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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 26.08.2013

"Wir sind dann mal weg ..."

Nichtwähler in Deutschland

Von Ulrike Köppchen

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Nichtwähler haben keinen guten Ruf. (dpa / picture alliance / Hendrik Schmidt)
Nichtwähler haben keinen guten Ruf. (dpa / picture alliance / Hendrik Schmidt)

Ist Wählen Bürgerrecht oder Bürgerpflicht? Zwar gibt es in Deutschland - anders als etwa in Belgien oder Australien - keine Wahlpflicht, aber in den Augen vieler Menschen ist der Wahlgang eine Art demokratische Ehrenpflicht.

Entsprechend genießen Nichtwähler einen schlechten Ruf: Sie gelten als politik-, wenn nicht gar demokratieverdrossen und sollen zudem daran schuld sein, wenn rechtsradikale Parteien ins Parlament einziehen ("Wer nicht wählt, wählt rechts!").

Dennoch ist in kaum einem anderen westeuropäischen Land die Wahlbeteiligung in den letzten Jahrzehnten so stark gesunken wie in Deutschland. Bei der letzten Bundestagswahl fanden gerade mal noch 70 Prozent der Wahlberechtigten den Weg an die Urne. Was bewegt die Nichtwähler und welche Auswirkungen hat ihre Nichtteilnahme auf die Politik und das politische System?

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Links zum Thema:
Forsa-Studie - Nichtwähler in Deutschland
Nichtwähler-Studie der Bertelsmann-Stiftung

Mehr zum Thema auf dradio.de:
"Die Verbundenheit muss stimmen" - Interview mit dem Soziologen Heinz Bude, (DKultur, Thema)

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