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Mittwoch, 20.03.2019
 
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Weltzeit

Sendung vom 19.03.2019

Krise in VenezuelaAngst vor einem Bürgerkrieg

Nach dem landesweiten Stromausfall: Menschen laufen durch die dunklen Straßen von Caracas. (AP /ariana Cubillos / dpa-Bildfunk )

Die Krise in Venezuela spitzt sich zu. Der amtierende Präsident Nicolás Maduro will keinesfalls weichen, sein Gegenspieler Juan Guaidó mobilisiert die Opposition und schließt keine Option aus, auch nicht die militärische Intervention.

Sendung vom 18.03.2019
Screenshot aus dem Viode "Rap against dictatorship": ein junger Mann rappt vor einer Menschenmenge. (Screenshot YouTube / Rap against the dictatorship)

Thailand vor der ParlamentswahlRap gegen die Militärdiktatur

Seit 2014 herrscht in Thailand das Militär. Viele haben die Hoffnung verloren, dass die kommende Wahl etwas daran ändern könnte. Immerhin: Ein "Rap gegen die Diktatur" sorgt im Netz für so viel Aufsehen, dass die Junta mit einem Song reagiert hat.

Sendung vom 14.03.2019Sendung vom 13.03.2019
Motorradfahrer vor Häuserruinen in der syrischen Stadt Duma. (Deutschlandradio / Anne Allmeling)

Syrien und der WiederaufbauDas Leben in Kriegstrümmern

Die Armee von Syriens Machthaber Assad kontrolliert mit Unterstützung Russlands und des Irans den Westen des Landes. Seit einem Jahr auch die Stadt Duma. Von Wiederaufbau kann aber keine Rede sein, meinen Hilfsorganisationen.

Sendung vom 12.03.2019
Unterstützer und Unterstützerinnen der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP feiern am 24. Juni 2018 in der Stadt Diyarbakir im Südosten der Türkei nach der Wahl den Einzug ins Parlament.  (picture alliance/dpa/AP/Emre Tazegul)

Kurden in der Türkei Wählen für das Ende der Zwangsverwaltung

Am 31. März sind Kommunalwahlen in der Türkei. Besonders die kurdischen Ortschaften im Südosten warten darauf. Viele wollen ein Ende der Zwangsverwaltung und ihre gewählten Bürgermeister zurück. Präsident Erdogan warnt davor, "Terrorhelfer" zu wählen.

Sendung vom 11.03.2019
(Deutschlandradio / Andreas Stummer)

Die Folgen von Australiens Bau-BoomTod durch Asbest

Asbest ist jährlich für mehr Todesfälle in Australien verantwortlich als der Straßenverkehr. Seine Fasern sind tickende Zeitbomben, die Krebs auslösen. Bis heute steckt das einstige "Wunder-Baumaterial" in Millionen australischer Häuser.

Sendung vom 07.03.2019
Eine Frau lernt im Krankenhaus der Panzi-Stiftung, wie man Körbe herstellt. (imago / ZUMA Press / Fiston Mahamba)

Vergewaltigte Frauen im KongoSchmerz in Stärke umwandeln

Millionen Frauen wurden in 20 Jahren Bürgerkrieg im Kongo terrorisiert. Neben medizinischer Hilfe benötigen die Opfer sexueller Gewalt auch psychologische Betreuung. Die bietet ihnen das Therapiezentrum "Stadt der Freude" in Bukavu.

Sendung vom 06.03.2019Sendung vom 05.03.2019
William Bear Shield (Deutschlandradio / Katja Ridderbusch)

Ureinwohner in den USASie leben 20 Jahre weniger als Weiße

Die staatliche Gesundheitsversorgung für Ureinwohner in den USA ist in einem desolaten Zustand. Deswegen verklagen die Sioux in South Dakota die Regierung in Washington. Die Cherokee in North Carolina setzen dagegen auf Selbstverwaltung.

Sendung vom 04.03.2019
Maoris feiern de Waitangi-Tag in Neuseeland. (Getty Images / Phil Walter)

Neuseeland und die Maori-RenaissanceBack to the roots

Rund 600.000 der 4,7 Millionen Neuseeländer haben Maori-Wurzeln. Doch nur eine Minderheit spricht fließend Te-Reo, also die Sprache der Maori. Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern will das ändern. Und hat mit ihrem Baby angefangen.

Sendung vom 28.02.2019
Bewohner der Krim demonstrieren in Sewastopol gegen die Maidan-Bewegung. (picture alliance / Ria Novosti / Vasily Batanov)

Fünf Jahre Krim-AnnexionLeben unter russischer Flagge

Im Februar 2014 übernahmen russische Soldaten und pro-russische Milizen die Macht auf der Krim. Fünf Jahre später sind die verbliebenen Kritiker kalt gestellt: gefoltert, gefangen, verschleppt oder im Justizapprat verstrickt. Der Rest lebt Alltag.

