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Sonntag, 19.08.2018
 
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Kulturnachrichten

Mittwoch, 21. Februar 2018

Willem Dafoe erhält den Ehrenbären der Berlinale

US-Schauspieler bekommt Preis für sein Lebenswerk

Der 62 Jährige ist am Abend im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele in Berlin mit dem Ehrenbären ausgezeichnet worden. Er wirkte in seiner Karriere in mehr als einhundert Filmen mit. Die Laudatio auf Dafoe hielt der deutsche Regisseur Wim Wenders. Die Berlinale-Veranstalter begründeten den Preis für Dafoe vor allem mit der Vielfältigkeit seiner Rollen in 40 Jahren vor der Kamera. Auch als berühmter und anerkannter Schauspieler übernahm er oft Nebenrollen selbst in kleinen Produktionen, wenn diese ihm zusagten. Seine Darbietung im Film "The Florida Project" brachte ihm kürzlich seine dritte Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller ein.

Zensurvorwürfe auf Madrider Kunstmesse ARCO

Kunstwerk zu Katalonien Konflikt wurde abgehängt

Auf Bitte der Organisatoren der Internationalen Messe für Zeitgenössische Kunst ARCO in Madrid hat die zuständige Galerie das aus 24 Bildern bestehende Werk "Politische Gefangene" des Künstlers Santiago Sierra entfernt. Der auch international bekannte 51-jährige Konzeptkünstler warf den Verantwortlichen daraufhin "Zensur" vor. Die Porträtbildern sind verpixelt, anhand von Texten unter den Fotos sind die abgebildeten Menschen aber zu identifizieren. Es handelt sich um inhaftierte katalanische Separatisten, um verurteilte Gewerkschaftler und auch um Künstler, die wegen ihrer Werke ins Gefängnis mussten. Die Messe-Gesellschaft teilte mit, man habe eine "Polemik" verhindern wollen, die der gesamten Ausstellung geschadet hätte. Die Maßnahme wurde von zahlreichen Künstlern und Politikern, aber auch von der Stadtverwaltung Madrids scharf kritisiert. Madrid trete für Meinungs- und Kunstfreiheit ein und habe ein Treffen einberufen, um zu erreichen, dass die Entfernung rückgängig gemacht werde, schrieb die Stadtsprecherin Rita Maestre auf Twitter.

Faust-Festival beginnt in München

Hunderte Veranstaltungen befassen sich mit Goethes Werk

In München ist am Mittwochabend im Kulturzentrum Gasteig das "Faust-Festival" eröffnet worden. Mehr als 200 Partner, darunter auch die Kirchen, gestalten bis Ende Juli ein Programm rund aus über 500 Veranstaltungen um das berühmte Drama des deutschen Dichters Johann Wolfgang von Goethe. Die Idee zum Festival hatte der Direktor der Kunsthalle München, Roger Diederen. Bereits vor drei Jahren habe er mit den Vorbereitungen zu einer Ausstellung unter dem Motto "Du bist Faust" begonnen. Dabei sei ihm bewusstgeworden, dass der Stoff so gewaltig sei "den kann man nicht alleine machen." Einen Mitstreiter fand er im auch in Gasteig-Geschäftsführer Max Wagner. Entstanden sei so im Laufe der Zeit ein echtes Miteinander und eine Plattform für alle Kunst- und Kulturrichtungen. Die Bandbreite der Veranstaltungen reicht von Konzerten, Film- und Redevorträgen über Opern- und Theateraufführungen bis hin zu Partys, Kinder- und Jugendveranstaltungen.

ARD will beim Vorentscheid zum ESC Neustart schaffen

Zuschauer, Jury und 100 Entscheider wählen

Nach den Enttäuschungen der vergangenen Jahre sucht die ARD am Donnerstagabend mit einem neuen Konzept einen deutschen Starter für den Eurovision Song Contest (ESC). In Berlin bewerben sich sechs Künstler beim deutschen Vorentscheid um den Startplatz für das ESC-Finale im Mai in Lissabon. Die Entscheidung trifft neben den Zuschauern erstmals auch eine internationale Jury sowie zusätzlich ein hundertköpfiges Panel. Die Stimmen der drei Gruppen zählen zu jeweils einem Drittel. Deutschland landete in den vergangenen drei ESC-Finals auf den hinteren Plätzen.

