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Feiertag - Kirchensendung / Archiv | Beitrag vom 22.02.2015

Wallfahrer in Rom Pilger herzlich willkommen

Von Susanne Trotzki

Petersdom im Rom (dpa / picture alliance / ANSA / Mario_De_Renzis)
Der Petersdom im Rom (dpa / picture alliance / ANSA / Mario_De_Renzis)

Jeden Mittwoch hält der Papst eine Heilige Messe, an der jeder teilnehmen kann. Aus aller Welt strömen Menschen zu dieser Audienz auf den Petersplatz. Schon ab den frühen Morgenstunden liegt ein Knistern in der Luft. Seit mehr als 2000 Jahren reisen Menschen in die Ewige Stadt.

Jeden Mittwoch verwandelt sich der Petersplatz in Rom in eine große Open-Air-Bühne. Dicht gedrängt stehen weiße Stühle, dazwischen sind ein paar Gassen abgesperrt. Schon ab den frühen Morgenstunden, wenn die Sonne den Petersplatz in der italienischen Hauptstadt in ein sanftes Licht taucht, das helle Mauerwerk der Kirche aus dem 16. Jahrhundert zu strahlen beginnt, liegt ein Knistern in der Luft. Einlasskontrollen durch die örtliche Polizei werden aufgebaut, und schon strömen die ersten Pilger auf den Platz, natürlich nur mit Einlasskarte, die sie vorher im Pilgerbüro der Deutschen Bischofskonferenz erhalten haben. Denn auch hier, im kleinsten Staat der Welt, macht die Gefahr von Anschlägen nicht halt.

Wer eine Karte hat, weiß aber trotzdem noch nicht, ob er eine Sitzplatz ergattern wird. Frühes Erscheinen, und das bedeutet für die meisten gegen halb acht Uhr morgens, ermöglicht, einen der begehrten Klappsitze zu bekommen. Die Plätze am Rand sind dabei am schnellsten besetzt. Denn auch dieser Papst lässt sich mit dem weißen Papamobil durch die Reihen fahren. Und so nahe kommen die Gläubigen ihm sonst nie. Hunderttausende Menschen haben hier Platz, und das mit dem einen Ziel: Sie wollen den Papst aus nächster Nähe sehen. Denn jeden Mittwoch um 10 Uhr hält der Papst eine Heilige Messe, an der jeder teilnehmen kann. Aus aller Welt strömen Menschen zu dieser Audienz auf den Petersplatz. Was sie dem Papst wohl sagen würden, wenn sie ihn jetzt treffen könnten - eine Umfrage vor der Audienz:

"Ich würde ihn als erstes mal loben, wie er als Papst mit den Menschen umgeht, und wie er die Armen unterstützt, und wie er das auch selber lebt und vorlebt. Und wie man das in jeder Phase im Moment spürt. Also, ich würde ihm auf jeden Fall sagen, dass ich ihn sehr sympathisch finde, dass dadurch auch die ganze Kirche sympathischer wirkt. Ich würde ihn fragen, was für ein Gefühl das ist, dass so viele Leute hier her kommen um ihm und der Kirche nah zu sein. Also, jetzt auf Anhieb was ich ihn fragen würde, würde mir nix einfallen, ich wär überhaupt schon mal zufrieden, wenn ich ihn mal persönlich treffen könnte, ihm die Hand zu geben, mal mit ihm fotografiert zu werden - wär ich voll mit zufrieden."

Pilger stammt vom lateinischen Wort peregrinus ab und bedeutet so viel wie "in der Fremde sein". Im Psalm 122, einem Wallfahrtslied des Königs David, heißt es: "Ich freute mich, als man mir sagte: "Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern." (Ps 122, 1)

Bis heute scheint dieses Lied gültig zu sein. Alle Wege führen nach Rom, und das schon seit dem Mittelalter. Jerusalem und Rom waren ursprünglich die Haupt-Pilgerorte des Mittelalters. Mit dem Ende der Kreuzzüge war die Pilgerfahrt nach Jerusalem nur noch unter sehr erschwerten Bedingungen möglich und sehr gefährlich. Deswegen trat Jerusalem vorübergehend in den Hintergrund, und Rom, das früher für viele Wallfahrer schon am Pilgerweg nach Jerusalem lag, und quasi "auf dem Weg mitgenommen wurde", trat an seine Stelle. Eine Pilgerfahrt machte den mittelalterlichen Menschen frei von seinen Sünden, betend zog er zu dem Ort, an dem Petrus seine Kirche bauen lies.