Sendung vom 27.02.2019Sendung vom 26.02.2019
Gemälde mit zwei Figuren, die ineinander fließen (Deutschlandradio / Werner Bloch)

Tansania und die KolonialzeitDer afrikanische Blick

In der Debatte um die Rückgabe von Kulturgütern aus Afrika kommen die Betroffenen kaum zu Wort. Aber was wollen die Afrikaner? Die Meinungen gehen auseinander – auch in einem einzelnen Land wie Tansania.

Sendung vom 25.02.2019
Protest in Dhaka im November 2015 gegen Frauengewalt. (imago/Zakir Hossain Chowdhury)

Kinderehen in MalaysiaMit 13 verheiratet

Malaysia ist ein modernes und aufstrebendes Land, dennoch sind Kinderehen weit verbreitet. Weil das aber nicht zum Image passt, werden Frauenorganisation, die den Missbrauch anprangern, oft zensiert. Nun aber sprechen die Betroffenen.

Sendung vom 21.02.2019Sendung vom 20.02.2019
(Michael Frantzen)

Ein Jahr Homo-Ehe in AustralienHeterogen statt homophob

Seit über einem Jahr gibt es die Homo-Ehe in Australien. 61,6 Prozent der Teilnehmer eines nationalen Referendums hatten dafür gestimmt. Noch in den 70ern wurden Homosexuelle in Sydney niedergeknüppelt. Ist Down Under toleranter geworden?

Sendung vom 19.02.2019
Die Rapper der senegalesischen Protestbewegung "Y’en a Marre" – "Wir haben es satt". Sie sitzen auf einem Auto und fahren durch eine staubige Straße. (Julia Amberger)

Protest-Rapper im SenegalMusiker, die Regime stürzen

Senegals Rapper gelten seit Ende der 80er-Jahre als Vorreiter des politischen Hip-Hop in Afrika. 2000 trugen sie zum Sturz des 30 Jahre alten sozialistischen Systems bei. Auch jetzt mobilisieren sie wieder - vor der Präsidentschaftswahl am Sonntag.

Sendung vom 18.02.2019
Zwei Battle-Rapper stehen sich direkt vor dem Publikum drohend gegenüber. (Youtube/versusbattleru)

Battle-Rap in RusslandBeleidigen mit Geist – und Grenzen

Stirn an Stirn stehen die Musiker beim Battle-Rap. Ihr Ziel: Den anderen mit möglichst geistvoller und witziger Sprache zu erniedrigen. In Russland feierte die Szene 2017 ihren Erweckungsmoment: Eine wachsende Subkultur mit politischer Selbstzensur.

Sendung vom 14.02.2019Sendung vom 13.02.2019
Wasserflaschenproduktion von Nestlé im französischen Vittel (picture alliance/AFP Creative/Jean-Christophe Verhaegen)

Streit um PipelineWie Nestlé Vittel das Wasser abgräbt

In der französischen Kleinstadt Vittel füllt der Schweizer Konzern Nestlé täglich mehr als zwei Millionen Flaschen Mineralwasser ab. Die Folge: der Grundwasserpegel sinkt. Eine Pipeline soll nun die Lösung bringen. Doch die Bevölkerung wehrt sich.

Sendung vom 12.02.2019
Sito Miñanco, Drogenschmuggler aus Galicien, in Rückenansicht im Gerichtsgebäude. (Marc Dugge, ARD Madrid)

Spaniens bekannteste DrogenbosseDie Narcos von Galicien

Nicht nur Kolumbien auch Spanien hat seine schillernden Drogenbosse. Allen voran Sito Miñanco aus der Region Galicien. Eine Geschichte über mächtige Narcos und ohnmächtige Ermittler, mutige Mütter und hartnäckige Polizisten.

Sendung vom 11.02.2019Sendung vom 07.02.2019
Mitglieder der tschechischen Piratenpartei feiern auf der Wahlparty zu den Parlamentswahlen 2017. (imago / Roman Vondrous)

EU-Wahl in TschechienPiraten wollen stärkste Kraft werden

Sie sind die Partei der Stunde in Tschechien: 2017 erstmals der Einzug ins Parlament, 2018 die Wahl zum Oberbürgermeister in Prag und 2019 steuern die Piraten auf 20 Prozent bei der EU-Wahl im Mai zu. Ihre Wähler wollen den Generationswechsel.

Die Piraten in Luxemburg: bürgernah. (YouTube / Piraten Lëtzebuerg / Screenshot)

Piraten in LuxemburgEin "Wir-Gefühl" in Europa schaffen

Eine EU-weite Regelung für Mindestlöhne, Abschaffung von Geoblocking und eine Reform der EU-Agrarsubventionen - mit diesen Themen wollen Europas Piraten-Parteien im Mai bei den EU-Wahlen punkten. Dazu kommt ein altes Erfolgsrezept aus Luxemburg.

Sendung vom 06.02.2019
Werbeplakate der Kommunistischen Partei in Saigon, Vietnam. (Philipp Eins)

Widerstand in VietnamDer zarte Protest aus Saigon

Die Kommunistische Partei hat Medien, Militär und 95 Millionen Vietnamesen fest unter Kontrolle. Aber 89 Jahre nach ihrer Gründung begehren junge Studierende in Saigon auf. Sie gehen auf die Straße für Umweltschutz und Meinungsfreiheit im Netz.

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