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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 10.02.2017

Wie Trump die US-Gesellschaft verändertDie amerikanische Revolution?

Moderation: Oliver Thoma

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Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump steht während einer Wahlkampfrede im Bundesstaat Florida vor einer großen US-Flagge (EPA / dpa picture-alliance)
Welche Folgen hat die Präsidentschaft von Donald Trump für die US-Gesellschaft? (EPA / dpa picture-alliance)

Das Amt wird Donald Trump schon zähmen, so dachten viele, als der erklärte Nicht-Politiker zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wurde. Die ersten Tage lassen vermuten, dass das nicht so ist. Was bedeutet das für die amerikanische Gesellschaft - und den Rest der Welt?

Donald Trump twittert genauso weiter wie vor seiner Amtsübernahme, erregt sich über Richter und die Presse, hält weiter daran fest, eine Mauer zum Nachbarstaat Mexiko bauen zu lassen. Darüber hinaus hebt er mit hohem Tempo per Dekret auf, was sein Vorgänger Barack Obama eingeführt hat: die allgemeine Krankenversicherung, Beschränkungen für Investment-Banken und Maßnahmen für den Umweltschutz.

Wie verändert das die Gesellschaft? Oder ist die Wahl Trumps der Hinweis, dass die US-Gesellschaft doch ganz anders ist, als wir sie bislang gesehen haben? Kann Trump weiter auf der Welle des Misstrauens gegen das Establishment in Washington surfen, obwohl er sich personell bei den alten Eliten aus Militär und Wirtschaft bedient? Was bedeutet das für den Rest der Welt?

Über diese und andere Fragen diskutieren im Wortwechsel

Elisabeth Schäfer-Wünsche, Privatdozentin für Amerikanistik an der Universität Bonn

Günter Verheugen (SPD), Ex-EU-Kommissar, European Experience Company

Max Otte, deutsch-US-amerikanischer Ökonom, Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre

Johannes Singhammer (CSU), Vizepräsident des Deutschen Bundestages

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