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Samstag, 23.10.2021
 
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Weltzeit

Sendung vom 21.10.2021

Identitäten in der UkraineWie russisch ist das Land?

In der Innenstadt von Saporischschja warten Autos an einer Ampelkreuzung. Links ist eine Oberleitung für eine Straßenbahn. Wolken sind am Himmel. (Deutschlandradio / Kyrylo Kolomiets)

Russlands Präsident Wladimir Putin veröffentlichte im Juli auf der Kreml-Website ein Essay über die historische Einheit mit der Ukraine. Darin zählt er die südukrainische Stadt Saporischschja zu "Kleinrussland". Was sagen die Einwohner dazu?

Sendung vom 20.10.2021
Einige Menschen laufen im Schatten vor einem Gebäude im Jugendstil. (Deutschlandradio / Julia Macher)

Spanien und die ETAZehn Jahre Waffenstillstand

Autobomben, Brandanschläge, Schutzgelderpressungen - die Terrororganisation ETA verbreitete lange Angst und Schrecken in Spanien. Dann legte sie am 20. Oktober 2011 die Waffen nieder. Aber die Wunden sind noch nicht verheilt.

Sendung vom 19.10.2021
Rosen und Gedenkkerzen in Kongsberg, wo ein Mann bei einem Attentat fünf Menschen tötete. (Tim Diedrichs, ARD-Studio Stockholm)

NorwegenNeues Attentat, altes Trauma

Am Abend, bevor der sozialdemokratische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre sein Amt antritt, läuft in der norwegischen Kleinstadt Kongsberg ein Mann Amok und tötet fünf Menschen - darunter eine Deutsche. Die schockierte Nation fragt: Warum immer wir?

Sendung vom 18.10.2021
Eine Person mit Coronamaske läuft vor einem Firmengebäude von TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) in Hsinchu, Taiwan, entlang. (picture alliance / Zumapress.com / Walid Berrazeg)

Taiwans Chip-Produzent TSMCSystemrelevant für die Welt

In Handys, Computern, Autos - Chips des taiwanischen Konzerns TSMC sind überall verbaut. Der Technologieführer produziert für viele Marken. Damit ist er in der Halbleiter-Krise systemrelevant für die Weltwirtschaft und Taiwans Sicherheit.

Sendung vom 14.10.2021
Getötete Delfine auf den Färöer Inseln, sie liegen in einer Reihe am Strand, im Hintergrund ein Boot und Menschen. (Sea Sheperd)

Delfinmassaker auf den Färöer InselnTradition gegen Tierwohl

Auf den zu Dänemark gehörenden Färöer Inseln sind 1400 Delfine in eine Bucht getrieben und getötet worden. Die Umweltschutzorganisation Sea Shepherd spricht vom größten Massaker an Meeressäugetieren, das je dokumentiert wurde. Hat das Konsequenzen?

Eine Frau kniet auf einem Felsen, umgeben von zwei Wölfen, von denen einer ihr die Schnauze ins Gesicht streckt. (Natalia Bachmayer, ARD-Studio Madrid)

Wölfe in SpanienSchützen statt schießen

Zwei- bis dreitausend Wölfe leben im Nordwesten der iberischen Halbinsel: so viele wie in kaum einer anderen Region in Europa. Obwohl der Bestand stabil ist, hat die spanische Regierung beschlossen, den Abschuss von Wölfen zu verbieten.

Sendung vom 13.10.2021
Stadtansicht von Kutaissi mit Blick auf Rioni-Fluss. (picture alliance / dpa / imageBROKER / A. Scholz)

Umweltproteste in Georgien Die Retter des Rioni-Tals

Was im Herbst 2020 mit kleinen Demonstrationen begann, wurde zu einem landesweiten Protest: der Kampf gegen zwei geplante Wasserkraftwerke samt Staudämmen am Fluss Rioni. Es ist das bisher größte Energievorhaben in der Geschichte Georgiens.

Sendung vom 12.10.2021Sendung vom 11.10.2021
Jean Claude Niyibizi, ein Dreizehnjähriger, mit einem Sack voll geschnittenem Gras in einem Sack, den er auf dem Kopf trägt. Ruanda, 2020. (AFP / Simon Wohlfahrt)

Lebensmittel in RuandaKleinbauern statt Industrie?

