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Mittwoch, 22.08.2018
 
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Weltzeit

Sendung vom 21.08.2018

Proteste gegen Korruption in Rumänien"Wir wollen die Diebe loswerden"

Die Polizei geht gegen Demonstranten in der Hauptstadt Bukarest vor (AFP)

In Rumänien scheint Korruption System zu haben. Schon seit 2017 gehen Bürger dagegen auf die Straße. Aber nie wurden die Proteste so gewaltsam niedergeschlagen wie in der vorletzten Woche, nachdem die Regierung beschlossen hatte, die Gesetze zur Korruptionsbekämpfung zu lockern.

Sendung vom 20.08.2018
Massenproteste gegen Panzer auf Prager Straßen (imago/CTK Photo)

Prager Frühling in Polen, Ungarn, TschechienEnde eines Traums

Das Ende des Prager Frühlings vor 50 Jahren war nicht nur für die Tschechen und Slowaken ein traumatisches Erlebnis. Es hinterließ auch bei den anderen Bewohnern des damaligen Ostblocks Angst, Betroffenheit und Scham - wurden sie doch plötzlich zu Besatzern im Nachbarland.

Foto von der Band "Klischee", in der der ARD-Korrespondent Stephan Ozsváth in seiner Jugend mitspielte. (Stephan Ozsváth)

Eine Jugend in Ungarn "Der Balaton ist meine Riviera"

In den 60er-Jahren nahm der Vater des Journalisten Stephan Ozsváth ihn mit nach Ungarn: die Heimat, aus der er 1956 geflohen ist. Konzerte, Dorfdisco, Sexabenteuer – eine paradoxe Welt für ihn. Als Junge aus dem Westen entdeckte Ozsváth ausgerechnet im Osten die Freiheit.

Sendung vom 16.08.2018
Trump-Unterstützer in Des Moines, Iowa, während der "Thank You Tour 2016" des gewählten US-Präsidenten (AFP/ Timothy A. Clary)

Trumps WirtschaftsbilanzDüstere Aussichten für die USA

Donald Trump nennt sich selbst den "größten Jobproduzenten, den Gott je erschaffen hat". Vor den Zwischenwahlen am 6. Dezember kann der US-Präsident Vollbeschäftigung verkünden. Aber seine Handelskonflikte lassen auch republikanische Wähler zweifeln.

Sendung vom 15.08.2018
Gebrauchte Kanister liegen am 30.05.2017 neben dem Gelände einer Ölfabrik in der Provinz Entre Rios (Argentinien). Argentinien ist mit 53 Millionen Tonnen (2016/17) drittgrößter Sojaproduzent - und einer der größten Abnehmer des umstrittenen Pflanzenschutzmittels Glyphosat. (dpa / Pablo E. Piovano)

ArgentinienKrank durch Glyphosat?

In Argentinien werden Glyphosat und andere Agrarchemikalien in riesigen Mengen eingesetzt. Wissenschaftliche Hinweise legen nahe, dass die Gesundheit der Landbevölkerung darunter leidet. Doch Politik und Medien verhalten sich still.

Sendung vom 14.08.2018
(Stefanie Otto)

Frankreichs Abschied von der SteinkohleGlückauf Adieu

Im Dezember 2018 geht in Deutschland die Ära der Steinkohleförderung zu Ende. In Frankreich wurden die letzten Kohlegruben schon vor über zehn Jahren geschlossen. Mit den "Nachwehen" des Bergbaus kämpfen die Menschen dort noch heute.

Sendung vom 13.08.2018
Ein älterer Mann im Anzug steht auf offener Straße und schaut in die Kamera. (Klaus Martin Höfer)

Landflucht in BulgarienDas entvölkerte Land

Seit dem Ende des Kommunismus in Bulgarien hat die jüngere Generation die Provinz verlassen: Sie zieht es in die Städte und ins Ausland. Die Dörfer verfallen, die Bevölkerung überaltert. Doch die niedrigen Immobilienpreise locken auch Käufer an.

Sendung vom 09.08.2018
(Deutschlandradio / Burkhard Birke)

Fluchtpunkt SpanienWird Algeciras das neue Lampedusa?

Es wird eng in Spaniens Aufnahmelagern: Täglich kommen neue Boote mit Flüchtlingen aus Afrika. Ein Ende des Ansturms ist nicht in Sicht. Wie meistern Politiker und Behörden die Lage? Und wollen wirklich die meisten der Migranten nach Deutschland weiterziehen?

Sendung vom 08.08.2018
Weltoffenes Spanien: In Madrids alternativem Viertel Chueca leben viele Schwule und Lesben. (imago / ZUMA Press)

MadridStadt der Könige und Lebenskünstler

Madrid ist weltläufig wie New York, Paris oder London – und hat sich dabei doch seine Ursprünglichkeit bewahrt. Vor allem nachts lebt die Stadt, wenn die Hitze nicht mehr so brennt. Eine Stadt für Könige, Straßenhändler, Schwule, Lesben – und für Naschkatzen.

Sendung vom 07.08.2018Sendung vom 06.08.2018Sendung vom 02.08.2018
Ein Polizei-Helicopter über dem Stadtteil "El Principe" in der spanischen Exklave Ceute in Marokko (EFE)

Weltstadt CeutaZwischen Europa und Afrika

Ceuta ist spanisch, liegt aber in Afrika. Ein massiver Grenzzaun soll verhindern, dass afrikanische Migranten die Grenze nach Europa überwinden. Manche wollen aber gar nicht rüber. Sie wandeln geschäftstüchtig zwischen den Welten.

