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Donnerstag, 28.10.2021
 
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Weltzeit

Sendung vom 27.10.2021

Femizide in ArgentinienWenn Polizisten morden

Auf einer Demonstration tragen zwei Frauen mit Mundschutz ein Banner mit einem brennenden Polizeiauto. (Deutschlandradio / Sarah Pabst )

Fast jeden Tag wird in Argentinien eine Frau ermordet, und die Täter gehören in 13 Prozent der Fälle den Sicherheitskräften an. Es muss nicht immer zum Schlimmsten kommen. Aber es ist klar, dass die argentinische Polizei ein Machismusproblem hat.

Sendung vom 26.10.2021
Wandbild mit dem ermordeten Präsidenten Jovenel Moise gegenüber seiner Residenz in Pétioville. (Deutschlandradio/ Thomas Milz)

Haiti in der Dauerkrise"Wir sind Gefangene im eigenen Land"

Im Juli wurde Haitis Präsident Jovenel Moïse unter mysteriösen Umständen ermordet. Seither herrscht Chaos. Kriminelle Gangs kontrollieren den Lebensmittel- und Benzinmarkt. In ihrer Verzweiflung versuchen immer mehr Haitianer zu fliehen. Aber wohin?

Sendung vom 25.10.2021
Tote Nerze liegen auf übereinander gestapelten Gittern. (AFP / Ritzau Scanpix / Mads Claus Rasmussen)

Corona in DänemarkSkandal um tote Nerze

In Russland und China trägt Frau immer noch gerne Nerz. Pelz-Exportweltmeister ist Dänemark. Doch im November ließ die Regierung alle 18 Millionen Tiere wegen einer möglichen Virusmutation töten. Eine Fehlentscheidung? Die Untersuchungen laufen.

Sendung vom 21.10.2021
In der Innenstadt von Saporischschja warten Autos an einer Ampelkreuzung. Links ist eine Oberleitung für eine Straßenbahn. Wolken sind am Himmel. (Deutschlandradio / Kyrylo Kolomiets)

Identitäten in der UkraineWie russisch ist das Land?

Russlands Präsident Wladimir Putin veröffentlichte im Juli auf der Kreml-Website ein Essay über die historische Einheit mit der Ukraine. Darin zählt er die südukrainische Stadt Saporischschja zu "Kleinrussland". Was sagen die Einwohner dazu?

Sendung vom 20.10.2021
Einige Menschen laufen im Schatten vor einem Gebäude im Jugendstil. (Deutschlandradio / Julia Macher)

Spanien und die ETAZehn Jahre Waffenstillstand

Autobomben, Brandanschläge, Schutzgelderpressungen - die Terrororganisation ETA verbreitete lange Angst und Schrecken in Spanien. Dann legte sie am 20. Oktober 2011 die Waffen nieder. Aber die Wunden sind noch nicht verheilt.

Sendung vom 19.10.2021
Rosen und Gedenkkerzen in Kongsberg, wo ein Mann bei einem Attentat fünf Menschen tötete. (Tim Diedrichs, ARD-Studio Stockholm)

NorwegenNeues Attentat, altes Trauma

Am Abend, bevor der sozialdemokratische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre sein Amt antritt, läuft in der norwegischen Kleinstadt Kongsberg ein Mann Amok und tötet fünf Menschen - darunter eine Deutsche. Die schockierte Nation fragt: Warum immer wir?

Sendung vom 18.10.2021
Eine Person mit Coronamaske läuft vor einem Firmengebäude von TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) in Hsinchu, Taiwan, entlang. (picture alliance / Zumapress.com / Walid Berrazeg)

Taiwans Chip-Produzent TSMCSystemrelevant für die Welt

In Handys, Computern, Autos - Chips des taiwanischen Konzerns TSMC sind überall verbaut. Der Technologieführer produziert für viele Marken. Damit ist er in der Halbleiter-Krise systemrelevant für die Weltwirtschaft und Taiwans Sicherheit.

