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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 20.12.2011

Wie Phönix aus der Asche

Argentinien hat seine Wirtschaftskrise überwunden

Von Victoria Eglau

Protestierende vor einer Bank in Buenos Aires: Die Menschen wollten 2001/2002 ihr Erspartes sichern. (picture alliance / dpa /  Ali_Burafi)
Protestierende vor einer Bank in Buenos Aires: Die Menschen wollten 2001/2002 ihr Erspartes sichern. (picture alliance / dpa / Ali_Burafi)

Die Eurokrise in Europa weckt in Argentinien die Erinnerung an die dramatischen Wochen vor der Jahreswende Ende 2001. Damals stürmten die Menschen vor der drohenden Staatspleite die Banken, um ihr Vermögen zu sichern. Heute ist das Land wieder auf Erfolgskurs, wie sich am Beispiel eines kleinen Unternehmens in Buenos Aires zeigt.

Ein kleiner Grafikbetrieb in San Martín, ein Industrie-Vorort von Buenos Aires. Hochwertige Papiertragetaschen für Boutiquen und Firmen werden hier hergestellt. In dem knapp dreihundert Quadratmeter großen, rechteckigen Raum im Erd-geschoss liegen auf Holzpaletten Papierstapel in verschiedenen Größen, mit variierenden Farben, Mustern und Schrifttypen. Ein Angestellter in dunkler Arbeits-kleidung bedient die riesige Offset-Druckmaschine deutschen Fabrikats.

Nicht nur die Werkstatt, sondern auch die Büroräume des Betriebs wirken modern, die weiße und grüne Farbe an den Wänden ist frisch. Erst vor einem Jahr ist die Grafikfirma Fabribols hier eingezogen:

"Nach allem, was wir durchlebt haben, besitzen wir nun unsere eigenen Räume, die wir nach unseren Vorstellungen renoviert haben. Früher haben wir gemietet, 2001 mussten wir die Krise überstehen. Und jetzt gehört uns das hier."

Roberto Sandmann ist der Besitzer von "Fabribols". Stolz und Zufriedenheit sind dem Argentinier anzumerken, als er seinen Betrieb zeigt. Sandmann ist 68 Jahre alt, aber wirkt jünger. Sein dunkles, zurückgekämmtes Haar ist nur zum Teil ergraut. Er trägt ein schwarzes Hemd zur schwarzen Hose. Der joviale, etwas untersetzte Mann, Sohn deutsch-jüdischer Emigranten, lässt sich auf einen Stuhl fallen und resümiert die dramatische Geschichte von Fabribols:

"Diese Firma hat 1948 mein Vater gegründet. Als ich vierzehn war, begann ich, mit ihm zusammenzuarbeiten. Später wurde aus dem Betrieb von Martin Sand-mann die Firma von Martin Sandmann und Sohn. Der Sohn, das war ich, Roberto. Doch dann, während der großen Krise 2001/2002, haben wir pleite gemacht. Ein Unternehmen, das seit 54 Jahren am Markt war!"

Vor einem Jahrzehnt, am 23. Dezember 2001, erklärte das hochverschuldete Ar-gentinien seine Zahlungsunfähigkeit. Der Staatsbankrott war auch das aus für die Unternehmerfamilie Sandmann – gleich doppelt: Neben dem Papiertüten-Betrieb ging ihre Chemie-Firma in Konkurs - zwei von Tausenden von Unternehmenspleiten. Mitte der neunziger Jahre war Argentiniens Wirtschaft in die Krise gerutscht, unter anderem, weil sie wegen der Kopplung des Peso an den US-Dollar nicht mehr konkurrenzfähig war. Von 1995 bis 2001 zerbrachen siebzehntausend Firmen. Roberto Sandmanns Betriebe häuften eine Million Pesos Schulden an. Doch der Unternehmer beschloss, sich von der Pleite nicht entmutigen zu lassen:

"Ich sah die Situation als Herausforderung und kämpfte, um auf den Markt zurückzukehren. Mit viel Willen, Fleiß und ein wenig Talent, begünstigt von den sich bessernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, überwanden wir die Krise. Wir mussten harte Entscheidungen treffen, verzichteten auf vier Fünftel unseres Personals. Wir mussten mit unseren Lieferanten und den Banken über eine Um-schuldung verhandeln. Wir fuhren zeitweilig die Produktion herunter, aber nie komplett. So konnten wir die Struktur der Betriebe erhalten. Die Mitarbeiter, die blieben, halfen uns sehr - sie akzeptierten Lohnkürzungen von dreißig Prozent."