Sendung vom 01.08.2018
Blick von einer Brücke auf die Skyline von San Francisco (Patrik Göthe / Unsplash)

Weltstadt San FranciscoWo seit LSD alles möglich ist

Seit 1967 ist San Francisco weltweit ein Begriff. Damals veränderte die Hippie-Bewegung aus Kalifornien den Planeten. Gleiches gilt heute für die ansässigen Internetunternehmer. Hier erscheint alles machbar, auch die Fusion von Croissant und Taco.

Sendung vom 31.07.2018
Straßenszene im ägyptischen Alexandria (imago/Arcaid Images)

Weltstadt AlexandriaDie verlorene Metropole

Einst kamen Europäer zu Tausenden mit Booten übers Mittelmeer, um sich im ägyptischen Alexandria eine neue Existenz aufzubauen. Die Stadt galt als "Paris des Nahen Ostens" – tolerant, weltoffen und mondän. Was ist vom alten Glanz geblieben?

Sendung vom 30.07.2018
Blick auf die Stadt Nagasaki, Japan (imago/Kyodo News)

Weltstadt NagasakiTrotz Atombombe weltoffen geblieben

Der Massenmord am 9. August 1945 in Nagasaki mit einer US-Atombombe ist bis heute zu spüren. Trotzdem ist die Hafenstadt so weltoffen wie kaum ein anderer Ort in Japan. Dank seiner Geschichte mit europäischen Seefahrern und Legenden.

Sendung vom 26.07.2018Sendung vom 25.07.2018
Afghanistan, Pakistan, Indien auf einer Karte: Drei Nachbarn in Südasien mit komplizierter Beziehung. (Goolge Maps/Deutschlandradio)

Pakistan, Afghanistan, IndienHelfen und hassen im Dreieck

Die Atommacht Pakistan wählt ein neues Parlament. Premierminister könnte ein Ex-Kapitän der Cricket-Nationalmannschaft werden. Künftige Aufgaben: Feindschaft mit Indien pflegen und Afghanistan destabilisieren. Die drei Nachbarn leben kompliziert.

Sendung vom 24.07.2018
Blick auf die Ibrahimi Moschee bzw. die Grabstätte Machpela in Hebron im Westjordanland (picture alliance / dpa / Abed Al Hashlamoun)

Geschichtskampf um HebronEin Welterbe nur der Palästinenser?

Die USA und Israel wollen Ende 2018 aus der UNESCO ausscheiden. Auslöser war die Entscheidung, die Altstadt von Hebron zum dritten palästinensischen Weltkulturerbe zu erklären. Nach einem Jahr Eskalation gibt es nun Hoffnung auf einen Kompromiss.

Sendung vom 23.07.2018Sendung vom 19.07.2018
Angriff auf die syrische Stadt Duma - Rauchsäulen stehen über der Stadt (dpa / Ammar Safarjalani)

Duma in SyrienWar der Giftgasangriff inszeniert?

Im April dieses Jahres fand mutmaßlich ein Giftgasangriff auf die syrische Stadt Duma statt. Das Assad-Regime und Russland leugnen bis heute das Verbrechen. Unser Reporter sucht in Duma nach Zeugen - doch zu Gesicht bekam er nur ausgewählte.

Sendung vom 18.07.2018
Malgorzata Gersdorf, ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichts in Polen, bei Protesten gegen die Justizreform in Polen im Juli 2017 (picture alliance / PAP)

Justizreform in PolenAlte Helden im Kampf für Demokratie

Mit einer Herabsetzung des Rentenalters für Richter könnte die polnische PiS-Regierung ihren Einfluss auf die Rechtssprechung im Land vergrößern. Die zwangsverrentete Oberste Richterin Malgorzata Gersdorf warnt vor einem "schrecklichen Werkzeug".

Sendung vom 17.07.2018Sendung vom 16.07.2018
Küchenutensilien im WeLive Haus (Eberhard Schade )

Neu in den USA: CoLivingDie All-Inclusive-WG der Träume?

Es ist die neue Form des Zusammenwohnens in den USA: "CoLiving" heißen die Angebote von Firmen wie Mindspace oder WeWork. Sie managen das Leben in Retorten-WGs für gleichgesinnte Kreativ-Arbeiter - mit großer Anziehungskraft und schwarzen Schafen.

Sendung vom 12.07.2018
Verkehrsstau in Delhi. (imago / Hindustan Times)

Horror-Pendeln in der WeltWie Städte vorm Ersticken retten?

Indische Megastädte wie Delhi verstopfen durch die Auto-Flut. Welche Konzepte helfen gegen die weltweit zunehmenden Staus? Das estnische Talin setzt auf kostenlosen öffentlichen Nahverkehr. Nichts für Delhi. Hier führte eine Busspur zum Klassenkampf.

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Die Reportage

Mühsame EnergiewendeDer Bürger und das Windrad
Eine alte Windmühle steht zwischen Wohnhäusern in Kiel, im Hintergrund ein modernes Windrad.  (picture alliance / Hinrich Bäsemann)

Damit die Energiewende gelingt, braucht Deutschland rund 40.000 Windräder. Um jedes einzelne wird gestritten – so wie in Eberstadt in Baden-Württemberg. Im Bürgerdialog soll ein Kompromiss gefunden werden. Doch das kann dauern.Mehr

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