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Forschung und Gesellschaft / Archiv | Beitrag vom 12.11.2009

Von Alemannisch bis Zapotekisch

Forschungen zu bedrohten Sprachen

Von Catherine Newmark

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Sprachen wandeln sich mit der Zeit. Viele sterben sogar aus. (AP)
Sprachen wandeln sich mit der Zeit. Viele sterben sogar aus. (AP)

6000 bis 7000 Sprachen werden heute weltweit gesprochen: eine große Vielfalt. In dieser Form dürfte sie allerdings nicht mehr lange bestehen, denn etwa die Hälfte der Sprachen könnte laut Schätzungen von Experten noch vor dem Ende unseres Jahrhunderts aussterben.

Nicht selten werden seltene Sprachen von den großen Weltsprachen wie Englisch oder Spanisch verdrängt. Die Unesco hat deshalb die Sprachenvielfalt zum unangreifbaren kulturellen Erbe unserer Welt erklärt. Zumal jeder Sprache eine eigene Sicht auf die Welt zu Grunde liegt.

Weltweit machen sich daher Wissenschaftler im Auftrag großangelegter internationaler Forschungsprojekte auf die Suche nach bedrohten Sprachen. In detektivischer Kleinarbeit bereisen sie die Welt, sprechen mit Volksgruppen, von denen heute nur noch einige wenige tausend leben und sammeln, was sie hören.

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