Freispiel, vom 01.10.2012, 00:05 Uhr

Was sollen wir überhaupt senden?

Reihe "Formatwandel"
Hörspiel von Helmut Heißenbüttel

Eine Stimmencollage von 1970 zur Lage des Rundfunks: ein ehemaliger Rundfunkintendant, Redakteure, Kritiker, Meinungsforscher - sie alle stellen die Frage: Was sollen wir überhaupt senden?

1970 war nicht nur das Radio in einer Umbruchsstimmung (picture alliance / dpa - Maximilian Schönherr)
1970 war nicht nur das Radio in einer Umbruchsstimmung (picture alliance / dpa - Maximilian Schönherr)

Damals war nicht nur das Radio im Umbruch, die ganze bundesrepublikanische Gesellschaft war es und so fordert hier ein Chor von Fachleuten ein Radioprogramm, "das seinen Elan aus dem Interesse an Alternativen zum Bestehenden bezieht" - Alternativen zu Nachrichten, Wunschkonzert und Pausenzeichen.


Regie: Otto Düben
Mit: Rosemarie Fendel, Jutta Villinger, Rudolf Jürgen Bartsch u.a.
Ton: Walter Jost
Produktion: SDR/SFB 1970
Länge: 35'45


Helmut Heißenbüttel (1921-1996) war Schriftsteller, Essayist, Kritiker. 1971 Hörspielpreis der Kriegsblinden für 'Zwei oder drei Porträts' (BR/NDR/SWF 1970).

Im Anschluss:
"Wie wir es drehen und wenden" - Ein Radio-Orakel für digitale Zeiten
Mit Wolfgang Hagen und Thomas Meinecke
Angerufen, befragt und aufgenommen von Frank Kaspar
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012
Länge: 19'11


Reihe "Formatwandel" - Kunst mit UKW:LP:CD:mp3 - <br> Hörspielreihe im Deutschlandradio Kultur

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