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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 11.03.2013

Wiedergänger mit langem Bart

Die Marx’sche Theorie und die Krisen des Kapitalismus

Von Paul Stänner

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Kann Marx 2.0 die richtigen Fragen stellen? (Gully/Schönherr)
Kann Marx 2.0 die richtigen Fragen stellen? (Gully/Schönherr)

Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des entfesselten Kapitalismus. Die lang anhaltende Finanzkrise hat die Weltwirtschaft und den Wohlstand von Millionen in Mitleidenschaft gezogen. Noch immer gibt es keine ausreichenden systemischen Theorien, die sie erklären und ihre Wiederholung verhindern könnten.

Allenfalls gibt es den moralischen Appell an die Akteure, bitte weniger gierig und rücksichtslos zu sein. In den Jahrzehnten nach dem Zusammenbruch des Sozialismus spielte die Marx'sche Theorie keine Rolle mehr.

War sie schlecht oder hatte sie nur ein Imageproblem? Wenn wir die alten Antworten seiner Anhänger beiseite lassen, kann Marx 2.0 dann die richtigen Fragen stellen? Könnte er uns zum Beispiel erklären, warum die Märkte so vernunftlos sind? Oder durchgeknallt?

Zum 130. Todestag des Ökonomen und Gesellschaftstheoretikers - eine Umschau unter Experten.

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