"Titanic" schiebt "Bild" offenbar gefälschte Mails unter

"Bild"-Zeitung verteidigt Berichte zur "Schmutzkampagne"

Das Satiremagazin "Titanic" hat nach eigenen Angaben eine Falschmeldung über Juso-Chef Kevin Kühnert in der "Bild"-Zeitung untergerbracht. Der Bericht vom Freitag mit der Schlagzeile "Neue Schmutzkampagne bei der SPD" gehe auf gefälschte Mails eines "Titanic"-Redakteurs zurück, erklärte das Satiremagazin heute auf seiner Internetseite. "Bild" hatte über E-Mails berichtet, die belegen sollten, dass Kühnert bei seiner "NoGroKo"-Initiative die Hilfe eines russischen Internet-Trolls namens Juri in Erwägung gezogen habe. Ein Sprecher des Springer Verlags sagte, "Bild" habe die Echtheit der anonym zugestellten E-Mails immer in Frage gestellt und journalistisch eingeordnet. Die Zeitung habe erst über den Fall berichtet, nachdem die SPD eine Strafanzeige gegen den unbekannten Urheber der Mails angekündigt hatte. "Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt kritisierte die "Titanic"-Aktion. Natürlich dürfe Satire so etwas, twitterte Reichelt, aber sie profiliere sich, indem sie journalistische Arbeit bewusst zu diskreditieren versuche. Die "Titanic"-Redaktion reagierte: "Eine anonyme Mail, zwei, drei Anrufe" - und die 'Bild' drucke alles, was ihnen in die Agenda passe.

Stiftung Brandenburger Tor zeigt Gomringer-Gedicht

Gedicht kommt an Fassade von Max Liebermann Haus

Nach der Diskussion um ein angeblich sexistisches Gedicht des Lyrikers Eugen Gomringer soll ein Banner mit dem Werk am Pariser Platz ausgerollt werden. Die Stiftung Brandenburger Tor will "avenidas" morgen an der Fassade des Max Liebermann Hauses präsentieren. Die Aktion sei ein Protest gegen die Entscheidung der Alice-Salomon-Hochschule, das in ihrem Hauptgebäude stehende Gedicht übermalen zu lassen, wie die Stiftung mitteilte. Kunst dürfe nicht durch kunstfremde Argumente beeinträchtigt oder verboten werden. Die Stiftung mit Sitz im Max Liebermann Haus sehe sich in einer besonderen Verantwortung, weil auch die Kunst von Liebermann einst der Öffentlichkeit vorenthalten worden sei. Die Zensur von Kunst habe in Deutschland eine verheerende Tradition und dürfe sich nicht wiederholen. Um das Gedicht "avenidas" des Dichters Gomringer gibt es seit Wochen eine Debatte über Zensur und Kunstfreiheit.

Bau eines documenta-Instituts

Planungen laufen trotz Krise

Trotz der Krise der documenta laufen die Planungen für den Bau des documenta-Instituts in Kassel. "Aktuell sind wir in der Endabstimmung und sehr zuversichtlich, dass wir bis zum Sommer zu einem erfolgreichen Abschluss kommen, um auch die notwendigen Beschlüsse in den politischen Gremien herbeizuführen", sagte Oberbürgermeister Geselle, der Aufsichtsratschef der documenta ist. Das Institut soll die weltweit bedeutendste Ausstellung für moderne Kunst erforschen und ihre Geschichte aufarbeiten. Die Bau-Kosten werden auf 24 Millionen Euro geschätzt. Das documenta-Institut ist ein Projekt der Stadt Kassel, des Landes Hessen, der Uni Kassel sowie der documenta. Zuletzt war es ruhig um die Pläne geworden. Unter anderem beherrschte das Millionendefizit der Kunstausstellung die Schlagzeilen. Die documenta-Professur der Uni Kassel und das bestehende documenta-Archiv sollen Teil des documenta-Instituts werden. Ein Platz für den Neubau nahe der Universität wurde bereits ausgewählt.

