Freistil, vom 05.07.2020, 20:05 Uhr

Von bösen Stiefmüttern und guten Co-VäternGeschichten aus dem Patchwork-Glück

Zu Zeiten der Brüder Grimm war noch klar, was von Stiefmüttern zu halten ist. Heute leben viele Familien in Deutschland in einer modernen Patchwork-Konstellation. Egal ob hetero- oder homosexuell: Frauen und Männer trennen sich heute viel schneller und gehen neue Partnerschaften ein, den Nachwuchs immer im Schlepptau.

Patchwork ist die Herausforderung, aus getrennten Familien neue Familien zu machen. (pa/dpa/Jens Kalaene)
Gemeinsam ist allen Patchworkkonstellationen, dass ein neues Elternteil hinzukommt – und damit entstehen oft auch Konflikte (pa/dpa/Jens Kalaene)

Das Feature erzählt von modernen Stiefmüttern und Stiefvätern in wechselnden Konstellationen - und damit von großen Gefühlen und kleinen Geldbeuteln, von Liebe, Solidarität und Enttäuschungen.

Dabei soll jede Perspektive zu ihrem Recht kommen: Die der kinderlosen Frau, die als Neu-Mutter ihrer Stiefkinder um Anerkennung kämpft. Oder die des verlassenen Partners, der damit zurechtkommen muss, dass seine Kinder auch woanders glücklich sind.

Und wie finden es eigentlich die Kinder, wenn auf einmal neue Elternteile mit am Frühstückstisch sitzen? Die Patchwork-Familie gilt vielen Familienforschern als das Familienmodell der Zukunft: Es steht zu erwarten, dass immer mehr Jugendliche nicht nur in einer, sondern in mehreren Familien aufwachsen werden. Das bedeutet Herausforderungen, aber auch Chancen.

Von bösen Stiefmüttern und guten Co-Vätern
Geschichten aus dem Patchwork-Glück
Von Jenny Hoch

Regie: Philippe Brühl
Es sprachen: Viktor Neumann und Judith Engel
Ton und Technik: Bernd Friebel und Ralf Perz
Redaktion: Klaus Pilger
Produktion: Deutschlandfunk 2017

Von bösen Stiefmüttern und guten Co-Vätern. Patchwork (PDF)

Von bösen Stiefmüttern und guten Co-Vätern. Patchwork (Textversion)

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