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Sendung vom 14.03.2018

Kaputter KongoDie Kunst aus der Gewalt

Straßenperformance der kongolesischen Künstlerin Sarah Mukadi. Sie ist am ganzen Körper bunt bemalt und hebt die Arme. (Von Elisabeth Weydt)

Um zwei Jahre hat Präsident Joseph Kabila im Kongo die Wahl verschoben. Die Folge sind blutige Proteste. Dazu kommen ethnische Konflikte und Rebellengruppen, die mit Gewalt um Land und Bodenschätze kämpfen. In dieser Not entsteht erfolgreiche Kunst, die helfen soll.

Kirchennahe Demonstranten in der Demokratischen Republik Kongo protestieren gegen Präsident Kabila. Ein Mann in der Mitte der Gruppe trägt ein großes Kreuz. (AFP / John Wessels)

Neue Not im reichen KongoWer profitiert von Krisen und Chaos?

Zwei Millionen Kinder sind laut UN im Kongo von Hunger bedroht, Hunderttausende auf der Flucht. Cholera-Fälle häufen sich. Im April laden die Vereinten Nationen zu einer Geberkonferenz - doch die Profiteure der Armut sitzen ebenfalls im Präsidentenpalast.

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Die Reportage

San QuentinMein Freund im Todestrakt
Blick in den Todestrakt durch Gitterstäbe im Vordergrund. Im Gang sind Insassen zu sehen. (picture alliance/AP/Eric Risberg)

Pritsche, Toilette, Fernseher: Seit 40 Jahren lebt der zum Tode verurteilte Reno im berüchtigten Gefängnis San Quentin in einer 4 Quadratmeter großen Zelle. Inzwischen ist er 75. Sein "kleines Stück Freiheit" ist Reporter Arndt Peltner, der ihn regelmäßig besucht.Mehr

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