Weltzeit 

Nach den Protesten in EcuadorDas neue Selbstbewusstsein der indigenen Bevölkerung

Großaufnahme eines verhüllten Demonstranten mit Schutzbrille auf der Stirn, der ernst und entschlossen ins Off des Bildes blickt. (imago/Agencia EFE/Paolo Aguilar)

In mehreren Ländern Lateinamerikas gab es 2019 heftige soziale Proteste, an denen sich auch die indigenen Ureinwohner beteiligt haben. In Ecuador gehörten sie sogar zu den Anführern. Seither wächst das indigene Selbstbewusstsein in der Region.

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African Leadership AcademyKaderschmiede für Afrikas künftige Führer

Akademiegründer Fred Swaniker sitzt mit breitem Lächeln in Anzug und Krawatte vor einem roten Vorhang. (African Leadership Academy)

Afrika braucht Führungskräfte, die den Kontinent voranbringen: Das ist das Credo des ghanaischen Unternehmers Fred Swaniker. An der von ihm gegründeten African Leadership Academy in Johannesburg sollen diese Personen identifiziert und ausgebildet werden.

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Geschäftsmodell für AfrikaBiogas aus dem Rucksack

Eine Afrikanerin im geblümten Kleid trägt einen riesigen knallblauen Plastikrucksack voller Biogas auf dem Rücken. (Katrin Pütz)

Billig, einfach und profitabel - das ist die Biogasanlage, die eine deutsche Agraringenieurin für Afrika entwickelt hat. Die Idee dahinter: Anlagenbesitzer füllen ihr überschüssiges Biogas in Rucksäcke und bringen es so auf den Markt.

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Handel statt Hilfe"Afrika braucht keine Babysitter"

Ein unterernährtes kleines Kind sitzt mit verdecktem Gesicht auf sandigem Boden, daneben eine geöffnete Box, die "Kinder-Grießbrei" der deutschen Marke Aurora beinhaltet. (laif/Camera Press/David Robinson)

Etwa zwei Billionen Dollar Entwicklungshilfe hat Afrika in den letzten Jahrzehnten erhalten. Gebracht hat sie nichts, meinen afrikanische Ökonomen. Sie machen Entwicklungshilfe sogar dafür verantwortlich, dass Afrika immer ärmer wird.

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50 Jahre Biafra-KriegIn Nigeria schwelt der Konflikt weiter

Auf der historischen Farbaufnahme sind Kinder bei einer Übung mit Gewehratrappen zu sehen. (laif/Camera Press/David Robinson)

1967 erklärte der ölreiche, christliche Südosten Nigerias seine Unabhängigkeit und rief die Republik Biafra aus. In einem grausamen Krieg eroberte Nigeria das Gebiet 1970 zurück. Doch bis heute träumen manche in Biafra von Unabhängigkeit, vor allem die Jüngeren.

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Iran und USADer explosive Konflikt

Trauermarsch und Protest gegen die USA am 6. Januar in Teheran. (picture alliance/pda/Saeid Zareian)

Die Tötung des iranischen Generals Soleimani hat die Situation im Nahen Osten noch komplizierter gemacht, als sie schon ist. Die USA haben die Auswirkungen wohl falsch eingeschätzt, so wächst die Sorge um eine weitere Eskalation in der Region.

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Häusliche Gewalt in Frankreich Alle drei Tage wird eine Frau ermordet

Demonstration gegen sexualisierte Gewalt und Femizide am 19. Oktober 2019 in Paris. Frauen halten Schilder hoch, auf denen die Namen von ermordeten Frauen stehen. (imago images/Hans Lucas/Mathieu Menard)

Im vergangenen Jahr wurden in Frankreich 148 Frauen von ihrem Mann oder Ex-Partner umgebracht. Seit Jahren kämpfen Feministinnen dafür, diese Taten als gesellschaftliches Problem anzuerkennen.

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Koala-Land im FeuerWie Australien seine Wildtiere ausrottet

Die Feuerwehr im Bundesstaat Victoria kämpft gegen die Flammen. (AFP Foto/ State Government of Victoria)

Die Brände in Australien wüten weiter. Eine Fläche größer als die Niederlande ist abgebrannt. Und es leiden Mensch und Tier. Tausende Koalas und hunderte Millionen weitere Tiere sind verbrannt. Doch für sie ist das Feuer nur eine von vielen Gefahren.

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Taiwan wählt, China drohtHongkong ist das Schreckgespenst

Der 55-jährige Sam hält eine grüne Fahne der DPP nach oben. Er ist Ende November 2019 auf einer Wahlkampfveranstaltung von Präsidentin Tsai Ing-wen in New Taipeh. (Andre Zantow)

China werde Taiwan bis 2050 kontrollieren, droht Präsident Xi. Die Inselbewohner wollen ihre Demokratie aber erhalten. So setzt die Regierung auf Eigenständigkeit und verweist auf Hongkong. Die Opposition will hingegen enge Kontakte zu Peking.

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Usbekistan unter Präsident MirziyoyevÖffnung für Touristen und Kapital

Shavkat Mirziyoyev steht an einem Rednerpult, im Hintergrund mehrere Landesflaggen. (picture alliance / AA / Uzbekistani Precidency / Handout)

Auch Deutsche können nun ohne Visum nach Usbekistan reisen. Auffällig schnell öffnet sich das bevölkerungsreichste Land Zentralasiens unter Shavkat Mirziyoyev. Der Präsident senkt Steuern, privatisiert Staatsunternehmen und will Folter abschaffen.

