Feature, vom 23.07.2019, 22:03 Uhr

VR im Non-Gaming-Bereich Virtual Reality statt Anästhesie

In einem Krankenhaus bekommt ein Patient eine VR-Brille  gegen Schmerzen  (picture alliance / dpa / Piroschka van de Wouw)
Kann eine VR-Brille gegen Schmerzen helfen? (picture alliance / dpa / Piroschka van de Wouw)

Der Autor auf dem Zahnarztstuhl, ausgestattet mit einer VR-Brille. Sie soll als Ersatz für die Betäubungsspritze funktionieren. Derzeit ist die Virtual-Reality-Technologie auf dem Sprung vom reinen Unterhaltungsmedium in die Nutzbarkeit für Medizin, Wissenschaft und Ausbildung. Und für die Werbewirtschaft. Kann man etwa seine Empathie und Beziehungsfähigkeit steigern? Wird man sich komplexe Lernstoffe besser aneignen können, wenn man sie sich virtuell-real vor Augen führt? Kann man mit der Rundum-Brille seine Höhenangst überwinden?

Ein Mann im Anzug und einer VR-Brille steht an einem Fenster eines Hochhauses, in dem sich der Himmel spiegelt. (imago / Science Photo Library)Kann man mit der VR-Brille Höhenangst überwinden? (imago / Science Photo Library)


Virtual Reality statt Anästhesie
Von Ulrich Land
Regie: Giuseppe Maio
Mit: Marina Galic und dem Autor
Ton: Christian Alpen
Produktion: NDR/WDR 2018
Länge: 51’01


Ulrich Land, geboren 1956 in Köln, studierte Germanistik, Geografie, Philosophie. Seit 1987 schreibt er Erzählungen, Romane, Reportagen, Essays, Theaterstücke und Lyrik. Schwerpunkt seines Schaffens sind Formate für das Radio. Über 40 Hörspiele und mehr als 60 Radiofeatures hat er verfasst. Außerdem ist er Dozent für Creative Writing in Witten/Herdecke und Vallendar bei Koblenz. Deutschlandradio produzierte von ihm "Krupp, wie er sich auf Capri ergeht" (2005), "Ins Gras gebissen" (2006), "Vernagelt" (2008), "Rheinsberger Restlaufzeit" (2011) und "Häuserkampf" (2015). Sein Roman "Krätze eiskalt" erschien 2018. Der Autor lebt in Freiburg.

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