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Zeitreisen / Archiv | Beitrag vom 23.10.2013

Wahrheit aus Licht

Wie die nahöstliche Fotografie den Orientalismus überwand

Von Werner Bloch

Eine historische Aufnahme zeigt einen Suk in Marrakesch 1943. Fotos wie dieses haben unser Bild vom Orient geprägt. (AP Archiv)
Eine historische Aufnahme zeigt einen Suk in Marrakesch 1943. Fotos wie dieses haben unser Bild vom Orient geprägt. (AP Archiv)

Die Geburtsstunde der arabischen Fotografie ist das Jahr 1849. Die gemeinsame Ägyptenreise des Schriftstellers Gustave Flaubert und des Fotografen Maxime du Camps wird das Bild des Orients in Europa für Jahrzehnte prägen. Plötzlich liefert eine technische Revolution, die Fotografie, Bilder, die eine fremde Welt sinnlich vor Augen führen.

Bis ins letzte Drittel des 20. Jahrhunderts wurden diese Fotos fast ausschließlich von Europäern gemacht. Doch spätestens seit dem Jahr 1980 boomt die originäre arabische Fotografie. Die Künstler wollen das Leben in ihren Ländern festhalten, bevor alles von Krieg und Bürgerkrieg zerstört wird. Und sie emanzipieren sich von der journalistischen Berichterstattung.

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Zeitreisen

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