Seit 22:03 Uhr Musikfeuilleton

Freitag, 29.05.2020
 
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Weltzeit

Sendung vom 28.05.2020

Corona-Hotspot BrasilienVon wegen "kleine Grippe"

Luftaufnahme einer Drohne. Auf einem Feld sind zahlreiche Gräber für Coronaopfer ausgehoben worden. Auf einzelnen Gräbern liegen Kränze.  (imago / Agencia EFE / Paulo Whitaker)

Als "kleine Grippe" hat der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro die Gefahr einer Coronainfektion noch im März heruntergespielt. Heute ist Brasilien der Corona-Hotspot Lateinamerikas. Trotzdem schickt der Präsident alle zur Arbeit.

Sendung vom 27.05.2020
Blick auf den Dom von Helsinki, im Vordergrund der Hafen in dem eine der großen Ostseefähren ankommt. (gettyimages / Moment Editorial / Treflyn Lloyd-Roberts)

Finnland und EstlandMit dem Zug durch die Ostsee in die Zukunft

Der längste Eisenbahntunnel der Welt könnte die Verbindung zwischen den Hauptstädten Helsinki und Tallinn werden, unter der Ostsee hindurch. Er könnte den Startschuss für eine neue europäische Region mit eigener Identität bedeuten: den Ostseeraum.

Sendung vom 26.05.2020Sendung vom 25.05.2020
Ein australischer Bauer blickt auf ein Windrad, das einsam in der ausgedörrten Landschaft steht. (Getty Images / Asia Pac / David Gray)

Australiens Farmer in NotWarten auf den Regen

Kahle Felder, steinharter Boden, Vieh, das in der Natur kein Futter mehr findet: Seit vier Jahren herrscht Dürre in Teilen Australiens. Die Lage vieler Kleinfarmer ist verzweifelt, jeder fünfte hat bereits aufgegeben. Eine Besserung ist nicht in Sicht.

Sendung vom 20.05.2020Sendung vom 19.05.2020Sendung vom 18.05.2020Sendung vom 14.05.2020
Drei ältere Frauen sitzen in mit Coronamaske in Barcelona auf einer Bank. Eine Frau liest Zeitung, die beiden anderen unterhalten sich.  (imago images/Agencia EFE)

Barcelona in der Coronakrise Eine Stadt besinnt sich

Die Coronakrise beutelt die Tourismusbranche in Spanien. Besonders betroffen: Barcelona. Mit mehr als 21 Millionen Übernachtungen im letzten Jahr leidet die Mittelmeermetropole aber auch unter dem Massentourismus. Kann sich das ändern?

Sendung vom 13.05.2020Sendung vom 12.05.2020Sendung vom 11.05.2020
Schemenhaft sind junge Iraner zu sehen, die abends gemeinsam in einer Wohnung Alkohol trinken. (Imago / ZUMA Press)

Alkohol im Land der MullahsDer Durst der Iraner nach Freiheit

Das Trinken von Alkohol ist in Iran seit der Islamischen Revolution 1979 tabu und per Gesetz untersagt. Laut der Scharia handelt es sich dabei um ein Kapitalverbrechen. Doch die Iraner wissen, wie sie trotzdem an die begehrten Spirituosen kommen.

Blick durch das Tor der geschlossenen Moschee Imamzadeh Saleh in Teheran. (AFP / Atta Kenare)

Corona in IranFrisierte Zahlen, geöffnete Moscheen

Seit Anfang März sind Irans Moscheen geschlossen, jetzt werden sie teilweise wieder geöffnet. Das verkündete Irans Präsident Hassan Rouhani. Grund sei ein positiver Trend bei den offiziellen Coronavirus-Zahlen. Doch denen trauen nicht alle.

Sendung vom 07.05.2020Sendung vom 06.05.2020
Darsteller amerikanischer und sowjetischer Soldaten reichen sich vor der Elbe die Hand. (Picture Alliance / AP Photo / Jens Meyer)

Ende des Zweiten WeltkriegsZwei Veteranen erinnern sich

Sie einte das Ziel, die Nazis zu besiegen. Der US-Amerikaner Frank Stager und der Ex-Rotarmist Walentin Polosnjak erlebten das Kriegsende in Deutschland. Nach 1945 gerieten die Großmächte in den Kalten Krieg. Das beeinflusste auch die zwei Soldaten.