Seit mehr als 2000 Jahren reisen Menschen in die Ewige Stadt. Unter ihnen Kaiser und Könige, Missionare und Nonnen - und nicht zuletzt Pilger. Doch auf welchen Straßen und Wegen sie dorthin gelangten, ist nur ganz selten überliefert. Im Jahre 1236 reiste Abt Albert von Stade in Niedersachsen nach Rom. Die Reisebeschreibung des Albert von Stade, das Stader Itinerar, ist eine der ältesten und zugleich die umfangreichste für Pilger aus Nordeuropa nach Rom. Sein Reiseweg führte ihn über Bremen nach Münster und Maastricht. Über die Alpen, Bologna, Arezzo und Orvieto bis nach Rom. Noch heute machen sich Menschen zu Fuß auf und gehen diesen Weg nach.

Im Psalm 121 heißt es: "Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Er lässt deinen Fuß nicht wanken: Er, der dich behütet, schläft nicht.(...) Der Herr ist dein Hüter. Der Herr gibt dir Schatten; er steht dir zur Seite. Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden, noch der Mond in der Nacht. Der Herr behüte dich vor allem Bösen, er behüte dein Leben. Der Herr behüte dich, wenn du fortgehst und wiederkommst, von nun an bis in Ewigkeit". (Ps121, 2-3,5-8)

Die Fußpilger, aber auch alle anderen, deren Pilgerwege nach Rom führen, finden eine erste Anlaufstelle im Pilgerzentrum der Deutschen Bischofskonferenz. Gegenüber der Engelsburg, in einer der ersten Gassen der Altstadt, werden Pilger aus Deutschland herzlich begrüßt. Seit gut einem Jahr hat die Leitung des Pilgerzentrums Pfarrer Werner Demmel aus der Erzdiözese München und Freising übernommen; zusammen mit engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bemüht er sich, den praktischen wie auch spirituellen Bedürfnissen der Pilger gerecht zu werden, sie zu begleiten und ihnen zu helfen. Im Empfangsraum des Pilgerzentrums liegen Anmeldeformulare für den Besuch der Vatikanischen Gärten und Museen, der Ausgrabungen unter St. Peter und der päpstlichen Audienzen. Ständig klingelt das Telefon, Menschen strömen über die kleine Türschwelle. Viele Besucher kommen mit vielen Fragen. Ruhe kehrt hier eigentlich nie ein. Ein Ehepaar aus Wien lässt sich die Liste der kirchlichen Gästehäuser und Pensionen in Rom ausdrucken, eine Dame aus dem Rheinland fragt nach den Gottesdienstangeboten in den sieben Hauptkirchen der Stadt, und eine Gruppe junger Männer möchte an einer Heiligen Messe in einer der Katakomben teilnehmen. Mitunter kommen bis zu 300 E-Mails an, und oft melden sich mehr als 100 deutsche Gruppen zur Generalaudienz an. Stellt sich die Frage an den Leiter des Pilgerzentrums: Weshalb "pilgern" all diese Menschen nach Rom?

"Es gibt Pilger, die ganz klar planen. Es gibt junge Menschen, die sich einfach an ihren Laptop setzen: günstiger Flug - was gibt es, ab nach Rom. Und jetzt hier: Was könnt ihr uns bieten, oder was kann ich in drei Tagen machen. Manch einer kommt wirklich mit Zeitdruck her, und die machen sich hiergleich wieder Druck: Die wollen möglichst in drei Tagen ganz Rom gesehen haben. Die eindrucksvollsten für mich sind immer die Fuß- und Radpilger, die Tausende von Kilometer zurücklegen, oder sagen wir mal Hunderte von Kilometern zu Fuß hierher laufen und sagen: Ich will an das Grab Petri. Die klare Zielvorstellungen haben, die das auch als einen geistlichen Moment ansehen. Ich denke, die rein touristisch organisierten Menschen, die kommen mit uns gar nicht in Berührung."

