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Samstag, 17.11.2018
 
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Weltzeit

Sendung vom 15.11.2018

Khashoggi, Saudi-Arabien, JemenEin Mord als Machtspiel

Ein Protestler hält das Bild des Journalisten Jamal Khashoggi hoch - in der Nähe des saudi-arabischen Konsulats in Istanbul  (AFP / Ozan Kose)

Am 2. Oktober hat ein saudisches Tötungskommando den Journalisten Jamal Khashoggi im saudischen Konsulat in Istanbul grausam ermordet. Die Tat offenbart die Machtkämpfe innerhalb des Königspalastes und dem früheren Osmanischen Reich.

Sendung vom 14.11.2018
Häftlinge hocken in Reihen auf dem Boden (Anne-Katrin Mellmann, ARD Mexiko)

Das Mara-Gefängnis in El SalvadorErniedrigt und weggesperrt

Mit äußerster Härte geht El Salvador gegen die Maras-Jugendbanden vor, die die Armenviertel des Landes terrorisieren. Wer geschnappt wird, landet zu unmenschlichen Bedingungen im Gefängnis. Unsere Korrespondentin durfte eines dieser Gefängnisse besuchen.

Andre Mejilla, genannt Andresito, verlor zwei Kinder im Bürgerkrieg. Sie wurden vom Militär verschleppt und zur Adoption freigegeben. Eines hat er mit Hilfe des Vereins Pro-Búsqueda wiedergefunden. (ADVENIAT)

El Salvadors offene WundenWo sind die Verschwundenen?

Während des Bürgerkrieges in den achtziger Jahren verschwanden rund 10.000 Menschen in El Salvador. Bis heute ist ihr Schicksal nicht aufgeklärt. Kinder suchen nach ihren Eltern, Eltern nach ihren Kindern. Und manchmal gibt es ein Wiedersehen.

Sendung vom 13.11.2018
Eine ältere Dame schminkt sich die Lippen rot. (Burkhard Birke)

Proteste in NicaraguaMit Lippenstift gegen die Regierung

Nicaragua war einst Sehnsuchtsort der Linken, heute ist es eher ein Ort zum Fürchten. Präsident und Ex-Guerillero Daniel Ortega lässt nicht los von der Macht, Proteste werden mit Gewalt niedergeschlagen. Aber die Opposition ist kreativ.

Sendung vom 12.11.2018
Silke Diettrich ist in Kabul mit einem Mikrofon in der Hand unterwegs. (ARD-Studio Neu-Delhi)

Korrespondentin in Afghanistan"Die Angst fährt immer mit"

Afghanistan ist das Land mit der höchsten Todesrate unter Journalisten. Unsere Korrespondentin muss deshalb jedes Detail ihrer Reisen genau planen. Ihr Ziel: Afghanistan mit seinen meist jungen Menschen soll mehr sein als eine Anschlagsstatistik.

Eine junge Frau wirft am 21.10.2018 bei den afghanischen Parlamentswahlen in einem Wahllokal in der Hauptstadt Kabul einen Umschlag in eine Wahlurne. (imago / Xinhua)

Junge Frauen in AfghanistanBunt statt Burka

Die Zukunft Afghanistans ist jung und weiblich, das Durchschnittsalter liegt bei 18 Jahren. Auch die Frauen haben sich an der Parlamentswahl am 20. Oktober beteiligt. In der Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben in einer jungen Demokratie. Eine Illusion?

Sendung vom 09.11.2018
Geschäftsmann hält eine faltbare Weltkarte. (imago stock&people)

Ihre Wunsch-Weltzeit 2018Worüber sollen wir berichten?

Über welches Thema oder welche Region auf der Welt möchten Sie gern mehr hören? Dazu haben sie uns viele Vorschläge geschickt. Die Bandbreite ist groß. Nun müssen wir auswählen und Reporter losschicken für Ihre Wunsch-Weltzeit vor Weihnachten.

Sendung vom 08.11.2018Sendung vom 07.11.2018
Nancy Pelosi steht bei einer Rede am 6.11.2018 vor einem Mikrofon, hinter ihr zwei US-Flaggen. (picture alliance / newscom Mike Theiler)

Neuer US-KongressGroße Projekte, teure Blockade

Die Demokraten haben die Mehrheit im US-Abgeordnetenhaus erobert. Wie nutzen sie diese Macht? Zu tun gäbe es einiges im Kongress: Erneuerung der maroden Infrastruktur, günstigeres Gesundheitssystem, Reform der Waffengesetze, Verschuldung stoppen.

