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Neonlicht / Archiv | Beitrag vom 05.04.2010

Wir wollen unsere Stadt zurück!

Künstlerproteste im Hamburger Gängeviertel (Barbara Witte)
Künstlerproteste im Hamburger Gängeviertel (Barbara Witte)

Elbphilharmonie oder Hafencity - die Hamburger Prestigeprojekte sorgen bundesweit für Schlagzeilen. Seit einiger Zeit allerdings auch der Widerstand gegen solche Pläne. Im Zentrum stehen von Künstlern besetzte Gebäude im Gängeviertel, die eigentlich an einen Investor verkauft werden sollten. Die Aktion hat eine Bewegung in Gang gesetzt. Inzwischen kämpfen in Hamburg Prominente, Autonome und Mittelschichtler zusammen gegen die Kapitalisierung ihrer Stadt.

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Zurück aufs Dorf
Warum eigentlich nichts aufs Land ziehen? Die Luft ist besser, es ist ruhiger, und billiger ist das Landleben auch. In Zeiten hoher Mieten und Arbeitslosigkeit ist das ein wichtiges Argument für viele Spanier. Und so bevölkern junge Menschen aus Barcelona wieder die Dörfer, die ihre Eltern in den 50er- und 60er-Jahren für die Verheißungen der Stadt verlassen haben. Eine Agentur hilft ihnen bei der Übersiedlung ins neue Leben.

Nix wie raus
Holzpantinen für Großstädterinnen und ein Chanel-Defilee im Heuhaufen - Natur ist schwer in Mode. Ein Gartenmagazin ist der publizistische Erfolg der Saison, Country-Alben räumen Grammys ab, und überhaupt ist alles ein bisschen Bio - je mehr die Menschen verstädtern, desto größer scheint ihre Sehnsucht nach der Welt da draußen zu werden. Sie dient als Designvorbild und Entschleunigungsraum. Neo-Nature nennen Trendforscher das Phänomen. Mit Natur hat das allerdings nicht viel zu tun.

Vergesst Berlin
Buenos Aires ist das neue Berlin, sagen die Gerüchte. Die argentinische Hauptstadt soll auf dem Weg zur Kunstmetropole des neuen Jahrzehnts sein. Tatsächlich gibt es hier im Überfluss, was in Berlin knapper wird: prächtige Altbauten für kleines Geld und obendrein noch Hochhäuser wie in New York. Die Kunstszene in Buenos Aires ist lebendig, und immer öfter sorgen die Künstler der Stadt in der internationalen Szene für Aufsehen. Eine Spurensuche nach den ersten Anzeichen der Hippwerdung.

Neonlicht

MetropolenphänomeneWeitermachen
Stoßstange an Stoßstange stehen die Autos auf der Avenida Paulista in der brasilianischen Großstadt Sao Paulo (Aufnahme vom 11.01.2010). (picture-alliance / dpa / Helmut Reuter)

Das Neonlicht braust mit einem Motogirl durchs Verkehrschaos von Sao Paulo, probiert jüdische Speisen in der Gourmet-Version in New York und spürt der Faszination Zauberwürfel nach.Mehr

StadtalltagBesser leben geht immer
Blick am 03.08.2007 von der Wettsteibrücke über den Rhein auf den Baseler Stadtteil Grossbasel mit dem Münster der Stadt. ( picture-alliance/ dpa /  Thomas Eisenhuth  )

In New York greift fast niemand mehr zum Joint – Marihuana wird stattdessen lungenschonend gevaped mit teuren Luxusverdampfern. Während man in Basel die Pause im Rhein verbringt, greift der Berliner zunehmend zum kalorienarmen Onigiri statt zur Currywurst. Mehr

Boring ConferenceDie Kunst der Langeweile
Ein müder Student gähnt (picture alliance / dpa)

Die passende Geisteshaltung zum Sommer kommt aus Großbritannien. Denn wo alle busy sind, ist für Hipster nichts attraktiver als Langeweile. Ein Niederländer hat leuchtende Autobahnen entwickelt. Und: Welches Selfie wird auch wirklich ein Hit? Mehr

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