Sendung vom 14.10.2021
Getötete Delfine auf den Färöer Inseln, sie liegen in einer Reihe am Strand, im Hintergrund ein Boot und Menschen. (Sea Sheperd)

Delfinmassaker auf den Färöer InselnTradition gegen Tierwohl

Auf den zu Dänemark gehörenden Färöer Inseln sind 1400 Delfine in eine Bucht getrieben und getötet worden. Die Umweltschutzorganisation Sea Shepherd spricht vom größten Massaker an Meeressäugetieren, das je dokumentiert wurde. Hat das Konsequenzen?

Eine Frau kniet auf einem Felsen, umgeben von zwei Wölfen, von denen einer ihr die Schnauze ins Gesicht streckt. (Natalia Bachmayer, ARD-Studio Madrid)

Wölfe in SpanienSchützen statt schießen

Zwei- bis dreitausend Wölfe leben im Nordwesten der iberischen Halbinsel: so viele wie in kaum einer anderen Region in Europa. Obwohl der Bestand stabil ist, hat die spanische Regierung beschlossen, den Abschuss von Wölfen zu verbieten.

Sendung vom 13.10.2021
Stadtansicht von Kutaissi mit Blick auf Rioni-Fluss. (picture alliance / dpa / imageBROKER / A. Scholz)

Umweltproteste in Georgien Die Retter des Rioni-Tals

Was im Herbst 2020 mit kleinen Demonstrationen begann, wurde zu einem landesweiten Protest: der Kampf gegen zwei geplante Wasserkraftwerke samt Staudämmen am Fluss Rioni. Es ist das bisher größte Energievorhaben in der Geschichte Georgiens.

Sendung vom 12.10.2021Sendung vom 11.10.2021
Jean Claude Niyibizi, ein Dreizehnjähriger, mit einem Sack voll geschnittenem Gras in einem Sack, den er auf dem Kopf trägt. Ruanda, 2020. (AFP / Simon Wohlfahrt)

Lebensmittel in RuandaKleinbauern statt Industrie?

Am 16. Oktober ist Welternährungstag. So wollen die Vereinten Nationen bis 2030 den Hunger weltweit überwinden. Nur wie? Mit der Förderung von Kleinbauern oder von Nahrungsmittelkonzernen? In Ruanda lassen sich beide Strategien beobachten.

Sendung vom 07.10.2021
Eine junge Frau hält auf einem Platz mit vielen Menschen ein Plakat hoch und hat dabei einen Schirm in den Regenbogenfarben in der Hand. (Deutschlandradio / Manuel Biallas)

LGBTQ in der TürkeiDer Kampf um Identität

In der Türkei nehmen gewaltsame Übergriffe auf queere Menschen zu. LGBTQ-Rechte sind nicht in der Verfassung verankert, die Community damit gesetzlich nicht geschützt. Körperliche und verbale Angriffe sind die Folge. Wie leben unter diesen Umständen?

Sendung vom 06.10.2021
Demonstrierende halten Bilder von Tunesiens Präsident Kais Saied in die Höhe. (picture alliance / AA / Yassine Gaidi)

Staatskrise in Tunesien"Wir brauchen Gewaltenteilung"

Seit Tunesiens Präsident Kais Saied im Juli den Notstand ausgerufen und das Parlament entmachtet hat, brodelt es im Land. Auf den Straßen demonstrieren Anhänger wie Gegner Saieds. Noch steht aber wohl die Mehrheit der Bürger hinter dem Präsidenten.

Sendung vom 05.10.2021
Das am 22. September 2020 aufgenommene Foto zeigt einen COVID-19-Spürhund am internationalen Flughafen Helsinki Vantaa in Finnland. Vier speziell ausgebildete Hunde demonstrierten am Dienstag auf einer Pressekonferenz am internationalen Flughafen Helsinki Vantaa ihre Fähigkeit, COVID-19 bei Menschen zu erschnüffeln, noch bevor diese Symptome zeigen. Der Start des Pilotprojekts ist für Ende dieser Woche geplant.  (imago / Xinhua / Matti Matikainen)

Corona in FinnlandMit Staatsvertrauen gegen das Virus

Finnlands Strategie des schnellen Handelns in der Corona-Pandemie war erfolgreich. Sie hat im europäischen Vergleich zu niedrigen Infektions- und Todeszahlen geführt. Regierungschefin Sanna Marin bekommt als Krisenmanagerin viel Lob. Zu Recht?