Sendung vom 06.11.2018
Am 27.5.2017 beim G7-Gipfel in Taormina posieren (v.l.n.r.) Kenias Präsident Uhuru Kenyatta, der Chef der Afrikanischen Union Alpha Conde, US-Präsident Donald Trump, der Präsident der Afrikanischen Entwicklungsbank Bank Akinwumi Adesina, Nigerias Vizepräsident Yemi Osinbajo und Äthiopiens Premierminister Haile Mariam Desalegn unter Palmen für die Fotografen. (picture alliance / AP Photo / Andrew Medichini)

Trumps Afrika-PolitikGegen Muslime und Abtreibungen

Nicht nur US-Bürger blicken mit Spannung auf die Kongresswahlen. Auch im Ausland sind Millionen Menschen von den Entscheidungen in Washington betroffen. Für Afrika geht es um Milliarden an Hilfsgeldern, für Somalier gilt Trumps "Travel Ban".

Sendung vom 05.11.2018Sendung vom 01.11.2018
Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez tritt an in Brooklyn und Queens. Hier bei einem Wahlkampfauftritt. (imago/Andy Katz)

US-Wahlkampf im EndspurtNeue Gesichter, harte Rennen

Ab dem 6. November ist Alexandria Ocasio-Cortez vermutlich die jüngste Abgeordnete im US-Kongress. Die 28-jährige New Yorkerin ist eines der neuen Gesichter der Demokraten. Sie hoffen auf die "blaue Welle". Stahlarbeiter wollen das verhindern.

Trump-Unterstützer in Des Moines, Iowa, während der "Thank You Tour 2016" des gewählten US-Präsidenten (AFP/ Timothy A. Clary)

Weiße US-WählerWie Trump die Angst vor Einwanderung ausnutzt

Spätestens ab 2044 sind die Nachkommen der europäischen Einwanderer nicht mehr die Mehrheit in den USA. Davon fühlen sich besonders ältere Männer in ländlichen Regionen bedroht. Ihre Stimme ist Donald Trump - und er verstärkt die Ängste noch.

Eine Anhängerin von Donald Trump beim Wahlkampfauftritt in Fort Myers, Florida, am 31.10.2018. Sie trägt ein T-Shirt mit seinem Namen und vom Vizepräsidenten Mike Pence. (Burkhard Birke)

Umkämpftes FloridaSiegen Demokraten oder Trumps Lehrlinge?

Der "Swing State" Florida ist bei Wahlen notorisch umkämpft. Laut Umfragen könnte der demokratische Kandidat Andrew Gillum erster afroamerikanischer Gouverneur werden. Doch der Wahlkampf wird mit harten Bandagen geführt - auch von Washington aus.

Sendung vom 31.10.2018
Ein Wahlkampf-Poster von Katie Hill aus Kalifornien, die für die Demokraten ins US-Abgeordnetenhaus einziehen will. Das Bild zeigt ein gemaltes lila Portrait der Kandidatin vor Blumen. (Kerstin Zilm)

Frauen-Rekord im US-Kongress?Es ist Zeit! Auch für Katie Hill

Dank Donald Trump gibt es eine Rekordzahl von Frauen, die auf allen Ebenen der US-Zwischenwahlen antreten. Bisher sind nur 19 Prozent der Abgeordneten im Kongress weiblich. Demokratinnen wie Katie Hill wollen das ändern. Ihre Mutter glaubt an Großes.

Sendung vom 30.10.2018Sendung vom 29.10.2018
07.10.2018, Brasilien, Rio de Janeiro: Unterstützer des rechtspopulistischen Kandidaten bei der Präsidentenwahl, Bolsonaro, jubeln während der Wahlen und warten auf die Wahlergebnise. (dpa / Ian Cheibub)

Rechtsruck in Brasilien Mit Gott in den Präsidentenpalast

55 Prozent der Brasilianer haben Jair Bolsonaro ins höchste Staatsamt gewählt. Der Ex-Militär will Waffen für alle, hält Schwarze für faul und Homosexuelle für pervers. Wesentlich zu seinem Sieg beigetragen haben die Evangelikalen: Ihr Einfluss wächst.

Sendung vom 25.10.2018Sendung vom 24.10.2018Sendung vom 23.10.2018Sendung vom 22.10.2018
Der Premier Äthiopiens, Abiy Ahmed, und der Präsident Eritreas, Isaias Afwerki, feiern im Juli die Wiedereröffnung der Botschaft von Eritrea in Addis Abeba. (AFP / MICHAEL TEWELDE)

Eritrea und ÄthiopienHistorischer Frieden sorgt für Aufbruch

Nach Jahrzehnten der Feindschaft unterzeichneten Eritrea und Äthiopien im Juli einen historischen Friedensvertrag. Seit September sind die Grenzen wieder geöffnet. Der Handel blüht auf, es gibt Hoffnung auf ein Ende der massenhaften Abwanderung.

Sendung vom 18.10.2018
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Die Reportage

Praxistest Familiennachzug Das lange Warten
Ein junger Mann aus Eritrea sitzt am Steuer eines Gabelstaplers (Gerhard Richter)

Tausende Flüchtlinge in Deutschland warten auf ihre Familie, die sie gerne nachholen möchten. Nur wenige schaffen es, denn der Weg ist steinig - und voller bürokratischer Fallstricke. Shumay aus Eritrea versucht es trotzdem.Mehr

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