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EU-Kulturhauptstadt GalwayIrlands Boomtown für Folk-Musik

Blick in die Shop Street von Galway (Unsplash / Ruby Doan)

Schon Popstar Ed Sheeran hat das "Galway Girl" besungen. Nun werden Besucher aus ganz Europa die irische Küstenstadt kennenlernen. 2020 trägt sie zusammen mit dem kroatischen Rijeka den Titel EU-Kulturhauptstadt. Es wird feucht-fröhlich.

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Sexueller Missbrauch in ChileWie die Colonia Dignidad zu Fall kam

Eine leere Kinderschaukel steht auf dem Gelände der Colonia Dignidad in Villa Baviera in Chile. (picture alliance / dpa / EFE / Mario Ruiz)

Die deutsche Sektensiedlung Colonia Dignidad in Chile war ein Ort der Folter, der Repression und des sexuellen Missbrauchs. Sie flog auf, weil zwei mutige chilenische Kinder laut "Nein" sagten.

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Kurden in Nord-SyrienRojava als Insel der Hoffnung

Syrische Kurden demonstrieren am 4.2.2016mit der Flagge der Partei der Demokratischen Union (PYD) in der Stadt Qamischli. (AFP / Delil Souleiman)

Gleichberechtigung von Frauen, Religions- und Meinungsfreiheit gelten in Rojava. Die autonome Region in Nord-Syrien setzt sich damit von den Nachbarn ab. Was dort seit der türkischen Offensive passiert, erfahren Sie in Ihrer Wunsch-Weltzeit.

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Smart City Songdo in SüdkoreaAn den Menschen vorbei geplant

Der Kontrollraum der Smart City in Songdo, Südkorea. Zahlreiche Bildschirme zeigen verschiedene Ansichten der Stadt. (picture alliance/dpa/Belga/Benoit Doppagne)

Trennt die Hausgemeinschaft den Müll richtig? An welcher Ampel hat es gerade gekracht? Wo braucht jemand Hilfe? In der Smart City Songdo wird all das kontrolliert. Doch das Vorzeigeprojekt offenbart viele Schwächen.

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IndienDer Fluch der Garnelen

An einem indischen Flussufer sind buntgekleidete Menschen mit ihren Booten zu sehen. (EMRE CAYLAK/Nicole Graaf)

Im Osten Indiens boomt das Geschäft mit Garnelen. Doch reich werden davon nur wenige. Die Zuchtmethoden gefährden die Menschen und eine riesige Meeresregion, zerstören Mangrovenwälder und den Fischbestand. Umweltschützer versuchen gegenzusteuern.

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Polio in Afghanistan und PakistanLetzter Kampf gegen Kinderlähmung

Ein Junge in Afghanistan wird von UNICEF-Mitarbeitern gegen Polio geimpft. Er bekommt den Tropfen aus der Pipette gerade in den Mund. (Florian Guckelsberger)

Weltweit ist Kinderlähmung weitgehend besiegt. Nur in zwei Ländern kommen die wilden Polio-Viren noch gehäuft vor: Afghanistan und Pakistan. Das hat viel mit den Taliban zu tun, aber nicht nur. Die Menschen brauchen mehr als Impfspritzen.

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US-Vorwahlen der DemokratenAuf der Suche nach Trumps Gegner

Debattenrunde mit dem demokratischen Kandidaten Cory Booker (l), Pete Buttigieg, Bernie Sanders, Joe Biden, Elizabeth Warren und Kamla Harris im September 2019 in Houston. Sechs Menschen stehen in einer Reihe auf einer Bühne. (imago images / UPI Photo / Kevin Dietsch )

Am 3. Februar starten in Iowa die US-Vorwahlen der Demokraten. Dort liegt der 37-jährige Kleinstadt-Bürgermeister Pete Buttigieg in den Umfragen vorn. Landesweit ist Joe Biden der Beliebteste, auch vor Präsident Trump. Aber ein Sieg ist ungewiss.

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Tiefseebergbau im PazifikWettrennen um die letzten Rohstoffe

Manganknollen auf dem Meeresgrund im Pazifik. (picture alliance / dpa / BGR)

Gut 4000 Meter tief im Pazifik lagern wertvolle Manganknollen. Sie enthalten Kobalt - nötig für Akkus und die Energiewende. Im nächsten Jahr soll die Ausbeutung starten, hoffen Firmen. Das wollen Umweltschützer verhindern. Es wäre ein Novum.

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Rotterdam, Mechelen, KalkuttaDie starke Zukunftsrolle der Städte

Sicht auf moderne Architektur und Baukräne in Rotterdam, vom Nieuwe Maas Fluss aus. (picture alliance / image broker / Michael Zegers)

Sind Städte nicht die eigentlichen Orte der Zukunft und der Demokratie – statt Nationen oder Staatenbündnisse? Finden sie nicht eher Lösungen auf Fragen zur Migration, Sicherheit, Klima und Bildung? Drei Beispiele versuchen, eine Antwort zu geben.

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Protest in NorwegenDer Kampf gegen die Windräder

Windräder ragen in Mittelnorwegen bei Trondelag hinter einem Wald auf, über dem ein Seeadler fliegt. (picture alliance / blickwinkel / M. Lohmann)

Zwei von drei Norwegern finden es im Prinzip gut, wenn mehr Windräder gebaut werden. Aber bitte nicht vor der eigenen Haustür. Und erst recht nicht in unberührter Natur. Deutsche Energieversorger, die hier Windräder bauen, sind nicht willkommen.

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Nach dem Umsturz im SudanDie Stunde der Frauen

Aisha Mohammed in gelbem Schleier mit Kind auf dem Arm. (CARE/Sabine Wilke)

Der zivile Aufbau im Sudan ist bemerkenswert weiblich: Seit Diktator al-Bashir gestürzt wurde, sprechen Frauen im Radio über Gleichberechtigung, gehen Tabu-Themen wie Genitalverstümmelung an, haben eine eigene Fußball-Liga gegründet.

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