Ein Museum für Casanova

Gefühl für die Lebenswelt des Venezianers

Dem Schriftsteller und vor allem als Frauenheld bekannten Giacomo Girolamo Casanova wird in Venedig ein Museum gewidmet. In sechs Räumen sollen Besucher vom 2. April an eine Idee davon bekommen, wie es in der Lebenswelt des Venezianers (1725-1798) aussah, wie die Stiftung Fondazione Casanova mitteilte. Ziel sei es, Casanova zu würdigen. "Casanova war ein großer Denker, Schriftsteller und Philosoph, der ungerechterweise nur als großer Liebhaber in die Geschichte eingegangen ist", sagte Carlo Luigi Parodi, Gründer der Stiftung. Casanova war 1782 aus seiner Geburtsstadt verbannt worden, weil er eine Schmähschrift über das geheime Liebesleben der gehobenen venezianischen Gesellschaft veröffentlicht hatte.

Umbau der Staatsoper um 40 Millionen Euro teurer

Renovierungskosten liegen bei 439,4 Millionen Euro

Die Renovierung der Staatsoper Unter den Linden verteuert sich um weitere 40 Millionen Euro. Damit liegen die Umbaukosten bei 439,4 Millionen Euro, wie die Berliner Senatsbauverwaltung mitteilte. Davor war die Bauverwaltung von Gesamtkosten in Höhe von 400 Millionen Euro ausgegangen. Bausenatorin Lompscher informierte gleichzeitig das Abgeordnetenhaus über die gestiegene Bausumme. Als Grund für die Verteuerung nannte die Verwaltung unter anderem die beschleunigten Bauarbeiten. Nur so habe die Staatsoper rechtzeitig am 3. Oktober 2017 wieder eröffnen können. Andernfalls hätte das Ensemble von Daniel Barenboim erst zur Saison 2018/2019 wieder in ihrem historischen Haus spielen können. Zu Buche geschlagen habe auch die Insolvenz des Generalplaners für die technischen Anlage im Jahr 2014.

Gergiev bleibt Chef der Münchner Philharmoniker

Vertrag des Dirigenten wird bis 2025 verlängert

Der russische Maestro Valery Gergiev bleibt auch über 2020 hinaus Chefdirigent der Münchner Philharmoniker. Der Stadtrat stimmte der Verlängerung seines Vertrages bis 2025 zu. Gergiev leitet das renommierte Orchester der bayerischen Landeshauptstadt seit 2015. Eine der Bedingungen für Gergievs Zustimmung zum neuen Vertrag war eine hochwertige Ausweichspielstätte für das Orchester, das wegen der Generalsanierung des Gasteig-Kulturzentrums ab der Saison 2020/2021 für voraussichtlich fünf Jahre die Philharmonie nicht nutzen kann. Jetzt soll auf einem Gelände der Münchner Stadtwerke im Stadtteil Sendling ein hölzerner Interimskonzertsaal mit 1 800 Plätzen entstehen.

