Seit 05:05 Uhr Studio 9

Mittwoch, 20.11.2019
 
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Weltzeit

Sendung vom 19.11.2019Sendung vom 18.11.2019
Plastiktüten mit Müll liegen neben Mülltonnen in einer Pariser Straße mit dem Eiffelturm im Hintergrund. (AFP / Jacques Demarthon)

Kreislaufwirtschaft in FrankreichNull Abfall ist das Ziel

Müll recyceln ist gut, Müll vermeiden ist besser. Diesem Grundsatz folgt das Kreislaufwirtschaftsgesetz, das die französische Regierung gerade durchs Parlament bringt. Es geht um das Ende der Wegwerfgesellschaft. Einige zeigen schon, wie es geht.

Sendung vom 14.11.2019
Eine Frau versteckt ihren Kopf hinter einem Globus. (imago images / Westend61)

Ihre Wunschthemen 2019Hörer-Ideen für die Weltzeit gesucht

Welches Auslandsthema kam zu kurz in diesem Jahr? Aus welcher Region würden Sie gerne mehr erfahren? Wo gibt es interessante Entwicklungen, die wir beleuchten sollten? Schicken Sie uns bitte Ihre Vorschläge für unsere Wunsch-Weltzeit im Dezember.

Demonstrantinnen in gelben Westen recken Fäuste in die Höhe und skandieren offenbar etwas.  (AFP/ Sebastien Bozon )

Ein Jahr Wut-FranzosenGelbwesten-Protest verliert Zulauf

Weitaus weniger Gelbwesten demonstrieren inzwischen gegen die Regierung. Präsident Macron punktete beim großen Bürgerdialog, erhöhte den Mindestlohn, entlastete Rentner finanziell und nahm die Steuererhöhung auf Benzin und Diesel zurück.

Sendung vom 13.11.2019Sendung vom 12.11.2019
Ein mit einem Stock bewaffneter Mann schreit aus einer Menge heraus die Polizei an. (AFP / Guillem Sartorio)

Südafrikas AfrophobieDie Wurzeln der Fremdenfeindlichkeit

In Südafrika kommt es immer wieder zu Gewalt gegen Einwanderer aus anderen afrikanischen Staaten. Die brutalen Attacken geschehen teilweise vor den Augen der Polizei. Doch die Regierung leugnet die Fremdenfeindlichkeit, sie passt nicht zum Image der Regenbogennation.

Sendung vom 11.11.2019Sendung vom 07.11.2019
Frauen protestieren in Los Angeles gegen Einschränkungen der Abtreibungen, nachdem Alabama die restriktivsten Abtreibungsverbote in den USA verabschiedet hatte. (AFP/ SOPA Images/ Ronen Tivony)

Konservative Wende in den USAAbtreibungskrieg in Alabama

Die religiöse Rechte jubelte, als Alabama ein Abtreibungsgesetz erließ, dass selbst Abtreibungen bei Vergewaltigungen und Inzest bestraft hätte. Per einstweiliger Verfügung ist es nun gestoppt, doch der Glaubenskrieg geht weiter.

Sendung vom 06.11.2019Sendung vom 05.11.2019Sendung vom 04.11.2019Sendung vom 31.10.2019
Skyline von Batumi im Abendlicht. (Georgien) (imago / Frank Sorge)

Batumi in GeorgienDas neue Mekka für Glücksspieler

Batumi ist das "Las Vegas des Ostens": Weil Glücksspiel in Ländern wie der Türkei oder dem Iran weitgehend verboten ist, kommen immer mehr Touristen in die georgische Schwarzmeerstadt. Krim-Krise und die schwache türkische Lira verstärken den Boom.

Sendung vom 30.10.2019Sendung vom 29.10.2019
Libanesen halten libanesische Flaggen während sie eine Menschenkette als Zeichen nationaler Einheit bilden. (picture alliance / dpa / Marwan Naamani/)

Revolution im LibanonWut vereint erstmals alle Konfessionen

Nach fast zwei Wochen Dauerprotest im Libanon, kurz vor dem Staatsbankrott, verkündete Ministerpräsident Hariri den Rücktritt der Regierung. Auch das korrupte Konfessionssystem, das nach dem Bürgerkrieg den Frieden sicherte, soll abgeschafft werden.

Sendung vom 28.10.2019
Informatikprofessor Teemu Roos von der Universität Helsinki und Marketingleiter Ville Valtonen entwickelten den erfolgreichen Online-Kurs „Elements of AI“. Hier sind sie im Büro der Beratungsfirma Reaktor. (Jenni Roth)

Finnland als KI-TestlaborKünstliche Intelligenz für alle!

Finnlands Regierung macht seine Bürgerinnen fit für die Digitalisierung – und das kleine Land zum KI-Testlabor. Denn Europa dürfe die Zukunft nicht den USA und China überlassen. Kernelement ist ein Online-Kurs, der den Alltag verändert.

Sendung vom 24.10.2019
Protest in der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile gegen die Regierung am 23. Oktober. Menschen mit Plakaten in der Hand.  (imago images/Aton Chile)

Chile und ArgentinienHier Rebellion, dort Linksruck

Die extreme Kluft zwischen Arm und Reich bringt in Chile Menschen aller Altersgruppen auf die Barrikaden. Im Nachbarland Argentinien herrscht angespannte Ruhe vor dem Sturm. Am Sonntag ist Wahltag und es wird abgerechnet.