Heute ist Roberto Sandmanns Grafik-Betrieb rentabler als vor einem Jahrzehnt. Statt sechzig arbeiten nur noch zehn Beschäftigte in der Produktion, personal- und maschinenintensive Arbeiten hat die Firma ausgelagert. Pro Monat stellt Fabribols wieder zweihunderttausend Papiertragetaschen her – so viele wie vor der Krise. Und seine Schulden hat das Unternehmen zurückgezahlt.

Während Klein-Unternehmer Roberto Sandmann sich 2002 noch bemühte, die Pleite seiner Firmen abzuwenden, übernahm ein anderer Roberto das Amt des argentinischen Wirtschaftsministers: Roberto Lavagna. Heute ist Lavagna bekannt als der Mann, der Argentinien aus der schwersten Krise seiner Geschichte führte. Der angesehene Ökonom empfängt Besucher in seinem eleganten Büro im vierten Stock eines herrschaftlichen Gebäudes an der Avenida Nueve de Julio im Zentrum von Buenos Aires.

Eiligen Schritts betritt Roberto Lavagna den Sitzungsraum. In diesen Wochen wollen viele mit ihm sprechen. Der weißhaarige, zurückhaltende Mann, der heute Bücher schreibt, nimmt Platz an einem langen Glastisch.

Wirtschaftsminister wurde er im April 2002. Da war der Peso um ein Drittel abgewertet worden, die Arbeitslosigkeit hatte die Zwanzig-Prozent-Marke überschritten, die Hälfte der Argentinier lebte unterhab der Armutsgrenze. Lavagnas Vorgänger hatten sich bemüht, vom Internationalen Währungsfonds einen neuen Milliardenkredit zu bekommen. Der Ex-Minister lächelt leise:

"Im Mai 2002 flog ich nach Washington. Beim Treffen mit dem damaligen IWF-Direktor Horst Köhler kündigte ich an, Argentinien werde seine Bitte um einen neu-en Kredit zurückzuziehen, und fortan selbst seine Wirtschaftspolitik festlegen. Köhler verstand das nicht, ich musste es drei Mal wiederholen. Ich dachte, der IWF-Chef verstünde mein Englisch nicht. Aber tatsächlich konnte er nicht ver-stehen, dass wir kein Geld vom Währungsfonds mehr wollten."

Argentinien war damals mit 132 Milliarden US-Dollar verschuldet. Der Schuldenerlass, den Wirtschaftsminister Lavagna mit den privaten Gläubigern aushandelte, war der bis dahin größte aller Zeiten. Die meisten Besitzer argentinischer Staatsanleihen akzeptierten zähneknirschend einen Verzicht auf knapp sechzig Prozent ihrer Ansprüche. 2005 dann kündigte die Regierung von Präsident Nestor Kirchner an, alle Schulden beim IWF zurückzuzahlen. Zu diesem Zeitpunkt war die Wirtschaft des südamerikanischen Landes längst wieder auf Wachstumskurs. Roberto Lavagna ist anzusehen, dass dieser Erfolg ihm immer noch Genugtuung bereitet:

"Unsere Alternative zu den Rezepten des Währungsfonds war: Umschuldung und die Investition des freigewordenen Geldes im Land, um die Wirtschaft in Gang zu bringen. Ich halte es für unmöglich, mit einer Wirtschaft, die nicht wächst, wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Indem wir Produktion und Beschäftigung erneut ankurbelten, gelang es uns, einen Rekord-Steuerüberschuss von 4,5 Pro-zent des Bruttoinlandsprodukts zu erzielen. Der IWF glaubte, dass unser Wirt-schaftsprogramm nicht funktionieren würde. Weit gefehlt: Argentinien begann, um fast neun Prozent jährlich zu wachsen."

Seit 2003 glänzt die argentinische Wirtschaft mit ununerbrochen hohen Wachs-tumsraten. Für dieses Jahr erwartet die Weltbank eine Steigerung von acht Prozent. Besonders der moderne Agrar-Sektor boomt. Die hoch besteuerte Ausfuhr von Gen-Soja nach Asien und Europa hat erheblich dazu beigetragen, die Staatskasse wieder zu füllen. Argentinien ist der weltweit größte Exporteur von Soja-Öl, außerdem boomt seit einigen Jahren die Produktion von Biotreibstoffen aus Soja oder Zuckerrohr. Weitere Säulen der positiven Konjunkturentwicklung seit der Kri-se: die Automobilbranche und die Bauindustrie.