Bückeberg soll Lernort werden

Dokumentationsort für Selbstinszenierung von NS-Propaganda

Eine Anhöhe bei Hameln soll ein Dokumentationsort für die Selbstinszenierung von NS-Propaganda werden. Beim „Reichserntedankfest am Bückeberg hatten Hunderttausende Adolf Hitler zugejubelt. Hitlers Architekt Albert Speer hatte den 800 mal 250 Meter großen Platz nach einer Idee von Propagandaminister Joseph Goebbels als eine Art Naturbühne gestaltet. Der wie ein Laufsteg erhobene „Führerweg", auf dem der Diktator das Bad in der Menge nahm, ist noch heute zu sehen. Seit Ende 2010 steht das Gelände in der Gemeinde Emmerthal unter Denkmalschutz. Hier soll nun die Selbstinszenierung und das Verführungspotenzial des NS-Regimes mit Informationstafeln sichtbar gemacht werden, sagte der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom. Bei den Menschen vor Ort gibt es allerdings starke Vorbehalte gegen die Pläne. Bürger haben bereits eine Unterschriftenaktion gestartet. Der Hamelner Kreistag entscheidet am 13. März darüber. Von den Fraktionen CDU und AfD gibt es bereits Gegenanträge.

Hollywood-Stars unterstützen Anti-Waffen-Bewegung

Millionen Dollar für jugendliche Aktivisten

Die jugendlichen Anti-Waffen-Aktivisten in den USA erhalten prominente Unterstützung. George Clooney und seine Frau Amal spendeten eine halbe Million Dollar für eine große Demonstration von Schülern und Lehrern in Washington, wie Medien berichteten. "Im Namen unserer Kinder Ella und Alexander spenden wir 500 000 Dollar, um für diese wegweisende Veranstaltung zu bezahlen", teilte das Paar der Zeitung "USA Today" zufolge mit. Star-Regisseur Steven Spielberg und seine Frau Kate Capshaw traten daraufhin ebenfalls vor und sagten eine halbe Million zu. "Sie sind eine Inspiration für uns alle, wir schließen uns dieser Bewegung an", erklärten sie. Ebenfalls eine halbe Million spendete US-Talkqueen Oprah Winfrey. Die Schüler erinnerten sie an die Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre, schrieb sie auf Twitter. Auch Produzent und Ex-Disney- und Dreamworks-Chef Jeffrey Katzenberg mit seiner Frau Marilyn spendete eine halbe Million Dollar. Die Schüler-Aktivisten planen am 24. März die Großdemonstration "Marsch für unsere Leben".

Dritter deutscher Film startet auf der Berlinale

"Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot"

Bei der Berlinale geht heute der dritte deutsche Film ins Rennen um die Bären-Trophäen. In "Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot" schildert Philip Gröning die Geschichte von Zwillingen in der Zeit des Umbruchs an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Aus dem Iran startet "Pig" von Mani Haghighi in den Wettbewerb des Filmfestivals. Die Berlinale verspricht eine "knallige Komödie", die sich in eine "abgründige Psychostudie" entwickelt. Außer Konkurrenz läuft "Unsane - Ausgeliefert" von US-Regisseur Steven Soderbergh. Darin spielt Claire Foy eine Frau, die gegen ihren Willen in einer psychiatrischen Einrichtung festgehalten wird. Für Astrid-Lindgren-Fans gibt es als Berlinale-Special "Becoming Astrid". Pernille Fischer Christensen erzählt darin von den jungen Jahren der schwedischen Schriftstellerin.

Favoriten bei den Brit Awards

Dua Lipa und Ed Sheeran ganz vorn

Die britische Newcomerin Dua Lipa ist die Favoritin bei den Brit Awards, die am Abend in London verliehen werden. Mit fünf Kategorien erhielt die Londonerin die meisten Nominierungen, darunter als beste britische Solokünstlerin und für das beste Album, um das sie mit Ed Sheeran konkurriert. Der viermal nominierte Sänger und Songwriter Sheeran ist im Rennen um den Preis als bester britischer Solokünstler und für das beste britische Album. Dem Rapper Stormzy werden ebenso gute Chancen eingeräumt. In der Kategorie bestes britisches Video und beste britische Single konkurrieren Lipa und Sheeran mit jeweils acht weiteren Künstlern. Neben den Grammys gelten die "Brits" als einer der wichtigsten Musikpreise der Welt. Die Verleihung findet im Rahmen einer großen Show in der Londoner O2-Arena statt.

