Freitag, 22.02.2019
 

Weltzeit

Sendung vom 21.02.2019Sendung vom 20.02.2019
(Michael Frantzen)

Ein Jahr Homo-Ehe in AustralienHeterogen statt homophob

Seit über einem Jahr gibt es die Homo-Ehe in Australien. 61,6 Prozent der Teilnehmer eines nationalen Referendums hatten dafür gestimmt. Noch in den 70ern wurden Homosexuelle in Sydney niedergeknüppelt. Ist Down Under toleranter geworden?

Sendung vom 19.02.2019
Die Rapper der senegalesischen Protestbewegung "Y’en a Marre" – "Wir haben es satt". Sie sitzen auf einem Auto und fahren durch eine staubige Straße. (Julia Amberger)

Rap-Protest im SenegalOpposition in Reimform

Senegals Rapper gelten seit Ende der 80er-Jahre als Vorreiter des politischen Hip-Hop in Afrika. 2000 trugen sie zum Sturz des 30 Jahre alten sozialistischen Systems bei. Auch jetzt mobilisieren sie wieder - vor der Präsidentschaftswahl am Sonntag.

Sendung vom 18.02.2019
Zwei Battle-Rapper stehen sich direkt vor dem Publikum drohend gegenüber. (Youtube/versusbattleru)

Battle-Rap in RusslandBeleidigen mit Geist – und Grenzen

Stirn an Stirn stehen die Musiker beim Battle-Rap. Ihr Ziel: Den anderen mit möglichst geistvoller und witziger Sprache zu erniedrigen. In Russland feierte die Szene 2017 ihren Erweckungsmoment: Eine wachsende Subkultur mit politischer Selbstzensur.

Sendung vom 14.02.2019
Halle mit vielen Batterien und zwei Arbeitern (Adetona Omokanye)

NigeriaDas tödliche Geschäft mit dem giftigen Blei

Die Nachfrage nach Blei steigt weltweit, auch für den deutschen Automarkt. Afrika, vor allem Nigeria, kann die Nachfrage bedienen – mit dem Recyceln von alten Batterien. Doch das Gesundheitsrisiko ist riesig: der Rohstoff vergiftet Arbeiter und Anwohner.

Sendung vom 13.02.2019
Wasserflaschenproduktion von Nestlé im französischen Vittel (picture alliance/AFP Creative/Jean-Christophe Verhaegen)

Streit um PipelineWie Nestlé Vittel das Wasser abgräbt

In der französischen Kleinstadt Vittel füllt der Schweizer Konzern Nestlé täglich mehr als zwei Millionen Flaschen Mineralwasser ab. Die Folge: der Grundwasserpegel sinkt. Eine Pipeline soll nun die Lösung bringen. Doch die Bevölkerung wehrt sich.

Sendung vom 12.02.2019
Sito Miñanco, Drogenschmuggler aus Galicien, in Rückenansicht im Gerichtsgebäude. (Marc Dugge, ARD Madrid)

Spaniens bekannteste DrogenbosseDie Narcos von Galicien

Nicht nur Kolumbien auch Spanien hat seine schillernden Drogenbosse. Allen voran Sito Miñanco aus der Region Galicien. Eine Geschichte über mächtige Narcos und ohnmächtige Ermittler, mutige Mütter und hartnäckige Polizisten.

Sendung vom 11.02.2019Sendung vom 07.02.2019
Mitglieder der tschechischen Piratenpartei feiern auf der Wahlparty zu den Parlamentswahlen 2017. (imago / Roman Vondrous)

EU-Wahl in TschechienPiraten wollen stärkste Kraft werden

Sie sind die Partei der Stunde in Tschechien: 2017 erstmals der Einzug ins Parlament, 2018 die Wahl zum Oberbürgermeister in Prag und 2019 steuern die Piraten auf 20 Prozent bei der EU-Wahl im Mai zu. Ihre Wähler wollen den Generationswechsel.

Die Piraten in Luxemburg: bürgernah. (YouTube / Piraten Lëtzebuerg / Screenshot)

Piraten in LuxemburgEin "Wir-Gefühl" in Europa schaffen

Eine EU-weite Regelung für Mindestlöhne, Abschaffung von Geoblocking und eine Reform der EU-Agrarsubventionen - mit diesen Themen wollen Europas Piraten-Parteien im Mai bei den EU-Wahlen punkten. Dazu kommt ein altes Erfolgsrezept aus Luxemburg.

Sendung vom 06.02.2019
Werbeplakate der Kommunistischen Partei in Saigon, Vietnam. (Philipp Eins)

Widerstand in VietnamDer zarte Protest aus Saigon

Die Kommunistische Partei hat Medien, Militär und 95 Millionen Vietnamesen fest unter Kontrolle. Aber 89 Jahre nach ihrer Gründung begehren junge Studierende in Saigon auf. Sie gehen auf die Straße für Umweltschutz und Meinungsfreiheit im Netz.

Sendung vom 05.02.2019
Junge Migranten vor der Rot-Kreuz-Behörde in Paris  (Bettina Kaps)

Junge Migranten in ParisOhne Obdach, ohne Geld, ohne Papiere

Etwa 40.000 unbegleitete minderjährige Ausländer sind vergangenes Jahr in Frankreich eingetroffen. Größe, Bartwuchs, Auftreten und Geschichte entscheiden, ob sie als minderjährig, also schutzbedürftig anerkannt werden. Doch das kann dauern.