Am 16. Oktober ist Welternährungstag. So wollen die Vereinten Nationen bis 2030 den Hunger weltweit überwinden. Nur wie? Mit der Förderung von Kleinbauern oder von Nahrungsmittelkonzernen? In Ruanda lassen sich beide Strategien beobachten.

Sendung vom 07.10.2021
Eine junge Frau hält auf einem Platz mit vielen Menschen ein Plakat hoch und hat dabei einen Schirm in den Regenbogenfarben in der Hand. (Deutschlandradio / Manuel Biallas)

LGBTQ in der TürkeiDer Kampf um Identität

In der Türkei nehmen gewaltsame Übergriffe auf queere Menschen zu. LGBTQ-Rechte sind nicht in der Verfassung verankert, die Community damit gesetzlich nicht geschützt. Körperliche und verbale Angriffe sind die Folge. Wie leben unter diesen Umständen?

Sendung vom 06.10.2021
Demonstrierende halten Bilder von Tunesiens Präsident Kais Saied in die Höhe. (picture alliance / AA / Yassine Gaidi)

Staatskrise in Tunesien"Wir brauchen Gewaltenteilung"

Seit Tunesiens Präsident Kais Saied im Juli den Notstand ausgerufen und das Parlament entmachtet hat, brodelt es im Land. Auf den Straßen demonstrieren Anhänger wie Gegner Saieds. Noch steht aber wohl die Mehrheit der Bürger hinter dem Präsidenten.

Sendung vom 05.10.2021
Das am 22. September 2020 aufgenommene Foto zeigt einen COVID-19-Spürhund am internationalen Flughafen Helsinki Vantaa in Finnland. Vier speziell ausgebildete Hunde demonstrierten am Dienstag auf einer Pressekonferenz am internationalen Flughafen Helsinki Vantaa ihre Fähigkeit, COVID-19 bei Menschen zu erschnüffeln, noch bevor diese Symptome zeigen. Der Start des Pilotprojekts ist für Ende dieser Woche geplant.  (imago / Xinhua / Matti Matikainen)

Corona in FinnlandMit Staatsvertrauen gegen das Virus

Finnlands Strategie des schnellen Handelns in der Corona-Pandemie war erfolgreich. Sie hat im europäischen Vergleich zu niedrigen Infektions- und Todeszahlen geführt. Regierungschefin Sanna Marin bekommt als Krisenmanagerin viel Lob. Zu Recht?

Sendung vom 04.10.2021
Eine Gesamtansicht des fast fertiggestellten neuen Standorts Boland™s Quay in der Barrow Street in Dublin und des Gebäudes der Google EMEA-Zentrale (rechts) an den Grand Canal Docks in Dublin.  (imago / NurPhoto / Artur Widak)

Mindeststeuer für IrlandBleiben die Techkonzerne?

Irland hat mit niedrigen Unternehmenssteuern viele Internetkonzerne und ihre Mitarbeiter auf die Insel gelockt. Nun haben sich fast alle Industrieländer auf eine globale Mindeststeuer von 15 Prozent verständigt. Das wird Dublin verändern.

Sendung vom 30.09.2021Sendung vom 29.09.2021
Indigene Weberin in San Juan arbeitet an einem Kleidungsstück an ihrer Maschine im Hof. (Wolf-Dieter Vogel)

Design aus MexikoKlauen Modemarken bei Indigenen?

Ethno-Muster sind angesagt: Internationale Modefirmen wie "Zara" nutzen die Motive traditioneller Kunsthandwerkerinnen. Gegen die "kulturelle Aneignung" protestiert die Regierung Mexikos. Die indigenen Urheberinnen fordern Geschäfte auf Augenhöhe.

Sendung vom 28.09.2021Sendung vom 27.09.2021
Ein Bundeswehrsoldat schaut mit einem Fernglas ins Gelände. (picture alliance / NurPhoto / Markus Heine)

Auslandseinsätze in MaliZeugnis eines Scheiterns

Der Bundeswehreinsatz in Mali ist nach dem Abzug aus Afghanistan inzwischen der bedeutendste Einsatz deutscher Sicherheitskräfte im Ausland. Über 1000 Soldatinnen und Soldaten versuchen, im Land für Stabilität zu sorgen – mit mäßigem Erfolg.