Sendung vom 05.05.2020
Zola putzt jeden Tag das ganze Haus. (Charlotte Bruneau)

Das Kafala-System im LibanonDienstmädchen ohne Rechte

Im Libanon arbeiten über 250.000 ausländische Dienstmädchen. Hinter geschlossenen Türen leben sie unter sklavenartigen Bedingungen. Zwar wird dieser Zustand kritisiert, das "Kafala-System" ist aber fester Bestandteil der libanesischen Gesellschaft.

Sendung vom 04.05.2020
Ein dunkelbrauner großer Vogel mit weitgespannten Schwingen fliegt vor dem Hintergrund des blauen Himmels. (Silke Diettrich / ARD-Studio Neu-Delhi)

Schwarzmilane kreisen über IndienPrima Klima mit Corona?

Seit Ende März leben in Indien 1,3 Milliarden Menschen im verordneten Lockdown. In Neu-Delhi, einer der schmutzigsten Städte der Welt, ist der Smog zurückgegangen, der Himmel ist blau, die Flüsse klar, die Vögel laut. Ein Aufatmen mit Ablaufdatum.

Sendung vom 30.04.2020
Ein Mann, mit afroamerikanischen Wurzeln, lehnt sich an ein Wandbild mit dem Schild "I am a Man" in der Hand.  (Getty Images / Mike Brown)

Rassismus in den US-Südstaaten Aus der Vergangenheit gelernt?

Donald Trumps Rhetorik hat Rassismus wieder salonfähig gemacht. Auch in Südstaatenorten wie Memphis oder Jackson? Denn hier, an den Schauplätzen von Sklaverei und Lynchmorden, sollte man es doch eigentlich besser wissen. Und manche denken auch um.

Sendung vom 29.04.2020
Der Lehrer Earnest Adomensa zeigt den Schülerinnen und Schülern das Microsoft Startmenü auf seidem privaten Laptop. (Roland Jodin)

GhanaMit der Digitalisierung soll der Aufschwung kommen

Digitalisierung ist in Ghana Staatsziel. Sie soll dem Land den dringend benötigten Aufschwung bringen. In den Städten ist die Digitalisierung auf einem guten Weg, doch auf dem Land ist der Zugang zu Netz, Strom und Computern teuer und rar.

Sendung vom 28.04.2020
Auf diesem Foto, das am Donnerstag, dem 16. Januar 2020, aufgenommen wurde, sind zwei Samburu-Männer, die für ein Katastrophenschutzteam des Bezirks arbeiten, das den Standort der Heuschrecken ermittelt, von einem Schwarm Wüstenheuschrecken umgeben, der die Luft in der Nähe des Dorfes Sissia im Bezirk Samburu in Kenia erfüllt. (dpa/ AP/ Patrick Ngugi)

Heuschreckenplage in Kenia"Wir werden hungern"

Ein riesiger wimmelnder Teppich aus Abermillionen Heuschrecken und Larven, die alles kahl fressen: Drei Viertel der Fläche Kenias sind betroffen. Mit Pestiziden rückt die Regierung den Heuschrecken zu Leibe. Doch das Gift wirkt nicht wie erhofft.

Sendung vom 27.04.2020
Eine Zeichnung zeigt Captain Cook wie er die Südsee entdeckt haben will.   (imago/ UIG)

250 Jahre James Cook in AustralienHeld oder Besetzer?

Die Australier wollten am 28. April den 250. Jahrestag der Entdeckung ihres Landes durch den britischen Kapitän Cook feiern. Doch die Party fällt Corona zum Opfer, darunter eine Schiffsfahrt für 4,5 Millionen Euro. Nicht alle sind darüber traurig.

Sendung vom 23.04.2020Sendung vom 22.04.2020
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Die Reportage

Konfliktregion AmazonasVerteilungskampf im Regenwald
Junger Brasilianer steht mit mürrischem Gesicht vor einer Weide mit Büffeln (Klaus Ehringfeld)

Francisco wehrt sich gegen Viehzüchter, die in das Gebiet seines indigenen Stammes im Amazonas vordringen. Er kämpft auch gegen den brasilianischen Staat, und manchmal sogar gegen seine eigenen Leute. Die arbeiten für kleines Geld mit den Farmern zusammen.Mehr

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