Sendung vom 04.10.2021
Eine Gesamtansicht des fast fertiggestellten neuen Standorts Boland™s Quay in der Barrow Street in Dublin und des Gebäudes der Google EMEA-Zentrale (rechts) an den Grand Canal Docks in Dublin.  (imago / NurPhoto / Artur Widak)

Mindeststeuer für IrlandBleiben die Techkonzerne?

Irland hat mit niedrigen Unternehmenssteuern viele Internetkonzerne und ihre Mitarbeiter auf die Insel gelockt. Nun haben sich fast alle Industrieländer auf eine globale Mindeststeuer von 15 Prozent verständigt. Das wird Dublin verändern.

Sendung vom 30.09.2021Sendung vom 29.09.2021
Indigene Weberin in San Juan arbeitet an einem Kleidungsstück an ihrer Maschine im Hof. (Wolf-Dieter Vogel)

Design aus MexikoKlauen Modemarken bei Indigenen?

Ethno-Muster sind angesagt: Internationale Modefirmen wie "Zara" nutzen die Motive traditioneller Kunsthandwerkerinnen. Gegen die "kulturelle Aneignung" protestiert die Regierung Mexikos. Die indigenen Urheberinnen fordern Geschäfte auf Augenhöhe.

Sendung vom 28.09.2021Sendung vom 27.09.2021
Ein Bundeswehrsoldat schaut mit einem Fernglas ins Gelände. (picture alliance / NurPhoto / Markus Heine)

Auslandseinsätze in MaliZeugnis eines Scheiterns

Der Bundeswehreinsatz in Mali ist nach dem Abzug aus Afghanistan inzwischen der bedeutendste Einsatz deutscher Sicherheitskräfte im Ausland. Über 1000 Soldatinnen und Soldaten versuchen, im Land für Stabilität zu sorgen – mit mäßigem Erfolg.

Sendung vom 23.09.2021Sendung vom 22.09.2021Sendung vom 21.09.2021
Ein unscharfer männlicher Kopf steht vor einem Plakat, Rassenblément National. (Léonardo Kahn)

Frankreichs rechtsextreme JugendSehnsucht nach Patriotismus

Sieben Monate vor der Präsidentschaftswahl befindet sich Frankreich bereits im Wahlkampf. Marine Le Pen, die bisher stärkste Konkurrentin des Amtsinhabers Emmanuel Macron, setzt auf das Thema "Freiheit". Das kommt bei jungen Wählergruppen gut an.

Sendung vom 20.09.2021
Ein schmaler Fluß fließt in einer Schlucht zwischen hohen kahlen Bergen, die durch eine Brücke verbunden sind. (Claudia Sarre, ARD-Studio Washington)

Westen der USA trocknet ausMegadürre und Gluthitze

Rund 90 Prozent des Westens der USA leiden unter einer Dürre, mehr als 60 Prozent sogar unter einer extremen. Von Arizona über Kalifornien bis Oregon sind Landwirtschaft, Tierwelt und Vegetation betroffen. Was tun?

Sendung vom 16.09.2021
Zwei junge Frauen auf einem Zebrastreifen in der russischen Hauptstadt Moskau, aufgenommen im August 2021 (picture alliance/dpa/TASS / Gavriil Grigorov)

Russlands JugendSie hat keine Wahl

Am Sonntag wird feststehen, wie viele Sitze die Partei Einiges Russland bekommen hat. Bei der Duma-Wahl 2016 waren es 54 Prozent. Oppositionskandidaten wie Alexei Nawalny dürfen nicht antreten. Besonders den Jüngeren fehlt es an Alternativen.

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