Freistil, vom 22.12.2019, 20:05 Uhr

Von Künstlern, Phantasten, Realisten und künstlicher IntelligenzMaschinenerwachen

Von Raphael Smarzoch

Sie redet, denkt und fühlt – eine Maschine mit Bewusstsein. Künstliche Intelligenzen sind auf dem Vormarsch. Angeblich werden intelligente Maschinen paradiesische Zustände bringen, aber auch die Dystopie hat Konjunktur.

Ein Roboter streckt seine Hand aus, im Hintergrund eine Anmutung vom Universum. (imago / Science Photo Library)
Können wir Entscheidungen in die Hände künstlicher Intelligenz legen? (imago / Science Photo Library)

Sie erleichtern den Arbeitsalltag, heilen Depressionen, ermöglichen neue Formen von Sexualität. So der Wunsch an intelligente Maschinen. Doch auch negative Gedanken kommen auf: eine Künstliche Intelligenz (KI) könnte die Menschheit unterjochen und sogar ersetzen.

Daher gilt es, schon jetzt neue Wege der Interaktion zwischen Menschen und nicht-menschlichen digitalen Wesen zu finden. Soziale Experimente, die bereits in der Kunst florieren und in der Science-Fiction in vielfachen Variationen dargestellt wurden.

Bereits in der Antike gab es Vorstellungen von intelligenten Maschinen und künstlichen Wesen. Die Spurensuche nach dem digitalen Anderen, der dem Menschen schon bald ebenbürtig sein könnte, führt unter anderem zu einem Maler, der zusammen mit einer Künstlichen Intelligenz Bilder malt und einer Komponistin, auf deren Album eine Künstliche Intelligenz zu hören ist.

Maschinenerwachen
Von Künstlern, Phantasten, Realisten und künstlicher Intelligenz
Von Raphael Smarzoch

Regie: Philippe Brühl
Redaktion: Klaus Pilger
Produktion: Dlf 2019

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