Das Feature, vom 15.05.2015, 20:10 Uhr

Winston ChurchillAuf dem Schlachtfeld der Worte

Von Christian Buckard

In der letzten Maiwoche des Jahres 1940 befand sich Churchills Großbritannien in einer hoffnungslosen Lage: Fast die gesamte Armee saß im Hafen von Dünkirchen in der Falle und drohte in deutsche Gefangenschaft zu geraten.

Der britische Staatsmann Sir Winston Churchill (1874-1965) grüßt aus einem Fahrzeug heraus mit der für ihn typischen Geste, dem Victory-Zeichen. (picture alliance / dpa  / Central Press)
Winston Churchill grüßt aus einem Fahrzeug mit der für ihn typischen Geste, dem Victory-Zeichen. (picture alliance / dpa / Central Press)

Die Geheimprotokolle des Kriegskabinetts belegen, dass der britische Außenminister Lord Halifax, heftig unterstützt von den Konservativen, damals für einen Frieden mit Nazi-Deutschland plädierte. Es schien die einzige Möglichkeit, der drohenden Invasion durch die Deutschen zu entgehen.

Nur Churchill und die Sozialisten widersetzten sich dieser vermeintlich vernünftigen Lösung. Basierend auf den Protokollen des Kriegskabinetts und mit Unterstützung Sir Max Hastings und anderer britischer Historiker rekonstruiert das Feature jene entscheidenden Tage im Mai als eine Art Doku-Drama. Gleichzeitig entsteht in Interviews mit Churchills letzter Sekretärin sowie seiner Enkelin Celia Sandys ein intimes Porträt des britischen Kriegspremiers, der während jener Maitage seine wichtigste Schlacht schlug.

Das Manuskript zum Nachlesen:

Winston Churchill. Auf dem Schlachtfeld der Worte (PDF)

Winston Churchill. Auf dem Schlachtfeld der Worte (Text)