Freistil, vom 13.10.2019, 20:05 Uhr

Wie die Musik von Morgen heute klingtZukunftsmusik

Das 20. Jahrhundert war voll von musikalischen Zukunftsvisionen: Der italienische Futurismus imaginierte eine Musik der Zukunft aus Lärm und Maschinenklängen, in der Neuen Musik oder in der französischen Avantgarde-Elektronik kreierte man Klangsprachen für das 21. Jahrhundert. Was ist von diesem Spirit übrig geblieben?

Die Band Kraftwerk beim Bluedot Science and MusicFestival im englichen Cheshire. (www.imago-images.de (Andy von Pip))
Die deutschen Elektro-Pioniere Kraftwerk inspirierten mit ihren Songs andere Künstler und waren ihrer Zeit voraus. (www.imago-images.de (Andy von Pip))

Musikalische Zukunft hat etwas mit neuen Formen von Harmonie und Dissonanz zu tun, aber auch mit neuen Technologien und neuen Klängen aus der Umgebung des Alltags und deren Entfaltung. Im afro-futuristischen Jazz eines Sun Ra, bei Kraftwerk und im Krautrock oder im Falle von Detroit Techno und Drum & Bass war die Zukunft das Maß aller musikalischen Dinge.

Welche Zukünfte werden heute klanglich und programmatisch heraufbeschworen? Welche Zukunftsentwürfe sind eingetreten, welche haben sich erledigt? Kann man immer innovativ sein oder ist irgendwann alles schon einmal da gewesen und wird nur wieder neu kombiniert? Was eigentlich ist Zukunftsmusik?

Das Feature ist ein Streifzug durch die Geschichte und Gegenwart von Zukunftsmusik und ihrer soundästhetischen Entwürfe.

Zukunftsmusik
Wie die Musik von Morgen heute klingt
Von Olaf Karnik und Volker Zander

Regie: Thomas Wolfertz
Es sprachen: Glenn Goltz und Daniel Berger
Ton und Technik: Ernst Hartmann und Angelika Brochaus
Redaktion: Klaus Pilger
Produktion: Dlf 2016

Zukunftsmusik. Wie die Musik von Morgen heute klingt (PDF)

Zukunftsmusik. Wie die Musik von Morgen heute klingt (Textversion)

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