Sendung vom 23.10.2019
Portrait: Mutter, Vater, Tochter, Sohn und Oma auf dem Sofa (Deutschlandradio / Ekrem Heydo)

Kurdische Familie in NordsyrienZwischen Angst und Mut

Seit dem 9. Oktober herrscht wieder Krieg in der Heimat der Familie Hemo, über die wir vor sechs Monaten schon einmal berichtet haben. Damals war sie überfordert, aber nicht besiegt. Seit der türkischen Bombardierung hat sich alles geändert.

Sendung vom 22.10.2019
Kinder in einem Krankhaus in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa Anfang Oktober. (picture alliance/dpa/Mohammed Hamoud)

Vergessener Krieg im JemenMomente der Hoffnung

Seit 2015 ist im Jemen Krieg. Durch Waffen, Hunger, Krankheiten und mangelnde ärztliche Versorgung starben laut UN rund 230.000 Menschen. Nun scheint es "Momente der Hoffnung für eine Deeskalation" zu geben, sagt Jemen-Expertin Mareike Transfeld.

Sendung vom 21.10.2019
"Marsch für Unabhängigkeit" in der schottischen Hauptstadt Edinburgh im Oktober 2019. Eine Frau mit einer schottischen Flagge in der Hand. (picture alliance/dpa/Andrew Milligan)

Unabhängiges SchottlandNächste Scheidung nach dem Brexit?

2020 sollen die Schotten laut Regionalregierung aus Nationalisten und Grünen über die Unabhängigkeit abstimmen. Beim Referendum 2014 erhielten die Befürworter 45 Prozent. Durch den Brexit fühlen sie sich im Aufwind, um so in der EU zu bleiben.

Sendung vom 17.10.2019
Zebulov Simentov sitzt in seiner Wohnung auf dem Teppich und liest, vor sich zwei Porzellangefäße mit Nüssen. (Imago / ZUMA Press)

Der letzte Jude in AfghanistanZebulon allein zu Haus

Einst lebten in Afghanistan tausende jüdische Familien. Heute ist in Kabul gerade noch eine Synagoge übrig: Dort wohnt Zebulon Simentov seit Jahren allein. Ein besonderer Mensch, für sich, für das Judentum und für Afghanistan. Ein Besuch.

Sendung vom 16.10.2019
Uyuni Salzebene in Bolivien, Arbeit mit dem Bohrer, 29. Oktober 2009  (AFP / Aizar Raldes )

Lithium in BolivienDie Gier nach dem weißen Gold

Für Akkus von Smartphones und Elektroautos braucht die Welt Lithium. Große Mengen davon lagern in Bolivien. Der Profit mit dem Rohstoff soll nicht im Ausland landen, verspricht Präsident Evo Morales - der am Sonntag wiedergewählt werden will.

Sendung vom 15.10.2019
Ein Mann läuft in Maputo an einer Wand entlang, die mit roten Plakaten des mosambikanischen Staatschefs Filipe Jacinto Nyusi von der Frelimo beklebt ist. (Imago / epd / Stefan Ehlert)

Mangelland MosambikKrisen soweit das Auge reicht

Armut, Katastrophen, Korruption, Gewalt: Mosambik in Ostafrika, wo heute gewählt wird, ist ein Land der Krisen. Seit der Unabhängigkeit von Portugal im Jahr 1975 regiert die Befreiungsbewegung Frelimo - keine Erfolgsgeschichte, wie der Alltag zeigt.

Sendung vom 14.10.2019
Jaroslaw Kaczynski hinter zwei Mikrofonen, im Hintergrund die polnischen Landesfarben  (picture alliance / ZUMA Press / JP Black )

Polen nach der WahlDie "nationale Revolution" geht weiter

Dank oder trotz des Gegenwindes aus Brüssel: Die regierende nationalkonservative PiS hat die Wahlen in Polen deutlich gewonnen. Sie ist gemeinsam mit der rechtsextremen "Konföderation" sehr beliebt bei Jüngeren. Wohin steuern unsere Nachbarn?

Sendung vom 10.10.2019
Der iranische Comic-Autor Ali Durani hat durch das Hilfsnetzwerk ICORN in Norwegen Asyl erhalten. In der Zentrale in Stavanger hält er einen Comic in der Hand. (Michael Frantzen)

Norwegen als RettungsankerAsyl für verfolgte Künstler weltweit

Ihnen droht Knast, Gewalt oder Existenzverlust: Verfolgte Autoren und Künstler weltweit finden Zuflucht in 74 Städten, die Teil des norwegischen Hilfsnetzwerkes ICORN sind. Darunter Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch und Comic-Zeichner Ali Durani.

Sendung vom 09.10.2019
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Die Reportage

Abgeschoben nach Algerien"Frau Toni, mir geht es gut"
(Laura Maren Knauf)

Acht Jahre lebt Mohamed teilweise illegal in Deutschland, unterstützt von einem Ehepaar, das ihn wie einen Sohn aufnimmt. Dann ist Schluss: Im Sommer des Jahres 2001 wird Mohamed abgeschoben. Was ist inzwischen aus dem Algerier geworden? Mehr

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