Sendung vom 23.09.2021Sendung vom 22.09.2021Sendung vom 21.09.2021
Ein unscharfer männlicher Kopf steht vor einem Plakat, Rassenblément National. (Léonardo Kahn)

Frankreichs rechtsextreme JugendSehnsucht nach Patriotismus

Sieben Monate vor der Präsidentschaftswahl befindet sich Frankreich bereits im Wahlkampf. Marine Le Pen, die bisher stärkste Konkurrentin des Amtsinhabers Emmanuel Macron, setzt auf das Thema "Freiheit". Das kommt bei jungen Wählergruppen gut an.

Sendung vom 20.09.2021
Ein schmaler Fluß fließt in einer Schlucht zwischen hohen kahlen Bergen, die durch eine Brücke verbunden sind. (Claudia Sarre, ARD-Studio Washington)

Westen der USA trocknet ausMegadürre und Gluthitze

Rund 90 Prozent des Westens der USA leiden unter einer Dürre, mehr als 60 Prozent sogar unter einer extremen. Von Arizona über Kalifornien bis Oregon sind Landwirtschaft, Tierwelt und Vegetation betroffen. Was tun?

Sendung vom 16.09.2021
Zwei junge Frauen auf einem Zebrastreifen in der russischen Hauptstadt Moskau, aufgenommen im August 2021 (picture alliance/dpa/TASS / Gavriil Grigorov)

Russlands JugendSie hat keine Wahl

Am Sonntag wird feststehen, wie viele Sitze die Partei Einiges Russland bekommen hat. Bei der Duma-Wahl 2016 waren es 54 Prozent. Oppositionskandidaten wie Alexei Nawalny dürfen nicht antreten. Besonders den Jüngeren fehlt es an Alternativen.

Sendung vom 15.09.2021
Zwei Frauen laufen eine belebte Straße entlang, ihre Haare sind nur halb von einem Tuch bedeckt. (imago / Kyodo News)

Kopftuchlos im IranFrauenrechte im Land der Mullahs

Im Iran ist das Tragen eines Kopftuchs seit der Islamischen Revolution für Mädchen und Frauen Pflicht. Eine Sittenpolizei überwacht das. Bei Widerstand gibt es Verhaftung und Probleme. Doch viele Iranerinnen schreckt das nicht mehr ab.

Sendung vom 14.09.2021
Ein Wasserhahn aus einem Stein, an dem eine Hand dreht, aber es kommt kein Wasser. (Roger Jardine)

Wasser aus LesothoFür den Export, nicht die Dörfer

Das Königreich Lesotho gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Um mehr Geld in die Staatskassen zu bekommen, exportiert die Regierung Wasser ins Nachbarland Südafrika. Darunter leiden Lesothos Ökosysteme und lokale Dorfgemeinschaften.

Sendung vom 13.09.2021
Eine Schülerin in Oslo bekommt ihre erste Impfung gegen Covid-19 in der Schulaula, 7.September 2021. Es gibt aktuell Massenimpfungen an Norwegens Schulen. (AFP / NTB / Heiko Junge)

Corona in NorwegenNordischer Hotspot statt Musterland

Das einstige Corona-Vorbild Norwegen hatte in der letzten Augustwoche den höchsten Inzidenzwert aller nordischen Länder. Vor allem unter Jugendlichen kommt es seit Schulbeginn Anfang September zu einem rasanten Anstieg der Infektionen. Was tun?

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Die Reportage

Leben im WohnwagenLetzte Rettung Campingplatz
Mehrer Wohnmobile stehen bei Herbstwetter auf einem Campingplatz. (Deutschlandradio / Lena Gilhaus)

Immer mehr Menschen können sich die hohen Mieten nicht mehr leisten und ziehen auf den Campingplatz. Erlaubt ist das in der Regel nicht. Manche Platzbetreiber drücken trotzdem ein Auge zu und nehmen Menschen in Not auf. Aber nur so lange nichts passiert.Mehr

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