Freistil, vom 21.07.2019, 20:05 Uhr

Was wurde aus der Langeweile?Nichts los

Sendeschluss, Ladenschluss, Sperrstunde. Nichts ist los! Wenn nichts los war, herrschte Langeweile. Früher, in analogen Zeiten. Heute, in der digitalen Welt, ist immer was los. Und doch hat die Langeweile überlebt.

Ein Mann sitzt im Büro uns wirft zum Zeitvertreib einen kleinen Ball. (imago / Westend61)
Schlägt der Leerlauf in der Arbeitswelt in Langeweile um, kann er zu einem ernsten Problem werden. (imago / Westend61)

Immer ist etwas los. Wir sind vernetzt, digital, immer erreichbar. Es mangelt uns nicht an Informationen oder Unterhaltung. Nie mehr Langeweile.

Aber bringt die Kombination aus Gleichzeitigkeit und Überfluss, Beschleunigung und Stillstand nicht wieder neue Formen der Langeweile hervor? Langeweile zwischen Überdruss und permanenter Standby-Aufmerksamkeit? Wie fühlen sich die verschiedenen Formen der Langeweile an?

Wie öde war der Alltag in der alten Bundesrepublik und warum ist es der Sonntagnachmittag auch heute noch? Was hatte es mit dem Schlachtruf ,Boredom’ im Punk auf sich? Wie produktiv ist Langeweile für künstlerische Prozesse und wie gefährlich ist der Boreout am Arbeitsplatz? Zeitzeugen, Opfer, Täter und Genießer geben Auskunft.

Nichts los
Was wurde aus der Langeweile?
Von Olaf Karnik und Volker Zander

Regie: die Autoren
Redaktion Dlf: Klaus Pilger
Produktion: SWR 2018

Nichts los - Was wurde aus der Langeweile? (PDF)

Nichts los - Was wurde aus der Langeweile? (Textversion)

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