Montag, 18.01.2021
 

Weltzeit

Sendung am 18.01.2021 um 18:30 UhrSendung vom 14.01.2021
Nach riesigen Protesten auf dem Tahir-Platz in Kairo musste Ägyptens Präsident Mubarak am 11. Februar 2011 zurücktreten. (imago/United Archives International)

10 Jahre Revolution in ÄgyptenWie Mubarak auf Steroiden

Am 25. Januar 2011 begannen Massenproteste in Ägypten. Sie lösten den Sturz von Langzeitherrscher Mubarak aus. Zehn Jahre später sitzen viele Menschenrechtler, Aktivisten und Journalisten in Haft. Das Sisi-Regime sei schlimmer, so Beobachter.

Sendung vom 13.01.2021
Freiwillige sortieren Lebensmittelspenden in Florida vor ihrer Verteilung, 7.8.2020. (picture alliance / NurPhoto / Paul Hennessy)

Corona in den USAHungersnot im Land des Überflusses

Gehungert wurde in den USA schon vor der Coronakrise. Doch die Pandemie und die folgende Wirtschaftskrise haben das Problem verschärft - trotz staatlicher Unterstützung. 54 Millionen Menschen haben hier nicht genug zu essen, darunter viele Kinder.

Sendung vom 12.01.2021
Blick in eine Ausstellung mit - hier nicht gut zu erkennenden - Fotos von Folteropfern in Syrien, die von einem forensischen Fotografen mit dem Decknamen Caeser an die Öffentlichkeit gebracht wurden, aufgenommen am 8. Juli 2020 in der privaten North University in Sarmada in Idlib (imago images/ZUMA Wire/Juma Mohammad)

Kriegsverbrechen in SyrienDie Jagd nach den Schuldigen

Fast zehn Jahre dauert der Krieg in Syrien inzwischen und ein Ende ist nicht absehbar. Russland blockiert die internationale Strafverfolgung von Assad, aber Syrer im Exil suchen andere Wege, die furchtbaren Kriegsverbrechen zu ahnden - mit Erfolg.

Sendung vom 11.01.2021
Menschen mit USA- und andren Flaggen erstürme am 6. Januar 2021 das US-Kapitol in Washington, DC. (picture alliance / ZUMAPRESS.com | Christy Bowe)

Sturm auf das US-KapitolDieser Film ist real

Vor seiner Präsidentschaft war Donald Trump ein erfolgreicher Reality-TV-Darsteller. Diese Fähigkeiten nutze er nun weiter und schaffe ständig "Drama", erzählen zwei Deutsche in Hollywood. Das bringe hohe Quoten, sei aber katastrophal fürs Land.

Sendung vom 07.01.2021
Hundertausende Menschen demonstrieren in Barcelona für Kataloniens Unabhängogkeit. (AFP/ Catalan National Assembly / Roser Vilallonga)

Sechs Jahre in SpanienKönig, Katalonien, Krise

Von Arbeitslosigkeit, Machtwechsel und Separatismus berichtete Marc Dugge aus Madrid für das deutsche Publikum. Und dann kam noch Corona. Jetzt ist der Korrespondent wieder in Deutschland und zieht Bilanz einer aufregenden Zeit.

Sendung vom 06.01.2021
Sadyr Japarov vor einer kirgisischen Flagge (imago images / ITAR-TASS / Abylai Saralayev)

Korruption in Kirgistan Per Revolution in den Staatsbankrott

Am 10. Januar wählt Kirgistan einen neuen Präsidenten. Die Parlamentswahlen im Oktober führten zuvor völlig überraschend zu einem Sturz der Regierung. In einer wirtschaftlich sehr instabilen Situation steht nun auch die Demokratie auf dem Spiel.

Sendung vom 05.01.2021
Der britische Botschafter bei der EU Tim Barrow, rechts, schaut zu, nachdem Premierminister Boris Johnson das Handels- und Kooperationsabkommen zwischen der EU und Großbritannien unterzeichnet. (picture alliance / AP / Leon Neal)

Großbritannien im Brexit-AlltagTrauer, Wut und Jubel

Die Briten sind raus aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion. Nun haben sie mehr Bürokratie und weniger Freizügigkeit. Rentner mit einem Haus in der EU stöhnen. Fischer sind sauer über kaum gestiegene Fangquoten. Und die Schotten wollen weg.

Sendung vom 04.01.2021Sendung vom 30.12.2020
Nächtlicher Blick auf den Hafen und die Oper von Sydney mit großem Feuerwerk. (Getty Images / James Gourley)

Silvesterfeuerwerk in SydneyBöllern trotz Virus

Auch im Coronajahr wird es in Australien ein Silvesterfeuerwerk geben. Im Hafen der Millionenmetropole Sydney soll das Lichtspektakel steigen. Doch das "weltweit begehrte Event der Extraklasse" wird eine Nummer kleiner sein als sonst.

Sendung vom 29.12.2020
Sae Miyakawa während ihrer Bodenturn-Kür bei Olympia 2016. (picture alliance / AP Photo / Rebecca Blackwell)

Gewalt in Japans SportSchläge, Ohrfeigen, Tritte

Misshandlungen scheinen im japanischen Spitzensport Alltag zu sein. Immer wieder haben Übergriffe und auch Suizide für Aufsehen gesorgt. Geändert hat sich bisher wenig. Bisweilen nehmen die Sportler ihre gewalttätigen Trainer sogar noch in Schutz.