Und Pilger, die sich zu Fuß oder auf dem Rad quer durch ganz Europa nach Rom aufgemacht haben, werden von Pfarrer Werner Demmel mit offenen Armen begrüßt:

" Es kommen Menschen her mit dicken Rucksäcken und Stäben, oft todmüde und mit offenen Füßen. Da habe ich dann erstmal die Füße gewaschen und Füße verbunden. Da habe ich dann Pflaster aufgeklebt und dann erstmal geschaut, wo sie ein, zwei Tage erstmal umsonst übernachten können, denn es gibt hier eine Unterkunft für Fuß- und Radpilger, wo die erst einmal ein, zwei Tage umsonst übernachten können, sich von dort aus neu orientieren können und sich dann ein ständiges Quartier suchen."

Jahr um Jahr wird die "Ewige Stadt" von tausenden Touristen und Wallfahrern aus allen Winkeln der Welt besucht. Viele Pilger kommen in Gruppen. Manch einer macht sich aber auch ganz alleine auf die Suche nach spiritueller Erfahrung und dem Sinn, der alles zusammenhält. Ebenso bietet Rom auch die Auseinandersetzung mit den frühen Zeugen des Christentums: Märtyrer, die sich von der christlichen Überzeugung nicht abbringen ließen. In den vielen Katakomben der Stadt im Verborgenen den Glauben praktizierten und oft qualvolle Tode sterben mussten.

Mehr als 30 Jahre war Pfarrer Demmel in der Krankenhausseelsorge tätig, nun managt er seit November 2013 das deutsche Pilgerzentrum in Rom und das mit viel Engagement, Passion und mit Charisma:

" Ich find's einfach auch schön, gegenüber der Engelsburg zu sitzen und auf diesen Engel zu schauen, diesen heiligen Michael, der da wie ein Cherub vor der Tür zum Vatikan steht. Man kann das alles gar nicht in Worte fassen, was man hier so erlebt, und was hier auch Tag für Tag so zurückkommt, von dem was man gibt, die Begegnungen, die Gespräche, die Begleitungen. Ich habe Trauungen gehalten, ich habe Leute gesegnet, die sich auf dem Schiff verlobt haben, die Brautringe dann gesegnet. Oder ich habe goldene Hochzeiten von Leuten gefeiert, die hier unterwegs waren, also: Es ist schön."

Wer einen Gottesdienst in deutscher Sprache feiern möchte, kann dies an verschiedenen Orten in Rom tun, so auch in der Santa Maria dell' Anima. Die deutsche Nationalkirche Santa Maria dell'Anima mit ihrem markanten Kirchturm ist eine der schönsten Renaissance-Kirchen Roms und geht auf eine private Stiftung in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts zurück. Neben dem Campo Santo Teutonico, einem deutschen Friedhof mit den zugehörigen Gebäuden, ist die Anima eine wichtige Anlaufstelle sowohl für die in Rom lebenden Deutschen als auch für Pilger. Nach ihrer Gründung als Kirche des Hospitals der Deutschen in Rom, avancierte die Anima rasch zur begehrten Begräbnisstätte für bestimmte Bevölkerungsgruppen aus dem damaligen Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Dr. Peter Unkelbach ist der Kurat der Anima in Rom:

" Ich bin Seelsorgsgeistlicher, Kurat, wie es hier heißt. Mir sind Dienste aufgetragen, wie sie auch Priester in Pfarrgemeinden oder anderen Tätigkeitsbereichen ausüben. Die Feier der Heiligen Messe, Spendung der Sakramente wie Taufe, Buße, Beichte, Trauung, Krankensalbung, Begräbnisse. Selbstverständlich bieten der Rektor und auch Mitbrüder im Colleg ihre Hilfe an. Ohne ihre eifrigen Dienste würde die Gemeinde der deutschsprachigen Katholiken Roms nicht bestehen können."

Die Anima liegt etwas versteckt im Herzen der Altstadt Roms. Wenn man aber in den verwinkelten engen Gassen den Eingang zur Anima gefunden hat, betritt man gleich hinter der schweren Eingangstür einen wunderschönen Innenhof, und es ist überraschend still. Durch verzweigte Flure kommt man in das Innere der Kirche:

" Die Türen unserer Kirche und unseres Gemeindezentrums stehen allen offen: Einzelpersonen, Gruppen, die sich während einer Pilger- oder Touristenreise in Rom aufhalten. Manche sind eine oder auch eineinhalb Stunden unterwegs, um zu uns zu kommen. Das erschwert natürlich unser Bemühen. Aber es ist erfreulich, dass die Gemeinde und die Gemeinschaft um die Anima trotz der mitunter bescheidenen Ansprüche lebt."