Roberto Sandmann, der Unternehmer aus dem Vorort San Martín, macht Mittags-pause. Er hat sein silbergraues, fast neues Auto durch Straßen mit kleinen Industrie-Betrieben und Werkstätten gesteuert und sitzt nun in einem gut besuchten Lokal mit verspiegelten Wänden. Nachdenklich schaut Sandmann auf das geschäftige Treiben vor den großen Fenstern:

"Mich hat die Krise meine Ehe gekostet. Nie hatte ich Probleme, nie Schulden, und dann das: zwei Firmenpleiten auf einmal! Eine Welt brach für mich zusammen. Alle Mühen umsonst – wegen einer schlechten Politik, für die andere verantwortlich waren. Ich empfand starken Groll, eine ganze Nacht habe ich geweint. Ich war ja nie zuvor gescheitert. Heute weiß ich, dass ein Scheitern die Chance birgt, neu anzufangen."

Heute setzt Roberto Sandmann pro Jahr sechs Millionen Pesos um – umgerechnet rund eine Million Euro. Bei der Rettung seiner Unternehmen hat ihm sein Sohn geholfen, der jetzt sein Partner ist. Den eigenen gelungenen Neuanfang sieht Sandmann als symbolisch für die Wiederauferstehung Argentiniens aus der Asche des Staatsbankrotts:

"Meine Firmen haben wieder Kapital. Aber fast zehn Jahre mussten wir den Gürtel ganz eng schnallen: kein Urlaub, kein Essengehen, Tag für Tag harte Arbeit. Viele Leute haben die Krise schon vergessen, aber ich nicht. Die Erinnerung daran hilft mir, mich besser zu wappnen. Doch für Argentinien war das, denke ich, die letzte große Krise. Denn dieses Land hat gelernt, mit dem Eigenen zu leben, ohne sich im Ausland Geld zu borgen."

Palermo ist der Stadtteil von Buenos Aires, in dem Einheimische und Touristen gerne shoppen gehen. In einem hübschen Viertel mit Kopfsteinpflaster, das Soho genannt wird, reihen sich Boutiquen an Schuhgeschäfte und Design-Läden. Nora Signorelli ist unterwegs zu einem Kunden. Sie ist die Außendienst-Verkäuferin von Fabribols. Die 59-Jährige hat eine mädchenhafte Figur und einen modischen Haarschnitt, trägt Jeansrock und Bluse. Von Noras Handgelenk baumeln ein paar Papiertragetaschen.

Den Schuhladen, den die Vertreterin von Roberto Sandmanns Firma nun betritt, beliefert sie seit neun Jahren. Vertraulich plaudert Nora Signorelli mit der Angestellten. Dann nimmt sie einen Scheck für die letzte Bestellung entgegen und verlässt das Geschäft mit einem neuen Lieferauftrag für tausend Papiertüten:

"2002 war ein sehr hartes Jahr. Unzählige Läden machten dicht, es war wirklich traurig, das mit anzusehen. Ich musste alle Kraft zusammen nehmen, um weiter zu arbeiten. Aber es war wichtig, dass ich nie aufgehört habe. Die Händler, die ich damals besuchte, riefen mich nach einem Jahr plötzlich an, um eine Bestellung aufzugeben. Ende 2002 besserte sich die Lage. Und 2003, 2004 und 2005 waren sehr gute Jahre. Die Wirtschaft wuchs, es öffneten viele neue Geschäfte."

