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Fazit / Archiv | Beitrag vom 15.08.2016

Weltkongress der BibliothekareWie sieht die Bibliothek der Zukunft aus?

Nikolaus Bernau im Gespräch mit Marietta Schwarz

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Lesesaal der Bibliothek Barcelona (dpa / picture alliance / Robert B. Fishman)
Bibliotheken sind öffentliche Orte, die auch als soziale Einrichtungen fungieren. (dpa / picture alliance / Robert B. Fishman)

Einmal im Jahr treffen sich die Bibliothekare zu ihrem Weltkongress: Denn Bibliotheken sind auch im Zeitalter der Digitalisierung wichtige Institutionen geblieben. Nikolas Bernau hat die die Diskussionen in Columbus im US-Bundesstaat Ohio mitverfolgt.

Bibliotheken als Sammlungen des Weltwissens haben auch im digitalen Zeitalter nichts von ihrer Bedeutung eingebüßt, im Gegenteil: Weltweit zählen sie ja mithin zu den wenigen öffentlichen, frei zugänglichen Orten in der Stadt und fungieren teilweise als Stadtteilzentrum, soziale Einrichtung oder Auffangbecken für Gestrandete. Die Stadtbibliothek in San Francisco etwa hat vor einigen Jahren sogar Sozialarbeiter eingestellt, die sich um die Obdachlosen kümmern.

Wie sieht die Bibliothek der Gegenwart und der Zukunft aus? Die IFLA, die internationale Vereinigung bibliothekarischer Verbände und Einrichtungen, trifft sich jährlich zu einem Weltkongress, um diese Frage zu diskutieren. In diesem Jahr ist er in Columbus, im US-Bundesstaat Ohio, und unter den Zuhörern war auch Nikolaus Bernau - Marietta Schwarz hat in "Fazit" mit ihm gesprochen.

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