Die Wallfahrer, die heute nach Rom pilgern, wollen zu den Wurzeln und ans Zentrum des Christentums gelangen. Höhepunkte dabei sind die Grabstätten der heiligen Apostel Petrus und Paulus. Oft ist es an diesen heiligen Stätten so überfüllt, dass nur selten Zeit für ein stilles Gebet bleibt. Doch die meisten Pilger, die bis hier her gekommen sind, sind allein schon von dem Bewusstsein überwältigt, die ewige Stadt erreicht zu haben. Allein diese Erfahrung beflügelt Geist und Seele. Vergessen sind die Strapazen der Reise. Die Aussicht, den direkten Nachfolger des Apostels Petrus, den Papst, zu sehen, schenkt vielen neue Kraft.

Zurück zum Petersplatz und zur Papstaudienz . Kurz nach 9 Uhr ist kein freier Sitzplatz mehr. Nun heißt es, am Rand von einem Stehplatz aus einen Blick auf den Pontifex zu erhaschen. Die Stimmung ist ausgelassen, fast wie bei einem Volksfest. Einige Pilgergruppen haben Instrumente mitgebracht und stimmen spontane Halleluja- Gesängen ein. Bayrische Volksmusik mischt sich mit Sambatrommeln aus Brasilien. Fahnen werden in der Luft geschwenkt, und schon jetzt tönen laute "Papa" Rufe über die Piazza San Pietro. Freudige Anspannung ist zu spüren: Wo wird der Papst zuerst lang fahren? Lohnt sich der Blick auf den überdachten Baldachin vor der Kathedrale oder doch besser auf einen der vielen Großbildwände? Und immer wieder wird auf den Balkon des Papstes geschaut:

Vielleicht verrät doch ein leichter Luftzug des weißen Stoffes die Anwesenheit des Heiligen Vaters, der, wenn der Platz schon eine halbe Stunde vor Beginn der Audienz voller Menschen ist, die seit Stunden dort warten, auch gerne mal früher beginnt. Selbst wer kein Freund von Massenaufläufen ist: Der Magie des Ortes kann man sich nur schwer entziehen. Dann ertönt der Fanfarenruf der Schweizer Gardisten, und schon schlängelt sich das weiße Auto durch die Gassen der Wartenden. Nun gibt es kein Halten mehr, jeder will den Papst sehen, ein Kreuzzeichen, ein Winken und auch ein Lächeln des Papstes erhaschen.

Obwohl das Fahrzeug, gut von Sicherheitsbeamten bewacht, in Schrittgeschwindigkeit fährt, viel zu schnell ist der Moment vorbei. Nun wandelt sich die Stimmung auf dem Petersplatz von ausgelassener Jubelstimmung zu einer Andacht mit Gebeten und einer kurzen Ansprache von Papst Franziskus. Der Papst berührt etwas in den Menschen. Seine Direktheit, seine einfachen Worte: Er kommuniziert den Glauben auf eine Weise, die unmittelbar ankommt. Immer wieder hebt er den Blick und unterstreicht seine Worte mit Blicken, reagiert auf Jubelrufe mit einem Lächeln. Das berührt jeden hier auf dem Petersplatz.

Menschen machen sich auf an die heiligen Stätten des Christentums, ganz im ursprünglichen Sinn, um in der Fremde ihr persönliches Seelenheil zu suchen, und dann auch, so hoffen sie, zu finden. Mit jeder Etappe nähern sich Pilger dem Ziel ihrer Reise: der Begegnung mit Jesus Christus. Früher taten sie es, um Buße zu tun, zur Vergebung der Sünden. Heute motiviert viele Wallfahrer das "zu sich selbst Finden" auf der Suche nach Spiritualität, nach Impulsen für die individuelle Frömmigkeit. Im Gebet und im Dialog mit sich selbst erfahren Pilger heute wie damals eine Begegnung mit Gott. Und bis heute begleitet sie dabei auch der Psalm 130, ein altes Wallfahrerlied, das von Not und von Vertrauen erzählt:

"Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir: Herr, höre meine Stimme! Wende dein Ohr mir zu, achte auf mein lautes Flehen! (...) Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele. Ich warte voll Vertrauen auf sein Wort." (Ps 130,1-2, 5)

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