Nora Signorelli hat sich in ein Café gesetzt und telefoniert mit einem Kunden. Die Verkäuferin arbeitet auf Kommission und profitierte in der vergangenen Dekade vom Konsumboom. Wenn der Handel floriert, werden Tüten gebraucht. Seit der Staatspleite ist die Förderung der heimischen Kaufkraft eine Konstante argentinischer Wirtschaftspolitik. Sozialhilfen, neue Arbeitsplätze, Lohn- und Rentenerhöhungen sowie die staatliche Subventionierung von Dienstleistungen hatten zur Folge, dass die Argentinier kräftig in Konsumgüter, Autos und Reisen investierten. Um 70 Prozent hat der Konsum seit 2003 zugenommen, 2011 waren es sechs Prozent. Dennoch ist Nora Signorelli besorgt:

"Bis 2009 konnten die meisten Leute einkaufen und Urlaub machen und außerdem noch sparen. Doch 2009 änderte sich etwas, es begann wieder eine hohe Inflation. Offiziell gab es sie nicht, aber man musste nur in den Supermarkt gehen, um zu erleben, wie schnell die Preise stiegen. Ich lebe zwar wie vorher, aber habe kein Geld mehr übrig, um etwas zur Seite zu legen."

Bis vor Kurzem schwieg die Regierung von Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner die Inflation, die unter Argentiniern ein ständiges Gesprächsthema ist, praktisch tot. Die Folge: Den offiziellen Zahlen glaubt keiner mehr. Unabhängige Ökonomen – so auch Ex-Wirtschaftsminister Roberto Lavagna – sprechen von einem Preisanstieg von 25 Prozent jährlich. Der Grund für die Inflation? Unter anderem halte die Produktion nicht mit der Nachfrage Schritt, es werde in Argentinien zu wenig investiert, meint Lavagna. Das sieht auch der Wirtschaftswissenschaftler Hector Valle so, dem nachgesagt wird, einen gewissen Einfluss auf die Regierung Kirchner zu haben. Valle leitet die Stiftung für Entwicklungsforschung FIDE in Buenos Aires:

"Argentinien ist stark gewachsen, aber bei den Investitionen gibt es Engpässe. Für die Investitionen, die Argentiniens Industrie heute braucht, ist ein größerer Markt als der heimische nötig. Unsere Wirtschaft muss in der Region expandieren, vor allem müssen wir strategische Handelsabkommen mit Brasilien schließen."

Ein stärkeres Engagement auf den Märkten Südamerikas hält Valle auch deshalb für unverzichtbar, damit sich Argentiniens Wirtschaft gegen eine Ansteckung durch die Krisen Europas und der USA wappnen könne:

"Die globale Finanzkrise von 2008/2009 hat Argentinien ziemlich gut über-standen, indem die Regierung die heimische Nachfrage stärkte. Aber wenn nun eine stärkere Krise kommt, reicht der argentinische Markt nicht, um ihre Wirkung abzuschwächen, sondern dann brauchen wir die Region."

Roberto Sandmann hat jetzt sein Auto vor seiner zweiten Firma geparkt. Der kleine chemische Betrieb befindet sich in einem Eckgebäude mit graffitibeschmierter Fassade. Das Tor steht offen, drinnen ist es düster, auf Paletten sind blaue Plastik-Kanister aufgereiht:

"Hier arbeiten wir für die Milchindustrie. Wir produzieren Reinigungsmittel für Melkmaschinen. Vor der Krise stellte diese Firma auch andere chemische Produkte her. Aber danach beschloss ich, die Risiken zu minimieren und mich auf die Landwirtschaft zu konzentrieren. Die Landwirtschaft ist der Wachstumsmotor Argentiniens. Meine Entscheidung war richtig."

Inzwischen exportiert Roberto Sandmann auch in andere lateinamerikanische Länder und nach Spanien. Einer der Angestellten, die ihm nach der Firmenpleite die Treue hielten und drastische Lohnkürzungen in Kauf nahmen, arbeitet bis heute für Sandmann. Juan Carlos Vargas‘ Gesicht ist gerötet, er trägt fleckige Arbeitskleidung und hat die behaarten Arme vor der Brust verschränkt. Zehn Jahre nach dem Staatsbankrott sieht der Fünfzigjährige zuversichtlicher in die Zukunft, auch wenn er mit seinem Verdienst nicht zufrieden ist:

"Die Löhne in dieser Firma sind niedrig. Ich verdiene viertausend Peso: sieben-hundert Euro. Immerhin, die Besitzer respektieren mich. Diskussionen gibt es nur über den Lohn. Jedenfalls geht es mir heute besser, ich mache mir weniger Sorgen. Ich glaube, wir Argentinier sind alle optimistischer. Es gibt wieder Jobs in der Industrie. Ich glaube, deswegen hat die Präsidentin vor Kurzem die Wahl ge-wonnen: damit sie so weiter macht."

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