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann haben wir uns außerdem darüber unterhalten, ob das Modell Argentinien als Strategie gegen Protektionismus Schule machen könnte. Hören Sie hier unser Gespräch:
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