Rockefeller-Sammlung wird weltweit gezeigt

Zu sehen sind berühmte Werke von Picasso und Monet

Die hochkarätige Kunstsammlung des Milliardärs David Rockefeller wird vor ihrer Versteigerung beim Auktionshaus Christie's noch einmal weltweit gezeigt. Hunderte Werke, darunter von Claude Monet, Henri Matisse und Pablo Picasso, könnten mehr als 500 Millionen Dollar für einen wohltätigen Zweck einbringen, teilte Christie's bei einer Vorstellung der Sammlung in London mit. Dort soll sie in Teilen bis zum 8. März zu sehen sein. Auch in Paris, Peking, Los Angeles und Shanghai werden die Werke ausgestellt, bevor sie vom 7. bis 11. Mai in New York versteigert werden. Rockefeller, der Enkel des Gründers des Ölkonzerns Standard Oil, starb im März im Alter von 101 Jahren. Zu der Sammlung gehören Monets berühmte Seerosen, "Nymphéas en fleur", die allein bis zu 70 Millionen einbringen könnten. Noch höher geschätzt wird Picassos "Fillette a la corbeille fleurie" mit bis zu 120 Millionen Dollar. Die Sammlung wird versteigert, um Projekte in den Sparten Kultur, Bildung, Medizin und Umwelt zu fördern.

Langer Applaus für DDR-Geschichte

"Das schweigende Klassenzimmer" auf der Berlinale

Lars Kraumes Spielfilm "Das schweigende Klassenzimmer" hat auf der Berlinale minutenlagen Applaus bekommen. In dem Film geht es um eine Schulklasse, die zu DDR-Zeiten aus politischen Gründen kein Abitur machen durfte. Aus Solidarität mit dem antikommunistischen Aufstand in Ungarn legen die Schüler zwei Schweigeminuten ein. Die komplette Klasse fliegt von der Schule. Die meisten der Schüler fliehen in den Westen. Zur Premiere im Berliner Friedrichstadtpalast war der Autor des gleichnamigen Buches, Dietrich Garstka, gekommen. Er hatte mit seiner eigenen Geschichte die Vorlage für den Film geliefert. "Ich habe diese Geschichte drei Mal erlebt", sagte er. "Zum ersten Mal 1956, mit 17 Jahren, zum zweiten Mal, als ich das Buch schrieb und zum dritten Mal, am intensivsten, als der Film entstand. Der Film lief nicht im Wettbewerb der Berlinale, sondern in der Reihe "Berlinale Spezial". Kinostart ist am 1. März.

Schauspieler und Sprecher Christian Rode gestorben

Rode lieh vielen Filmgrößen seine Stimme

Der Schauspieler und Sprecher Christian Rode ist mit 81 Jahren in Berlin gestorben. Das teilten seine Sprecherschule und die Agentur Stimmgerecht mit. Die Liste der Filmgrößen, die Rode ins Deutsche synchronisierte, ist sehr lang und reicht von Michael Caine über Rock Hudson bis hin zu Christopher Plummer. Er sprach unter anderem "Frankenstein" Peter Cushing, "Dracula"-Darsteller Christopher Lee und "Theater des Grauens"-Star Vincent Price. "Kindern wird seine Stimme des Bert aus der Sesamstraße für immer unvergesslich bleiben", sagte Björn Akstinat, Autor eines Fachbuchs zum Thema Hörspiel, über den gebürtigen Hamburger Rode. Gemeinsam mit Kollege Peter Groeger, der die Rolle des Dr. Watson übernahm und auch erst vor einem Monat verstarb, vertonte Rode alle Sherlock-Holmes-Geschichten von Arthur Conan Doyle.

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Fazit

Ausstellung über private SchwimmbäderSchwimmen in Geld
Privates Schwimmbad (Ralf Dördelmann)

In der Nachkriegszeit waren öffentliche Wassertempel rar gesät. Wer es sich in den Wirtschaftswunderjahren leisten konnte, baute sich ein eigenes Schwimmbad ins Haus. Viele existieren bis heute – teilweise noch in Betrieb, teilweise sich selbst überlassen. Mehr

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