Sendung vom 04.02.2019
Eine Überwachungskamera erfasst automatisiert Gesichter und zeigt Informationen zu den erfassten Personen an. (imago/Kraehn)

Künstliche Intelligenz in ChinaDie Supermacht der Algorithmen

Bis 2030 will die Kommunistische Partei China zum führenden Land für Künstliche Intelligenz machen. Dafür werden Milliarden in Förderprogramme investiert. Ob in Schulen, bei der Polizei, in der Medizin - es geht um Kontrolle, Effizienz und Profite.

Sendung vom 31.01.2019Sendung vom 30.01.2019
Auf der Ladefläche eines Transporter stehen Männer mit Säcken, die sie abladen. (Fabian Kretschmer)

Koreas GrenzeWo USB-Sticks zur Flucht motivieren

Die Grenze zwischen Nord- und Südkorea ist hochvermint und umgeben von Stacheldrahtzäunen. Wer vom Norden in den Süden fliehen will, nimmt die lange Route über China. Wichtige Infos kommen per Flaschenpost vom Süden in den Norden.

Die Chinesische Mauer (dpa / picture alliance)

ChinaDie Mauer bröckelt

Eine Autostunde von Peking steht die wohl bekannteste Mauer der Welt. Eine Touristenattraktion, deren Zustand sich aber stetig verschlechtert, berichtet unser Korrespondent Axel Dorloff. Anwohner und Besucher brechen Steine heraus, und die Witterung tut ihr Übriges.

Sendung vom 29.01.2019
Ein Beamter überwacht in der Polizeizentrale Sobrance in der Slowakei sämtliche Grenzabschnitte zur Ukraine Tag und Nacht an Bildschirmen (Foto vom 16.11.2007). Die Sensoren der verwendeten Kameras können Nachts zwischen Menschen und Tieren unterscheiden. (picture-alliance/ dpa / DB Christian Fürst)

Slowakische EU-GrenzeKein Durchkommen dank Hightech

Infrarot-Kameras, seismische Kabel, 800 Polizisten: Die 100 Kilometer lange EU-Außengrenze im Osten der Slowakei sendet ein klares Signal aus - hier kommt keiner durch. Die Bilder der Flüchtlingstrecks von 2015 sind in der Slowakei allen noch im Kopf.

Sendung vom 28.01.2019
Ein Zaun mit Stacheldraht an Kenias Grenze zu Somalia. Davor ein Karren mit Feuerholz, der von einem Esel gezogen wird. (Von Bettina Rühl)

Kenias Grenze zu SomaliaSymbolischer Zaun gegen Terror

Zuletzt verübte die somalische Terrormiliz Al-Shabaab am 15. Januar einen Anschlag im Nachbarland Kenia. Als Schutz sprach Kenias Präsident Kenyatta schon 2015 vom Bau einer 800 Kilometer langen Grenzanlage. Acht Kilometer stehen. Der Handel leidet.

Sendung vom 24.01.2019
Das Bild zeigt mehrere Weinberge und das Château Angelus in Saint-Émilion in der Nähe der Stadt Bordeaux im Südwesten Frankreichs.  (picture alliance / dpa / Christian Guy)

Brexit für FrankreichDer Weinhandel wird nervös

Je näher der 29. März rückt, desto wahrscheinlicher wird ein harter Brexit ohne Abkommen. Das hätte auch Auswirkungen auf die französische Weinexport-Region um Bordeaux, die kulturell und historisch eng mit Großbritannien verbunden ist. Die beschränken sich wohl nicht auf den Wein.

Sendung vom 23.01.2019
Protest von Muslimen 2016 in Jakarta gegen den christlichen Gouverneur Ahok. (imago/ZUMA Press)

Indonesien am ScheidewegIslam, Intoleranz und Wahlen

Indonesien, das Land mit der größten islamischen Bevölkerung der Welt, hat religiöse Toleranz immer hochgehalten. Im April wird ein neuer Präsident und ein neues Parlament gewählt. Dabei steht auch der Glaubensfrieden auf dem Spiel.

Sendung vom 22.01.2019
Mitglieder der "All India Students Association" (AISA) protestieren gegen Lynchmorde an Muslimen im Juni 2018 in Neu-Delhi, India. (imago/Hindustan Times)

Organisierter Hass in IndienLynchmorde an Muslimen

In Nordindien wurde ein Moslem von einem hinduistischen Mob getötet. Es ist ein Beispiel von vielen für die Radikalisierung der hinduistischen Mehrheit im Land. Für unsere Autorin war das eine ihrer bislang gewaltintensivsten Recherchen.

Sendung vom 21.01.2019Sendung vom 17.01.2019Sendung vom 16.01.2019
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Die Reportage

Leben am Polarkreis40 Grad – minus
Bohrturm im Dunkeln (Gesine Dornblüth)

Zehn Monate Winter und zwei Monate Mückenplage: Am russischen Nordpolarkreis ist das Leben hart. Die meisten Menschen kommen nur zum Arbeiten. Riesige Gasvorkommen werden gefördert, demnächst auch für die Ostsee-Pipeline. Mehr

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