Sendung vom 28.12.2020
Der Horseshoe Bay Strand auf Bermuda (picture alliance / robertharding / Michael DeFreitas)

Bermuda, Namibia, YorubaIhre Hörerwünsche 2020

Philipp möchte, dass wir über seine Wahlheimat Bermuda berichten: ein Natur- und Steuerparadies. Claudia will mehr über die Religion der Yoruba erfahren. Frank hilft den schnellsten, blinden Sprintern Afrikas: auch ein Hörerwunsch-Thema für die Weltzeit.

Sendung vom 23.12.2020
Blick auf eine teilweise von Schnee bedeckte Wanderdüne (Edda Schlager )

Rettung des AralseesDas Meer ist verschwunden

Einst war er der viertgrößte See der Welt, so groß wie Bayern. Heute ist der Aralsee um 90 Prozent geschrumpft. Die fünf Anrainerstaaten der Zuflüsse nutzen das Wasser für Landwirtschaft. Eine Katastrophe für Umwelt und Menschen mit ein wenig Hoffnung.

Sendung vom 22.12.2020Sendung vom 21.12.2020
Demonstration von Gewerkschaften gegen das Unternehmen Amazon in New York. (imago images / Pacific Press Agency / Erik McGregor)

US-Konzern AmazonDie Macht des Handelsriesen

Jeff Bezos ist der reichste Mensch der Welt. Mit der Shoppingplattform Amazon hat er ein Unternehmen geschaffen, das den weltweiten Onlinehandel beherrscht. Nun mehren sich die Stimmen, die eine Regulierung fordern.

Sendung vom 17.12.2020
Mit der Einnahme von Shushi war der Krieg für Aserbaidschan gewonnen. An der Straße hinauf zur strategisch wichtigen Stadt liegt ein Soldatenhelm. (Florian Guckelsberger)

Bergkarabach in Trümmern"Ich vermisse mein Vaterland"

Der Waffenstillstand vom 9. November hält in Bergkarabach. Nach 44-Tagen Krieg mussten die Armenier rund die Hälfte ihrer Gebiete an Aserbaidschan übergeben. Nun herrschen Trauer, Wut und Verzweiflung vor. Ein Besuch im Trümmerland.

Sendung vom 16.12.2020
Ein Frau hält bei Demonstrationen ein Schild hoch, auf dem steht: "Der Diktator braucht dich, du brauchst keinen Diktator." (Foto: Olia L.)

130 Tage Protest in Belarus"Das Licht wird immer gewinnen"

Seit vier Monaten halten die Proteste in Belarus an. Wie schaffen es die Menschen, den Mut nicht zu verlieren? Was inspiriert sie? Wie gehen sie mit Erschöpfung, Angst und der alltäglichen Gewalt um? Eins steht fest: Die Stimmung hat sich gewandelt.

Sendung vom 15.12.2020Sendung vom 14.12.2020
Tunesierinnen demonstrieren am internationalen Frauentag 2014 in Tunis für mehr Rechte. (8.3.2014) (dpa/ picture alliance / Mohamed Messara)

10 Jahre Arabischer FrühlingWas von den Revolutionen bleibt

Vor zehn Jahren herrschte Aufbruchstimmung in vielen nordafrikanischen Staaten: Die Proteste des Arabischen Frühling forderten Meinungsfreiheit, Demokratie und Gleichberechtigung. Was wurde erreicht? Wir blicken nach Tunesien, Marokko und Algerien.

Sendung vom 10.12.2020
Geschäftsmann hält eine faltbare Weltkarte. (imago stock&people)

Ihre Wunsch-Weltzeit 2020Es geht zum Aralsee!

Über welches Thema oder welche Region auf der Welt möchten Sie gern mehr hören? Wir haben Ihre Vorschläge gesichtet und uns für ein Thema entschieden: Es geht zum Aralsee. Unsere Reporterin ist hingereist. Das Ergebnis hören Sie am 23. Dezember.

Sendung vom 09.12.2020Sendung vom 08.12.2020
Menschen stehen Schlange für ein Essen: Nachbarn unterstützen bedürftige, ältere Menschen, aufgenommen am 17. Oktober 2020 in Valencia, Carabobo, Venezuela. (imago images/ZUMA Wire/Juan Carlos Hernandez)

Venezuela nach den ParlamentswahlenDas Volk hat nicht gesprochen

Am vergangenen Sonntag waren 20 Millionen Venezolanerinnen und Venezolaner dazu aufgerufen, ein neues Parlament zu wählen. Nur 31 Prozent beteiligten sich. Die Regierung von Nicolás Maduro feiert sich trotzdem – und eine Alternative ist nicht in Sicht.

Sendung vom 07.12.2020
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Die Reportage

US-Gefängnis San QuentinMein Freund im Todestrakt
Blick in den Todestrakt durch Gitterstäbe im Vordergrund. Im Gang sind Insassen zu sehen. (picture alliance/AP/Eric Risberg)

Kurz vor Amtsübergabe lässt US-Präsident Trump, ein Befürworter der Todesstrafe, vermehrt hinrichten. Reno wird es nicht treffen. Er sitzt seit 40 Jahren im Todestrakt in San Quentin. Der einzige verbliebene Kontakt nach draußen ist Reporter Arndt Peltner.Mehr

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