Freistil, vom 29.09.2019, 20:05 Uhr

Wie Graffiti ins Museum kommtUrban Nation

Graffiti – Plage, Sachbeschädigung, Kunst!? Der international gefeierte Künstler Banksy ist eine Ausnahme. Denn der traditionelle Galerie- und Ausstellungsmarkt verweigert sich oft der „Street Art“. Das Berliner Museum „Urban Nation“ will das ändern.

Eine Ausschnitt einer bemalten Häuserwand in Berlin. (imago/epd-bild/Rolf Zoellner)
Das Street-Art-Kunstwerk gehört zu Urban Nation, einer internationalen Institution für Urban-Art-Künstler und -Projekte. (imago/epd-bild/Rolf Zoellner)

Yasha Young bringt Graffitis von der Straße ins Museum. Ende 2017 eröffnete sie als Direktorin das Urban Nation, das weltweit erste Museum für zeitgenössische Straßenkunst. Seit Jahren holt die „Mutter der Street-Art-Szene“ bereits Künstler aus den Metropolen der Welt, um graue Hauswände in Kunstwerke zu verwandeln.

Nun fördert das Urban Nation mit einem Residenzprogramm internationale Talente in Berlin. Wird das Museum den Charakter von Graffiti-Kunst erhalten oder verändern? Wie bewahrt man im Museum eine Kunst, die sich auf der Straße abspielt?

Das Feature begleitet die Kuratorin sowie nationale und internationale Street-Art-Künstler in Berlin, die von ihren Botschaften, ihrer Arbeit und einer universalen Sprache erzählen.

Urban Nation
Wie Graffiti ins Museum kommt
Von Bettina Mittelstraß

Regie: Philippe Brühl
Es sprachen: Thomas Hupfer, Juliane Ledwoch, Sigrid Burkholder,
David Vormweg und Daniel Wiemer
Ton und Technik: Gunther Rose und Oliver Dannert
Redaktion: Klaus Pilger
Produktion: Dlf 2019

Urban Nation. Wie Graffiti ins Museum kommt (PDF)

Urban Nation. Wie Graffiti ins Museum kommt (Textversion)

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